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Corona: Die Ereignisse vom 11. Mai bis 17. Mai | BR24

© dpa/Lino Mirgeler

Polizisten sperren die Theresienwiese ab.

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Corona: Die Ereignisse vom 11. Mai bis 17. Mai

Polizei München mit Verlauf von Corona-Demo zufrieden. CSU-Antrag: Stadt München soll Gastronomie-Gutscheine verteilen. Immer mehr Anrufe beim Giftnotruf München. Und weitere Themen im Corona-Ticker für Oberbayern.

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Sonntag, 17. Mai

14.35 Uhr: München meldet elf neue Coronafälle

Bis 13.30 Uhr wurden in München elf neue Corona-Fälle bestätigt. Die Landeshauptstadt zählt damit 6.651 gemeldete Infektionen, in der Zahl enthalten sind 5.389 Personen, die bereits genesen sind, sowie 203 Todesfälle. Das hat die Stadt am Nachmittag mitgeteilt. Damit ist in München bereits mehrere Tage niemand an Corona gestorben.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann die Labore die positiven Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermitteln. Darauf weist die Stadt ausdrücklich hin. Vor allem am Wochenende werden weniger Fälle gemeldet.

Reproduktionszahl liegt in München bei 1,08

Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,08 – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken.

Je weiter die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu verzeichnen. Die Münchner Reproduktionszahl wird vom Referat für Gesundheit und Umwelt ermittelt auf Basis des Wochendurchschnitts der täglichen Neuinfektionen. (Quelle: PM der LH München)

11.30 Uhr: Münchner Polizei meldet mehrere Einsätze gegen dicht gedrängte Personengruppen

Die Münchner Polizei war vor allem am Samstagabend im Einsatz wegen Verstößen gegen die Abstandsregeln entsprechend der Infektionschutzmaßnahmenverordnung zur Eindämmung von Corona. Zeugen hatten die Verstöße über den Polizeinotruf 110 gemeldet, worauf die Beamten in Aktion traten. So am Gärtnerplatz in der Münchner Innnenstadt. Dort befanden sich gegen 22:30 Uhr laut Polizei über hundert Personen, welche teilweise alkoholisiert waren und die Mindestabstände zueinander nicht einhielten. Einige Personen verließen den Platz bereits bei Eintreffen der Polizei. Andere Personen wurden entsprechend der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung belehrt erhielten einen Platzverweis von den Beamten.

"Konsequente Ansprachen der Polizei" fruchteten am Viktualienmarkt

Auch im Bereich des Viktualienmarktes wurden im Laufe des Tages mehrere Verstöße gegen die Allgemeinverfügung festgestellt, so der Polizeibericht.

Mehrere Hundert Personen hielten sich dort auf, um Getränke zu konsumieren, die sie in den umstehenden Geschäften gekauft hatten. „Durch konsequente Ansprachen durch die Polizeibeamten konnte das Personenaufkommen reduziert werden,“ heißt es wörtlich. Die Polizei weißt angesichts der Lockerungen darauf hin, dass Bestimmungen zu der Einhaltung von Mindestabständen und zu Kontaktbeschränkungen nach wie vor gelten und aus Gründen des Infektionsschutzes eingehalten werden müssen.

7.27 Uhr: "Webasto-Studie" legt nahe: Sars-CoV-2-Übertragung vor ersten Symptomen

Vier Monate nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland haben Wissenschaftler die Ansteckungsketten der ersten Patientengruppe detailliert analysiert. Die in der Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichte Studie bestätigt, dass Infizierte bereits vor den ersten Symptomen ansteckend sein können. Die Forscher des bayerischen Landesamtes für für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, des RKI und der Berliner Charité untersuchten die bundesweit ersten Corona-Fälle, die in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto bei München standen. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise eingeschleppt.

In mindestens einem der insgesamt 16 untersuchten Fälle habe ein Infizierter das Coronavirus weitergegeben, bevor er Symptome hatte, berichten die Autoren. Möglicherweise traf dies sogar für fünf weitere Fälle zu. In mindestens vier Fällen steckte ein Infizierter andere Menschen an jenem Tag an, an dem die Symptome gerade begannen. Fünf weitere Fälle könnten in diesen Zeitraum fallen, schreiben die Autoren.

Dass die Infektiosität noch vor Symptombeginn oder kurz danach erheblich sei, bedeute für Gesundheitsmaßnahmen eine riesige Herausforderung, folgert das Team. Zudem sei die Inkubationszeit, die durchschnittlich 4,0 Tage betrug, oft sehr kurz gewesen.

