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Bildrechte: picture alliance / photothek | Florian Gaertner

Die Landesgruppe der CSU im Bundestag hat heute ihre traditionelle Winterklausur abgesagt. Grund dafür sind mehrere Corona-Fälle unter den Abgeordneten.

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Mehrere Corona-Fälle bei CSU – Landesgruppenklausur verschoben

Wegen mehrerer Corona-Erkrankungen – unter anderem ihres Vorsitzenden Alexander Dobrindt – hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag ihre traditionelle Klausurtagung abgesagt. Sie soll zeitnah nachgeholt werden.

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Die für Donnerstag und Freitag geplante Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag muss wegen mehrerer Corona-Fälle unter den Teilnehmenden verschoben werden. Das sagte am Montag ein Sprecher der Landesgruppe dem ARD-Hauptstadtstudio. Zuerst hatte der "Münchner Merkur" darüber berichtet.

CSU-Landesgruppe: Dobrindt unter den Infizierten

Einer der Corona-Infizierten ist den Angaben zufolge Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Er ist demnach zweifach geimpft und hat auch bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Auch vier Mitarbeiter der CSU im Bundestag sowie der als Gast vorgesehene Chef der spanischen Konservativen, Pablo Casado, seien erkrankt.

Laut dem Sprecher wird die Klausur zeitnah nachgeholt. Mit ihrer Klausur nehmen die CSU-Abgeordneten regelmäßig Anfang Januar eine Standortbestimmung vor und schauen in das politische Jahr. Coronabedingt sollte die Klausurtagung zum zweiten Mal in Folge nicht im bayerischen Kloster Seeon, sondern in Berlin stattfinden. Die CSU im Bundestag hatte dafür ein striktes Sicherheitskonzept erstellt. So hätten Journalisten für die Berichterstattung über die Klausur neben einem Nachweis, dass sie geimpft sind, auch einen negativen PCR-Test vorweisen müssen.

Wirtschaftsthemen sollten Klausurtagung bestimmen

Die 45 CSU-Abgeordneten wollten in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Finanz- und Wirtschaftspolitik legen und unter anderem über die hohe Inflationsrate und die Niedrigzinspolitik sprechen. Dazu waren der frühere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn und Isabel Schnabel aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank eingeladen.

Erwartet wurden auch die Vorstandsvorsitzenden von BMW und Eon, Oliver Zipse und Leonhard Birnbaum. Mit ihnen wollten die Abgeordneten über Globalisierung, Digitalisierung und Klimaschutz reden. Der nach CSU-Angaben ebenfalls an Corona erkrankte spanische Oppositionsführer Casado sollte den außenpolitischen Teil abdecken.

Bereits bekannt geworden war, dass die CSU-Abgeordneten eine Besserstellung von Alleinerziehenden bei der Rente fordern wollten. Seniorinnen und Senioren sollen nach ihren Vorstellungen ein kostenloses Konto erhalten. Und die Geldentwertung in Deutschland solle mit einem staatlich garantierten Positivzins für die Altersvorsorge und einer gesetzlichen Inflationsbremse bekämpft werden, hieß es.

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