Klimawandel und Umwelt: Aktuelle Infos zum Klimaschutz

Was bedeutet der Klimawandel für Bayern, Deutschland und die Welt? Können wir die Erderwärmung noch stoppen und was kann ich persönlich gegen den Klimawandel tun? Diese Fragen sowie Hintergrundwissen zum Klimawandel, Artensterben, aber auch Umweltschutz und technische Innovationen finden Sie hier.

Skilift bei Schneemangel in der Schweiz

    Mal ist es ungewöhnlich warm für die Jahreszeit, mal ungewöhnlich kalt: Dem einen zeigt das Wetter dann, wie wirksam der Klimawandel schon ist, dem anderen, dass es ihn gar nicht gibt. Falsch liegen beide, denn Wetter und Klima sind nicht dasselbe.

    Eine Frau geht mit zwei Kindern bei Schneefall über eine Straße. In München hat Mitte April nochmal kurz der Winter vorbeigeschaut.
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    Erst Sonne, jetzt wieder Schnee: Nach einem warmen Wochenende ist Bayern wieder im Wintermodus. Und das bleibt auch erst mal so. Frühestens ab Sonntag steigen die Temperaturen wieder – wirklich warm wird es aber nicht.

    Landwirt Martin Goppelt und Franziska Sippl untersuchen einen Acker.
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    Regionale Unternehmen übernehmen als Geldgeber Patenschaften für Klimaschutzmaßnahmen, die Landwirte dann auf ihren Feldern umsetzen: Aus dieser Idee der Lehranstalten Triesdorf ist ein Pilotprojekt geworden. Ein Besuch vor Ort.

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellt UBA Projektionsbericht vor
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    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht Deutschland bei den Klimazielen auf Kurs – erstmals, wie er in Berlin betonte. Angesichts aktueller Berechnungen des Umweltbundesamtes hält er das für 2030 gesetzte Klimaziel für erreichbar.

    Dauerregen sorgte im Winter für hohe Grundwasserstände
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    Nach dem sehr nassen Winter haben sich die Grundwasserstände in ganz Bayern erholt. Für die Trinkwasserversorgung ist das eine gute Ausgangsbasis fürs Jahr, für die Wälder mit Vorbehalt. Eine Momentaufnahme zum Weltwassertag.

    Ein Außenthermometer, fotografiert gegen die Sonne
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    Hitze kann auf die Gesundheit schlagen. Der Deutsche Wetterdienst gibt deshalb Hitzewarnungen heraus. Welche Schwellenwerte es gibt, warum dabei gefühlte Temperaturen so wichtig sind und wieso in anderen Ländern anders gewarnt wird: Ein Überblick.

    Erlegtes Wildschwein: Eine neue Studie zeigt, dass radioaktives Cäsium-137, das bei den Atomwaffentests der 1950er- und 1960er-Jahre frei wurde, die Wildschweine immer noch belastet.
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    Wildschweine sind immer noch stark radioaktiv belastet, während anderes Wild kaum noch Spuren von Tschernobyl zeigt. Eine neue Studie sagt: Das radioaktive Material bei Wildschweinen stammt zum Teil noch von Atomwaffentests aus den 1950er-Jahren.

    Kaiserpinguine, Alttier mit Küken läuft auf Eis in der Antarktis
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    Wissenschaftler haben in der Antarktis mehrere Jahre lang den Nachwuchs von Kaiserpinguinen beobachtet. Im vergangenen Jahr gab es in manchen Kolonien Totalausfälle. Der Klimawandel könnte Kaiserpinguine komplett verschwinden lassen.

    Im Hintergrund wachsen Bäume und Sträucher, im Vordergrund eine Wiese. Dazwischen hohe Gräser.
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    Für Eidechsen und Igel sind sie überlebenswichtig: Säume im Garten bieten vielen Tieren Lebensraum. Sie anzulegen ist denkbar einfach: zwischen Hecke und Gras müssen nur ein paar Brennnesseln, Disteln oder Giersch stehengelassen werden.

    Grafik - Jetstream über Europa
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    Der Jetstream, ein Starkwindband, das in großer Höhe von West nach Ost weht, soll schuld an Hitzewellen und Flutkatastrophen sein. Stimmt das? Welchen Einfluss hat der Wind? Und wird er durch den Klimawandel schwächer?

    Qualm kommt am frühen Morgen aus einem Schornstein.
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    0,000028 Prozent - so gering soll Deutschlands Anteil am CO₂ in der Luft sein. Die Rechnung ist falsch. Doch auch die richtige Zahl klingt wenig. Die Schlussfolgerung, dass Deutschland deshalb nichts gegen den Klimawandel tun kann, ist irreführend.

