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Börse: Ein zweiter Fall Wirecard? | BR24

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Börse: Ein zweiter Fall Wirecard?

Die Vorwürfe ähneln sich. Die Leasingfirma Grenke soll ihre Bilanzen manipuliert haben. Liquide Mittel in Milliardenhöhe soll es nicht geben. Die Börse reagiert harsch auf die erhobenen, von Grenke dementierten Anschuldigungen.

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Im MDAX ist die Leasingfirma Grenke unter Beschuss geraten. Die Aktie rutschte um 18 Prozent ab auf 44, 60 Euro. Phasenweise war der Kurs um 30 Prozent eingebrochen. Grund: Der britische Investor Perring erhebt Vorwürfe, die Firma Grenke habe in ihren Bilanzen falsche Angaben gemacht, um höhere Gewinne auszuweisen. Ein Großteil der ausgewiesenen liquiden Mittel von einer Milliarde Euro existiere gar nicht. Die Leasingfirma weist die massiven Anschuldigungen entschieden zurück. Perring hatte schon 2016 für Schlagzeilen gesorgt, weil er ähnliche Vorwürfe gegen Wirecard erhoben hatte. Die Wirecard-Aktie ist mit 85 Cent nur noch ein Pennystock.

Gute Konjunkturnews aus Deutschland, USA und China

Der DAX schloss 24 Punkte höher bei 13 218. Hilfreich war der sehr gute ZEW-Index, der überraschend auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert ist. Auch aus China und den USA kamen gute Konjunkturnachrichten. In New York schloss der Dow Jones wenig verändert bei 27 996 Punkten. Der NASDAQ gewann rund ein Prozent. Der Euro kostete 1, 18 50 Dollar.

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