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Kann die Covid-Impfung den Zyklus verändern? Darauf gibt es noch keine eindeutige Antwort bisher.

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    #Faktenfuchs: Kann die Covid-Impfung den Zyklus beeinflussen?

    Zu früh, zu lang, heftiger als sonst – immer wieder berichten Frauen, ihr Zyklus habe sich direkt nach einer Covid-Impfung verändert. Die Studienlage ist schlecht. Bislang gibt es nur Theorien, was mit dem Zyklus passieren könnte. Ein #Faktenfuchs.

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    Von
    • Fabian Dilger

    Drei bis vier Wochen am Stück durchgehende Blutungen – das ist ein auffälliger Zyklus. Bei Lena Carl (32) aus Nürnberg trat genau das ein und zwar nach ihrer zweiten Covid-Impfung. "Also, ich hatte im Endeffekt dann vom Zeitpunkt dieser Menstruation bis zu der nächsten durchgehend leichte Blutungen, also wirklich ganz leicht. Aber es hat wirklich über drei Wochen angehalten, drei, vier Wochen", sagt sie dem #Faktenfuchs.

    Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologie-Lehrstuhl der Uni Erlangen-Nürnberg hat die Impfung als Ursache ausgemacht, weil die Veränderungen sehr auffällig gewesen seien. "Ich habe sonst wirklich eigentlich einen sehr regelmäßigen Zyklus. Mal verschiebt sich was um ein, zwei Tage, aber das es so deutlich ist, das hatte ich noch nicht vorher."

    Menstruation nach der Menopause

    So wie Lena Carl geht es einigen Frauen. Im Internet und den sozialen Medien finden sich Erfahrungsberichte, wie sich der Zyklus nach einer Covid-Impfung verändert habe. Auf einen Aufruf der amerikanischen Wissenschaftlerin Kate Clancy im Februar 2021, entsprechende Veränderungen zu berichten, meldeten sich hunderte Frauen. Ebenso im Februar berichtete die israelische Zeitung Haaretz von solchen Zyklus-Veränderungen. In Israel lief die Impf-Kampagne seit Mitte Dezember sehr schnell an, mit hohen Impf-Zahlen. Und auch in Deutschland gibt es diese Schilderungen.

    Der Gynäkologe Maximilian Franz hört in seiner Münchner Praxis von seinen Patientinnen solche Erfahrungsberichte, darunter sehr außergewöhnliche: "Von mittlerweile zwei Patientinnen habe ich gehört, und die sind nach der Menopause, dass sie tatsächlich noch eine Blutung bekommen haben." Die Menopause ist eigentlich der Zeitpunkt der letzten Menstruation im Leben.

    Kann eine Impfung den Zyklus beeinflussen?

    Aufgrund solcher Berichte stellen sich Medizinerinnen und Mediziner weltweit die Frage: Kann eine Covid-Impfung den Zyklus beeinflussen? Und welche Folgen kann das für die Betroffenen haben? Um die Antworten vorwegzunehmen: Das weiß man momentan nicht genau, weil es nicht ausreichend Daten darüber gibt. Experten gehen derzeit aber davon aus, dass gesundheitliche Folgen durch Störungen oder Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sehr unwahrscheinlich sind - selbst wenn es einen Zusammenhang geben sollte.

    Die Datenlage ist dünn

    Die schlechte Datenlage resultiert unter anderem daraus, dass in den Zulassungsstudien der Covid-Impfstoffe bei Frauen nicht abgefragt wurde, ob sich ihr Zyklus veränderte. Bei der Zulassungsstudie von Johnson & Johnson, die unter anderem am Uniklinikum rechts der Isar der TU München durchgeführt wurde, sei nicht explizit danach gefragt worden, sagt Christoph Spinner, Infektiologe und Pandemiebeauftrager am Klinikum.

    Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar und Inhaberin des Lehrstuhls für Gynäkologie, sagt dem #Faktenfuchs: Die Daten seien nicht abgefragt worden, weil ein solcher Zusammenhang zuvor schlicht unwahrscheinlich schien. "Wenn man einen Hinweis darauf gehabt hätte oder irgendwas, dass es zu Zyklus-Störungen führen könnte, dann hätte man das auch gemacht. Aber darauf wäre kein Mensch gekommen. Deswegen halte ich das nicht für fehlerhaft in der Konzeption." Bei den Zulassungsstudien mit zehntausenden Teilnehmerinnen sei ein Zusammenhang zwischen Impfung und Zyklus-Störungen auch nicht aufgefallen.