    Die Silhouette eines Regners, mit dem ein Landwirt einen Acker waessert, zeichnet sich vor der untergehenden Sonne ab; die Grundlage für präzise Temperaturprognosen sind fortschrittliche meteorologische Modelle, die auf umfangreichen Datenquellen basieren.
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    Mit steigenden Temperaturen und extremeren Wetterereignissen gewinnen präzise Temperaturprognosen immer mehr an Bedeutung. Doch wie kommen diese Vorhersagen in Bayern überhaupt zustande?

    Felder bei Brunnen von oben (Symbolbild)
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    Landwirte spüren die Folgen der Klimakrise unmittelbar und sie verursachen gleichzeitig auch Klima-Emissionen. In welchem Umfang? Es gibt unterschiedliche Zahlen - was daran liegt, dass nicht jede Statistik alle Teile der Landwirtschaft erfasst.

    Farbenfroher und bewölkter Sonnenaufgang über dem Europäischen Nordmeer vor Norwegen;  rekordverdächtige Temperaturen im Nordatlantik und ihre globalen Auswirkungen
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    Aktuell erreichen die Weltmeere rekordverdächtige Oberflächentemperaturen. Besonders der Nordatlantik sticht dabei heraus. Das könnte auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein, bei denen neben El Niño auch andere Faktoren eine Rolle spielen könnten.

    Unterwasseraufnahme nah unter der Wasseroberfläche mit vielen kleinen Fischen und Plastiktteilen.

      Wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche leben unzählige Organismen - über die wir bislang sehr wenig wissen. Sie sind ausgerechnet durch Projekte, die Plastik aus den Meeren einsammeln wollen, in Gefahr.

      Dicke Wolken türmen sich über einem tropischen Ozean. Im April 2023 erreichten die Oberflächentemperaturen der weltweiten Ozeane ein Rekord-Hoch.
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      Noch nie waren die Meerestemperaturen weltweit so hoch wie diesen April. Das alarmiert Ozean- und Klimaforscher, denn die Meere sind unsere Wetterküche. Die steigenden Wassertemperaturen haben Folgen für die ganze Welt – und es drohen noch höhere.

      In den 1980er-Jahren bemerkten Wissenschaftler, dass sich über der Antarktis jedes Jahr ein riesiges Ozonloch auftut. Die Dicke der Ozonschicht wird in der Dobson-Einheit DU gemessen. 100 DUs entsprechen dabei einer einen Millimeter dicken Schicht aus reinem Ozon. In Wirklichkeit verteilen sich die Ozonmoleküle jedoch in der Luftsäule, auch wenn sie in bestimmten Höhen konzentriert vorkommen. In der Regel hat die Ozonschicht über dem Südpol eine Dicke von 350 Dobson. Sinkt der Wert unter 200 Dobson, spricht man von einem Ozonloch. Über der Antarktis sind die Werte im antarktischen Winter teilweise erheblich niedriger.
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      FCKW steckten früher in Spraydosen und Kühlschränken. Weil sie die Ozonschicht zerstören, wurde ihre Produktion verboten. Das Ozonloch wurde daraufhin kleiner. Nun haben Wissenschaftler bei einigen FCKW steigende Werte in der Atmosphäre gemessen.

      Pinsel bemalt weiße Flasche mit grüner Farbe aus grüner Farbtube
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      Die EU-Kommission will neue Mindeststandards für "grüne Werbung". Hersteller sollen zum Beispiel ihre Produkte nur noch dann als "klimaneutral" bewerben dürfen, wenn sie dies tatsächlich wissenschaftlich überprüfen und unabhängig überwachen lassen.

      Mehlwürmer auf einem Teller mit Basilikum und Tomate
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      Wieder sind Insektenarten von der EU zugelassen worden, die in Lebensmitteln verarbeitet werden dürfen - für viele ein ekliger Gedanke. Dabei könnte das die Lösung für viele Probleme sein: Insekten sind nahrhaft und ihre Züchtung schont die Umwelt.

      Skilift bei Schneemangel in der Schweiz

        Mal ist es ungewöhnlich warm für die Jahreszeit, mal ungewöhnlich kalt: Dem einen zeigt das Wetter dann, wie wirksam der Klimawandel schon ist, dem anderen, dass es ihn gar nicht gibt. Falsch liegen beide, denn Wetter und Klima sind nicht dasselbe.

        2022 war zu warm, zu trocken
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        Das zu Ende gehende Jahr war rekordverdächtig, was das Wetter in Deutschland betrifft. Die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes zeigt: 2022 - zu warm und zu trocken, und ein Vorbote des Klimawandels.

        Wochenlange Dürre ließ im Sommer 2022 im Rhein immer weniger Wasser fließen.

          2022 ist ein Jahr der Klimarekorde - leider im negativen Sinne. Der Weltklimarat stellt fest, dass die meisten Nationen zu wenig für den Klimaschutz tun. Zugleich sind die Folgen des Klimawandels rund um den Globus immer stärker spürbar.

