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Bildrechte: REUTERS/Jonathan Ernst

US-Präsident Trump hält das von ihm unterzeichnete Dekret in die Kameras

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    Trump lässt Handeslpraktiken Chinas untersuchen

    Im Streit über chinesische Handelspraktiken hat US-Präsident Trump wie erwartet den Druck auf China erhöht. Er wies die Behörden an, Chinas Umgang mit geistigem Eigentum genauer zu untersuchen. Am Ende könnten Strafzölle und ein Handelskrieg stehen.

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    Trump Kritik richtet sich vor allem gegen die Auflagen der Volksrepublik für ausländische Firmen. Diese müssen chinesischen Partnerunternehmen Zugang zu ihrer Technologie gewähren. Kritiker sehen darin Diebstahl geistigen Eigentums. Trump hat angedeutet, im Handelsstreit kulanter zu sein, sollte China mehr Druck auf Nordkorea im Atomstreit ausüben. 

    China drohte seinerseits Gegenmaßnahmen an, sollte es zu Strafen durch die USA kommen. China werde nicht "tatenlos herumsitzen", erklärte das Handelsministerium in Peking und warnte, jeder Protektionismus durch die USA werde den Interessen beider Seiten schaden.

    Deutsche Wirtschaft bangt vor Handelskrieg

    Auch in Deutschland macht man sich Sorgen vor einem Handelskrieg. Ein Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt hätte negative Auswirkungen auch auf die deutsche Wirtschaft, sagte der Präsident des Deutsche Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer. Deutschland verbinde mit beiden Ländern ein Handelsvolumen von jeweils fast 170 Milliarden Euro. Zusammengenommen mache das 15 Prozent des gesamten Außenhandels aus.