    Spezielle Studien zur möglichen Verbindung zwischen Corona-Impfung und Zyklus gibt es noch keine. Und beim Monitoring der Nebenwirkungen fallen in Deutschland derzeit keine gehäuften Zyklus-Störungen auf. In Deutschland übernimmt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) dieses Monitoring. Im Sicherheitsbericht des PEI vom 31. Mai 2021 werden insgesamt 693 Fälle von "Blutungen" für die drei Impfstoffe von AstraZeneca, Biontech/Pfizer und Moderna aufgelistet. Dieser Punkt umfasst aber nicht nur Zyklus-Blutungen, sondern auch Beschwerden wie Nasen- oder Zahnfleischbluten. Bis zum 31. Mai 2021 wurden in Deutschland 50,5 Millionen Impfungen verabreicht.

    Das Paul-Ehrlich-Institut schreibt auf #Faktenfuchs-Anfrage zu Zyklus-Störungen: "Die derzeitige Melderate von 0,4 bis 2,6 Fällen pro einer Million Impfungen dürfte im Normalbereich ohne Impfung liegen."

    Werden Zyklus-Störungen zu selten gemeldet?

    Für den Gynäkologen Maximilian Franz ist diese Annahme aber noch nicht hieb- und stichfest. Er vermutet: Zyklus-Störungen nach Impfungen sind "under-reported". Das heißt, es treten mehr Fälle auf als jene, die letztendlich den Weg in die Statistiken finden. "Ich glaube, dass die einfach nicht gemeldet werden. Ein bisschen ein verschobener Zyklus, ein Monats-Zyklus mehr, eine schmerzhafte Blutung, ist nichts, was man sofort meldet. Erstens dem Arzt nicht, und dann müsste der Arzt das auch noch dem Paul-Ehrlich-Institut melden."

    Das hieße, eine Zyklus-Störung wird nicht als Nebenwirkung erkannt, weil niemand aktiv darauf achtet. Franz ist ebenfalls nicht von selbst auf das Thema aufmerksam geworden: "In dem Moment, wo einem das jemand berichtet und man fängt an nachzufragen, hört man es plötzlich."

    Erst durch gezieltes Nachfragen könne man die eigentliche Häufigkeit ermitteln, sagt Franz: "Ich glaube, es ist einfach ein zu unspezifisches Problem, als dass es wirklich im Moment deutlich damit assoziiert wird, auch nicht von den betroffenen Frauen, sondern dass es zum größten Teil einfach als Zufall abgetan wird." Franz betont aber, dass ein Zusammenhang zwischen Covid-Impfung und Zyklus-Störungen noch nicht sicher feststeht: "Wir wissen auch noch gar nicht, was es ist."

    Geimpfte können nicht den Zyklus von Ungeimpften beeinflussen

    Es gibt zu diesem Thema ebenso die Behauptung, dass sich der Zyklus von Frauen verändern könne, wenn sie nur Kontakt mit Geimpften hätten. Auf einer deutschen Webseite, die auch andere schon entlarvte Falschbehauptungen verbreitet, ist zu lesen: "Immer mehr Menschen berichten, dass sogar Ungeimpfte krank werden, wenn sie in Kontakt mit jemandem stehen, der eine Corona-Impfung erhalten hat. Insbesondere stellen Frauen Veränderungen bei ihrem Menstruationszyklus fest, aber auch Männer sind von Nebenwirkungen betroffen."

    Diese Behauptung ist falsch. Der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BFV), Christian Albring, sagt dem #Faktenfuchs dazu: Es gäbe überhaupt keine Hinweise, dass Kontakte mit Geimpften körperliche Auswirkungen auf Ungeimpfte haben könnten.

    Das Paul-Ehrlich-Institut schreibt auf #Faktenfuchs-Anfrage: Die implizite Unterstellung, dass Geimpfte Ungeimpfte in irgendeiner Weise anstecken könnten, sei schon nicht richtig. "Ansteckungen und daraus resultierende Erkrankungen sind nur möglich, wenn auch ein Erreger – in diesem Fall das SARS-CoV-2-Virus – im Spiel ist." Bei den Covid-Impfungen wird aber "mit der Erbinformation für das Spike-Protein (als Antigen)" geimpft.

    Korrelation, aber keine Kausalität zwischen Impfung und Zyklus?

    Zur Erklärung der Zyklus-Veränderungen gibt es mehrere Möglichkeiten. Möglichkeit Nummer 1: Die Zyklus-Veränderungen haben nichts mit der Covid-Impfung zu tun, sondern sie stehen einfach nur in einem zeitlichen Zusammenhang. Es werden gerade Millionen Frauen in Deutschland geimpft, von denen einige zeitgleich Veränderungen in ihrem Zyklus wahrnehmen, so dass der Verdacht fälschlicherweise auf die Impfung fällt.

    Für diese Möglichkeit spricht das schon genannte Impf-Monitoring des PEI. "Wir sehen angesichts der (oben erwähnten) niedrigen Fallzahlen derzeit kein Sicherheitssignal, werden dies aber weiter verfolgen, wobei auch SafeVac-Daten (Smartphone-App zur Meldung von Nebenwirkungen, Anm. d. Red.) ausgewertet werden", sagt das PEI dazu. Und: "Im kommenden Sicherheitsbericht werden wir erneut auf das Thema eingehen."