          Wärmepumpen in einem Heizungsraum (Archivbild)

            Sie gelten als besonders schädlich, ihr Treibhauseffekt ist bis zu 25.000 Mal stärker als der von Kohlendioxid: sogenannte F-Gase. Die EU will den Ausstoß deshalb bis 2050 auf null senken. Die Gase stecken unter anderem auch in Wärmepumpen.

            Eine Solaranlage auf einem Feld mit Windrädern im Hintergrund.
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            Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sieht Bayern bei der Energiewende auf einem guten Weg. Er fordert Technologieoffenheit. Aber um die angeschlagene Wirtschaft zu stützen, setzt er übergangsweise auf fossile Energieträger.

            Das neue Gaskraftwerk Leipheim soll in besonderen Notfällen das Stromnetz stabilisieren.
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            Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts in Leipheim hat ein Gasturbinenkraftwerk den Betrieb aufgenommen. Es wird aber nicht dauerhaft Strom erzeugen. Die Turbine soll nur bei Notlagen, wie zum Beispiel bei Netzproblemen, anspringen.

            Thomas Sandbichler ist Fischer am Simssee
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            Die Renke hat ein ähnliches Problem wie der Eisbär. Ihr Lebensraum schwindet, auch in Bayern. Der beliebte Speisefisch ist ein Verlierer des Klimawandels. Es gibt aber auch Gewinner: neue Arten, die mit Wärme gut klarkommen - wie die Süßwasserqualle.

            Deutschlands höchster Berg mit immer weniger dauerhaftem Eis: die Zugspitze, Aufnahme aus dem September 2019.
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            Der Klimawandel hat nicht nur oberirdisch, sondern auch unterirdisch Folgen: So taut der sogenannte Permafrost aufgrund der steigenden Temperaturen immer schneller auf. Was Permafrost ist, wo es ihn gibt, und welche Folgen sein Auftauen haben könnte.

            Eschenscheckenfalter (Euphydryas maturna)
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            Eine zentrale Rolle für den Rückgang der Insekten spielen Wetteranomalien. Diese treten im Zuge des Klimawandels immer häufiger auf und verstärken andere negative Einflüsse wie Pestizide oder zu wenig Lebensraum.

            Blick aus dem Wasser in Richtung Wasseroberfläche
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            Das Mittelmeer erwärmt sich nicht nur mit steigender Geschwindigkeit. Es wird dabei auch immer salziger, wie eine neue Studie zeigt. Das hat Folgen: Heimische Arten sterben aus, Quallen treten massenhaft auf. Auch Wetter-Extreme sind ein Problem.

            Fischmangel: Wie retten wir unsere Flüsse?

              Der Fischbestand in vielen Flüssen Bayerns schwindet drastisch. Die Gründe: kaum flache, verzweigte Kiesstellen, die Jungfische aber dringend bräuchten. Doch es gibt eine Lösung, sind sich Experten einig. Nur: Die ist aufwendig und teuer.

              Zwischen grünen Maisreihen wachsen niedrigere abgereifte Pflanzen
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              Was tun, wenn die Sommer heißer und trockener werden? Ein neues Forschungsprojekt soll Landwirten helfen, herauszufinden, was die Erträge sichern könnte – zum Beispiel andere Pflanzen anzubauen oder weniger zu pflügen.

              Feld in Bayern
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              Wie aussagekräftig sind eigentlich Daten für Klimaprognosen? Und was prognostizieren die Daten für Bayern? Das Datenteam des BR hat Klimadaten für alle Landkreise Bayerns ausgewertet. So werden sich Hitzetage und Starkregen entwickeln.

              Nicht alle Weltregionen erwärmen sich gleich schnell. Wenn wie in Grönland Gletscher schmelzen, steigen die Temperaturen schneller als anderswo.
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              Immer wieder berichten Medien über einzelne Gegenden, die sich im Zuge des Klimawandels deutlich schneller erwärmen als "der Rest der Welt". Auf Social Media halten User das für Fake News. Kann die Aussage für so viele Regionen gleichzeitig stimmen?

              Die Weltbevölkerung wächst vor allem dort, wo die Menschen pro Kopf besonders wenig klimaschädliches CO2 ausstoßen.
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              Menschen behaupten immer wieder, die wachsende Weltbevölkerung sei der Grund für die Klimakrise. Warum das nicht stimmt, zeigt dieser #Faktenfuchs.

              Qualm kommt am frühen Morgen aus einem Schornstein.
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              0,000028 Prozent - so gering soll Deutschlands Anteil am CO₂ in der Luft sein. Die Rechnung ist falsch. Doch auch die richtige Zahl klingt wenig. Die Schlussfolgerung, dass Deutschland deshalb nichts gegen den Klimawandel tun kann, ist irreführend.