Samstag, 16. Mai

18.30 Uhr: Polizei München mit Verlauf von Corona-Demo zufrieden

Bei einer Demonstration auf der Münchner Theresienwiese gegen die Corona-Politik hat es nach Polizeieinschätzung keine gravierenden Verstöße gegen die Vorgaben gegeben. Etwa 1000 Menschen hätten friedlich auf dem abgesperrten Gelände protestiert, sagte ein Polizeisprecher.

Lediglich neben dem Areal, wo sich gut 2500 Menschen versammelt hatten, sei gegen Vorschriften etwa zum Mindestabstand verstoßen worden. "Es gab keinen Fall, wo wir körperliche Gewalt anwenden mussten", sagte der Sprecher. Allerdings seien mehr als 20 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen worden. Einige Menschen seien in Gewahrsam gekommen, von mehr als 200 seien die Personalien genommen worden.

10.23 Uhr: CSU-Antrag: Stadt München soll Gastronomie-Gutscheine verteilen

Alle Münchner Haushalte sollen von der Stadt Gutscheine für die Münchner Gastronomie bekommen. Das fordert die CSU-Stadtratsfraktion in einem Antrag, um den Wirten in der Corona-Krise zu helfen. Bei Mehrpersonenhaushalten sollen die Gutscheine auf 50 Euro, bei Singlehaushalten auf 25 Euro ausgestellt sein und bis spätestens Mitte Juni verteilt werden.

Nach den Vorstellungen der CSU können die Gutscheine bis Ende September in allen Münchner Gastronomiebetrieben eingelöst und im Nachhinein bei der Stadt abgerechnet werden. Die Gutscheine sollen nur für Speisen und nichtalkoholische Getränke gelten.

"Die Gutscheine reduzieren bürokratische Umwege und sorgen dafür, dass der Gast entscheidet, wo die Hilfe letztlich ankommt", wird Stadtrat Hans Hammer in einer Pressemitteilung zitiert.

Seit der Kommunalwahl ist die CSU in München in der Opposition, was es schwerer macht, Anträge im Stadtrat durchzubringen. Würden alle rund 800.000 Münchner Haushalte, die Hälfte davon Single-Haushalte, die Lokalgutscheine einlösen, würde das die Stadt rund 30 Millionen Euro kosten. Erst diese Woche hatte die Verwaltung beschlossen, dass Parkplätze in Freischankflächen umgewandelt werden dürfen.

In Bayern darf ab 18. Mai die Außengastronomie und ab 25. Mai die Restaurants mit Innenplätzen wieder öffnen – unter Beachtung von Mindestabstand und strenger Hygieneregeln.

6.15 Uhr: Immer mehr Anrufe beim Giftnotruf München

Beim Giftnotruf in München klingelt seit der Corona-Krise deutlich häufiger das Telefon. Zwei Mitarbeiter erklären, wer sich nun meldet und warum die Anfragen sich häufen: "Bei uns melden sich viel mehr Eltern als sonst, weil ihre Kinder auf Entdeckungstour gegangen sind und dabei Desinfektionsmittel oder ähnliche Substanzen getrunken haben", sagt der Toxikologe Tobias Zellner der Deutschen Presse-Agentur. Zellner berät bei der Hotline des Klinikums rechts der Isar die Anrufer. Üblicherweise beantworten er und seine Kollegen etwa 90 Notrufe am Tag, derzeit seien es eher 130 aufwärts. Besorgte Nachfragen, weil der Nachwuchs einen Schluck aus der Deinfektionsmittelflasche genommen hat, kommen laut Zellner täglich etwa eine Handvoll. "Das kam vor der Corona-Pandemie eher selten vor", sagt der Toxikologe. Grund für den Anstieg sei, dass derzeit in deutlich mehr Haushalten die Mittel präsent seien. "Wenn die Flaschen dann ungeschützt rumstehen, kommen die Kinder natürlich viel leichter ran." Auch aus Kindertagesstätten kämen mittlerweile derartige Anrufe.