    Christian Albring, der Präsident des BFV, ist ebenfalls der Meinung, dass sich keine Regelmäßigkeit feststellen lässt zwischen Impfung und Zyklus-Störungen. Er antwortet auf #Faktenfuchs-Anfrage: "Manche Frauen berichten in den Medien über stärkere Monatsblutungen, andere über eine schwächere oder eine einige Tage verspätete Blutung, die Beschreibungen sind sehr unterschiedlich. Das deutet darauf hin, dass es sich um individuelle Einzelbeobachtungen handelt, die sich nicht verallgemeinern lassen."

    Impf-Stress könnte Veränderung bewirken

    Möglichkeit Nummer 2: Die Impfung und die Zyklus-Veränderungen könnten in einem indirekten Zusammenhang stehen - und zwar über den Faktor Stress. Stress kann Veränderungen im Zyklus auslösen. "Es ist richtig, dass psychisch belastende Situationen eine Zyklus-Verschiebung verursachen können", sagt Marion Kiechle. Prüfungssituationen, Flugreisen, der Tod eines Angehörigen - all das kann dafür sorgen, "dass die Periode ausbleibt oder sich verschiebt, verebbt", sagt Kiechle.

    Die Corona-Impfung kann eine solche stressige oder aufregende Situation sein, da sie wohl die wichtigste Impfung der letzten Jahrzehnte für viele Menschen darstellt. In einer solchen Situation können sich die Prozesse im Gehirn, die den Zyklus mittels Hormon-Ausschüttung oder -Unterdrückung steuern, verändern.

    Gynäkologe Franz sagt dazu: "Wenn Sie Stress haben, dann bringen Sie Ihren Zyklus ganz schnell durcheinander, aufgrund der Kommunikation zwischen dem Hypothalamus (Areal des Gehirns, Anm. d. Red.), wo die Emotionen sitzen, und der Hirnhangsdrüse (Areal des Gehirns, Anm. d. Red.). Da läuft ganz schnell etwas schief und dann gerät der Zyklus ins Wanken."

    Neben psychischer kann auch körperliche Belastung den Zyklus beeinflussen. Schon bei einer normalen Grippe könne er sich verändern, sagt Franz. "Es kann ja auch eine Art Stressreaktion sein auf diese starke Immunantwort zum Beispiel. Das kann eine reine Immunantwort sein, die im ganzen Körper stattfindet. Und da geht es Ihnen schlecht und gleichzeitig haben Sie so einen Stress, dass das Hormonsystem durcheinander gerät und dass dann der Zyklus aus den Fugen gerät."

    Kann der Impfstoff selbst Zyklus-Veränderungen auslösen?

    Möglichkeit Nummer 3: Eine direkte Verbindung zwischen Impfung und Zyklus. Hier werden mehrere Theorien diskutiert. Eine Vermutung: Eine Covid-Impfung könnte direkt auf die Gebärmutterschleimhaut wirken. Dort nistet sich im Falle einer Schwangerschaft die befruchtete Eizelle ein. Falls sich keine Eizelle dort eingenistet hat, wird die Gebärmutterschleimhaut am ersten Tag des Zyklus abgestoßen und über die vaginale Blutung ausgeschieden - die Menstruation hat begonnen.

    Die Gebärmutterschleimhaut ist aber nicht nur Teil des Fortpflanzungsprozesses, sondern ebenso Teil des Immunsystems im Körper. Eine Möglichkeit, wie die Covid-Impfung auf den Zyklus wirken könnte, hat die kanadische Gynäkologin Jen Gunter beschrieben: Mit der Covid-Impfung werde das Immunsystem aktiviert, daraufhin werde Stickstoffmonoxid produziert. Stickstoffmonoxid sei aber auch für Vorgänge bei der Menstruation von Bedeutung, zum Beispiel, indem es Blutgefäße entspanne, Gewebe im Körper abbaue und die Verklumpung von Blutplättchen vermindere.

    "Das ist eine Theorie, weil eben wahnsinnig viel Immunsystem auch in der Gebärmutterschleimhaut drinsteckt", sagt Maximilian Franz. Eine Vermutung, aber derzeit noch ohne wirklichen Nachweis. "Ob das ein Grund ist, warum es zu einer Blutung kommt in der Gebärmutterschleimhaut, das müssen wir herausfinden, indem wir uns die Zellen und die Zusammensetzung anschauen zum Zeitpunkt nach der Impfung."

