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Der deutsche Außenhandel ist im Corona-Jahr 2020 eingebrochen, so stark wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Der DAX hat den Handelstag mit kleine Verlusten begonnen, die Marke von 14.000 Punkten aber bislang verteidigt.

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Börse: Exporte mit stärkstem Einbruch seit der Finanzkrise

Der deutsche Außenhandel ist im Corona-Jahr 2020 eingebrochen, so stark wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Der DAX hat den Handelstag mit kleine Verlusten begonnen, die Marke von 14.000 Punkten aber bislang verteidigt.

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Von
  • Monika Stiehl

Die deutschen Exporte sind im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie so stark eingebrochen wie seit dem Jahr der Finanzkrise 2009 nicht mehr. Sie sanken um 9,3 Prozent auf rund 1.205 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt am Morgen. Es war der erste Rückgang seit 2013 und der kräftigste seit der Finanzkrise mit damals minus 18,4 Prozent. Auch die Importe gingen mit minus 7,1 Prozent so stark zurück wie seit 2009 nicht mehr.

Licht am Ende des Tunnels?

Geschuldet ist der Rückgang der Exporte vor allem den Einbrüchen zu Beginn der Pandemie im vergangenen März und April. Danach legten die Ausfuhren acht Monate in Folge zu, zuletzt im Dezember um 0,1 Prozent zum Vormonat. Ökonomen hatten da aber mit einem Rückgang um ein Prozent gerechnet. Zu der positiven Entwicklung trugen vor allem die Geschäfte mit den beiden weltgrößten Volkswirtschaften China und den USA bei.

Verschnaufpause an den deutschen Börsen

Die Anleger an den Börsen schauen auf die Zukunft und hoffen auf eine Konjunkturerholung nach Einbruch in der Pandemie. Der DAX ist zwar mit einem kleinen Minus in den Tag gestartet und verliert nun 0,2 Prozent auf 14.033 Punkte, bewegt sich damit aber weiter auf Rekordniveau. Auch M- und TecDAX zeigen sich nur wenig verändert. Der Euro steht bei rund 1, 20 80 Dollar.