Freitag, 15. Mai

16.34 Uhr: Lage in Schlierseer Seniorenheim stabilisiert sich

In der Pflegeeinrichtung in Schliersee, die besonders von der Ausbreitung von Covid-19 betroffen ist, stabilisiert sich laut Krisenstab die Lage. Dank des Einsatzes der Bundeswehr und der Unterstützung von BRK und THW. Die Bundeswehr unterstützt vor Ort weiterhin nicht nur bei der Pflege, sondern auch im Haushalt und in der Küche. Bei der täglichen Arbeit in der Einrichtung sind verschiedene Missstände aufgefallen. Der Sachverhalt wurde deshalb an die Ermittlungsbehörden weitergegeben. Wegen der Quarantäne-Maßnahmen dürfen weiterhin keine Besucher ins Haus. Die Bewohner in der Einrichtung sind durch den Einsatz von Bundeswehr und Helfern aber gut versorgt. Die Bundeswehr arbeitet in der Einrichtung in zivil, um die Bewohner nicht zusätzlich zu verunsichern.

In der Pflegeeinrichtung haben sich bisher insgesamt 18 Bewohner und sieben Mitarbeiter mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Ein Bewohner und eine Mitarbeiterin verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Sieben Bewohner werden stationär im Krankenhaus betreut, der Zustand der übrigen 87 in der Einrichtung verbliebenen Bewohner ist laut Landratsamt stabil.

16.29 Uhr: Corona-Kontaktfall am Gymnasium Olching

Nach einem Corona-Kontaktfall ist heute am Gymnasium Olching der Unterricht ausgefallen. Am Vorabend war ein Elternteil eines Schülers oder einer Schülerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Landratsamt Fürstenfeldbruck mit. Der Schüler oder die Schülerin selbst hat keine Symptome, befindet sich nun aber in einer zweiwöchigen Quarantäne. Sollte das Testergebnis ebenfalls positiv ausfallen, werden die möglichen Kontaktpersonen ermittelt. Bisher hatten nur die Abschlussklassen Q11 und Q12 Unterricht. Um das Risiko zu minimieren, wird die elfte Klasse nun zwei Wochen, bis zum Beginn der Pfingstferien, wieder von zu Hause aus lernen. Die Abiturienten aus der 12. Jahrgangsstufe werden das Schulgebäude erst wieder für ihre erste Abiturprüfung nächsten Mittwoch betreten.

15.10 Uhr: Kinderferienprogramm Lilalu als Online-Workshops

In den Pfingstferien gibt es weiterhin noch keine Präsenz-Ferienangebote. Das Team des Johanniter-Ferienprogramms bietet jetzt Lilalu@Home an. Das sind viertägige Live-Online-Workshops für Kinder von sechs bis zwölf. Die Kinder können zwischen zwei Themenbereichen wählen: „Kreativ“: (Graffiti, Tanz-Akademie und Schauspiel) oder „Geschick“ (Jonglieren, Zauberei und Entspannung). Die Anmeldung erfolgt über die Homepage von Lilalu, für Familien mit geringerem Einkommen gibt es ermäßigte Tickets.

14.56 Uhr: Rosenheim untersagt Demonstrationen in Innenstadt

Die Stadtverwaltung hat aufgrund der aktuellen Infektionslage entschieden, dass die Rosenheimer Innenstadt bis auf Weiteres nicht mehr für Versammlungen zur Verfügung steht. Um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aber weiterhin zu garantieren, setzt die Stadt auf lösungsorientierte Gespräche mit den jeweiligen Versammlungsleitern. Es könnten zukünftig weitläufigere Örtlichkeiten wie beispielsweise der Mangfallpark für Versammlungen und Demonstrationen genutzt werden.

Es habe sich gezeigt, dass die Rosenheimer Innenstadt wieder relativ stark frequentiert ist. Zudem will die Stadt zur Unterstützung der innerstädtischen Gastronomie deren Außenflächen soweit vertretbar ausweiten. „Deshalb ist absehbar“, so Rosenheims Ordnungsdezernent Herbert Hoch, „dass bei künftigen Demonstrationen die infektionsschutzrechtlich geforderten Abstände zwischen Personen nicht gewährleistet werden können.“

12.30 Uhr Gästeführer demonstrieren in München für finanzielle Hilfen

Am Freitagvormittag, 15.05.2020, kamen fünfzig Stadtführer der Stadt München auf dem Marienplatz zusammen, um für finanzielle Soforthilfen zu demonstrieren. Sie fordern von der bayerischen Staatsregierung einen einmaligen Zuschuss von 5.000 Euro für alle Solo-Selbstständigen, mit dem diese ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Darüber hinaus fordern sie ein Unternehmergehalt in Höhe von 1.180 Euro pro Monat rückwirkend ab dem 1. März 2020 und mindestens für die nächsten sechs Monate.