    In München startet eine der ersten Studien zu diesem Thema

    Genau zu diesem Zweck beginnt Maximilian Franz zusammen mit Christian Thaler und Marie Franz vom LMU-Klinikum jetzt eine Studie in München. Teilnehmen sollen 50 bis 100 ungeimpfte Frauen, die demnächst die erste und zweite Corona-Impfung erhalten. Das sei zwar erst einmal eine begrenzte Größe, sagt Franz, aber schon hier könnte es Indizien für die Häufigkeit solcher Fälle geben.

    Neben der Frage nach der Inzidenz – also wie viele Fälle von Zyklusstörungen nach einer Impfung auftreten – wollen die Studien-Autoren nach einer möglichen Kausalität zwischen Impfung und Zyklus-Veränderung suchen. "Wir wollen sowohl die hormonelle Wirkung untersuchen nach der Impfung als auch die Gebärmutterschleimhaut", sagt Franz. "Bei einer hormonellen Untersuchung schauen Sie sich zu einem bestimmten definierten Zeitpunkt im Zyklus bestimmte Hormonwerte an." Die gemessenen Werte werden dann mit Referenz-Werten verglichen, so dass eine statistisch signifikante Abweichung auffallen müsste, zum Beispiel bei Frauen mit Problemen nach einer Impfung.

    Ein Beispiel: Die Hormone GnRH und LH sind im Gehirn an der Steuerung des Zyklus beteiligt. Diese beiden Hormone sinken bei Stress ab. Wenn in der Studie ein solches Absinken für den Zeitraum der Impfung nachgewiesen würde, dann wäre es ein "indirektes Indiz" für die Abfolge "Impfung bedingt Stress, dieser bedingt Zyklus-Veränderung", sagt Franz.

    Trotz unklarer Datenlage: Impfung sicher für Frauen

    Es gibt also noch keine gesicherten Erkenntnisse zu diesem Thema. Doch in einem ist sich die Wissenschaft derzeit einig: Selbst wenn eine Covid-Impfung eine Zyklus-Veränderung hervorrufen sollte - eine gefährliche Nebenwirkung sei das nicht. Marion Kiechle von der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar sagt: "Im Großen und Ganzen können wir die Frauen beruhigen. Das ist jetzt ja mal per se nicht schlimm, wenn mal die Blutung etwas stärker ist nach einer Impfung oder sich ein bisschen verschiebt." Kiechle empfiehlt aber Frauen, die auf natürlichem Wege verhüten, bei einer Zyklus-Veränderung eine zweite Verhütungsmethode zu verwenden.

    "Es ist unangenehm, das muss man ernst nehmen", sagt Maximilian Franz. Aber: "Ich glaube, dass das Ganze keinen Schaden hinterlässt. Dafür ist es nicht schwerwiegend genug. Und dafür ist der menschliche Körper auch viel zu stabil."

    Für eine Auswirkung der Impfung auf die Fruchtbarkeit von Frauen gibt es ebenfalls keinerlei Beweise. Marion Kiechle hält derartige Behauptungen, die im Corona-Leugner-Spektrum kursieren, schlicht für ein "Gerücht". Und Maximilian Franz sieht keine langfristigen Auswirkungen einer Zyklus-Störung: "Soweit ich das heute beurteilen kann, wird es keine schwerwiegenden Folgen haben." Wenn alle, die geimpft seien, nicht mehr schwanger werden könnten, dann wäre das schon längst aufgefallen, so Franz.

    Sollte eine Zyklus-Veränderung eine Impf-Nebenwirkung sein, dann hält sie anscheinend nicht lange an: "Das, was ich bisher gehört habe, ist, dass es sich nach ein, zwei Zyklen wieder einpendelt", sagt Maximilian Franz. Und auch bei Lena Carl aus Nürnberg nahmen die Veränderungen nach drei bis vier Wochen wieder ab, sagt sie dem #Faktenfuchs: "Und jetzt langsam pendelt sich das wieder ein, hab ich den Eindruck."

    Fazit

    Seit Beginn der Covid-Impfungen berichten vereinzelt Frauen davon, dass ihr Zyklus sich in zeitlicher Nähe zur Impfung verändere. Die Daten- und Studienlage zu diesem Thema ist momentan schlecht. Das deutsche Monitoring für Impf-Nebenwirkungen sieht derzeit allerdings keine auffällige Fallzahl. Das bedeutet, es könnte Zufall sein, dass die Betroffenen eine Veränderungen nach der Impfung bemerken. Manche Experten glauben, es handele sich um eine Nebenwirkung, die nicht oft genug gemeldet werde und deswegen nicht in der Statistik auftauche.

    Es ist nicht bewiesen, dass die Impfung den Zyklus beeinflusst. Es gibt aber Theorien, wie dies stattfinden könnte: Zum Beispiel durch den Stress rund um die Impfung oder einen Einfluss des Immunsystems auf die Gebärmutterschleimhaut. In München startet gerade eine Studie, die mögliche Zusammenhänge untersuchen will.

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