© BR / Ariane Dreisbach

Gästeführerin demonstriert auf Münchner Marienplatz

Bisher kam nämlich kein Geld des Freistaats bei den 400 bis 600 Münchner Gästeführern an, die seit Mitte März keinen Cent mehr mit Stadtführungen verdienen. Grund dafür sind die derzeitigen Regelungen des Freistaats Bayern für die Corona-Soforthilfe der Solo-Selbstständigen. Der Zuschuss leistet einen Beitrag zu laufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwendungen (u. a. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingaufwendungen für unternehmerisch genutzt Pkw), Lebenshaltungskosten werden durch die Corona-Soforthilfe aber nicht gedeckt. Für viele Gästeführer greift diese Hilfe nicht, da sie keine laufenden Betriebskosten haben. Andere Bundesländer (Hamburg, NRW, Berlin und Baden-Württemberg) haben bereits auf die Forderungen der Selbstständigen reagiert und ihre Programme entsprechend angepasst.

10.00 Uhr: Patient schenkt Dachauer Kliniken Schutzmasken

Ein dankbarer ehemaliger Patient hat dem Helios Amper-Klinikum Dachau 2.650 Schutzmasken geschenkt. Es handelt sich dabei um FFP2-Masken im Wert von 10.000 Euro.

Der Unternehmer aus Bergkirchen hat die in Corona-Zeiten dringend benötigte Ware über einen befreundeten Drogerie-Besitzer organisiert, der die Masken seinerseits aus dem Ausland bezogen hat. Wegen der Corona-Pandemie werden in den Amper-Kliniken in Dachau und Markt Indersdorf täglich 700 FFP2-Masken benötigt.

7.00 Uhr: Saurier mit Mundschutz - Lokschuppen Rosenheim öffnet seine Pforten wieder

Im Rosenheimer Lokschuppen sind ab Freitag wieder Meeressaurier zu sehen, denn das Ausstellungszentrum öffnet nach der Corona-Pause wieder seine Pforten. Neu: Die Saurier tragen nun Mundschutz und Tickets gibt es bis auf weiteres nur online zu kaufen.

Beim Kauf muss ein Zeitfenster für den Besuch gebucht werden. Das Hygienekonzept der Ausstellung sieht maximal 73 Besucher in den Ausstellungsräumen und 27 Gäste im Foyer vor. Führungen und Workshops werden derzeit nicht angeboten, auch nicht für Schulklassen oder Kindergärten. Wer sich trotzdem durch die Ausstellung führen lassen möchte, kann einen Audio-Guide für sein Smartphone erwerben.

Der Museumsshop ist geöffnet, das Bistro vorerst noch geschlossen. Die Beschäftigten des Ausstellungszentrums tragen  einen Mundschutz und Handschuhe und sorgen für regelmäßige Desinfektionen, so der Lokschuppen. Leiter Peter Miesbeck sieht einen positiven Nebeneffek: "Die Besucher haben sehr viel Platz, um sich die Ausstellung anzusehen und können in aller Ruhe unsere Stars der Urzeit bewundern".

Donnerstag, 14. Mai

16.16 Uhr: Münchner Philharmoniker sagen Abokonzerte ab

Die Münchner Philharmoniker unter Chefdirigent Valery Gergiev werden bis Ende der Spielzeit keine Abonnement-Konzerte mehr spielen. Die Absagen gehen bis zum 7. Juli. "Dieser Schritt schmerzt, ist aber letztlich nur konsequent", sagte Intendant Paul Müller am Donnerstag in München. Derzeit seien Veranstaltungen dieser Art wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Sobald es die Möglichkeit gebe, Konzerte in kleinerem Rahmen und mit weniger Publikum zu spielen, werde man "besser heute als morgen" auf die Bühne zurückkehren.

Unklar ist noch, ob das Freiluftkonzert "Klassik am Odeonsplatz" im Juli stattfinden wird. Am 10. Juli soll der Pianist Igor Levit mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielen, am 11. Juli dann die Philharmoniker mit der Pianistin Hélène Grimaud. Hier wird nach Auskunft des Orchesters noch geprüft, ob das Konzert abgesagt oder auf einen anderen Termin verlegt wird.

14.10 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Oberbayern sinkt

In Oberbayern sind 20.671 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Das sind 74 mehr als am Vortag. Seit gestern Nachmittag sind neun mit dem Coronavirus infizierte Frauen und Männer gestorben. Damit sind in Oberbayern insgesamt 850 Menschen an COVID19 gestorben. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohnern liegt bei rund 441. Damit hat Oberbayern den höchsten Wert, dann kommt die Oberpfalz mit 444 / 100.000 EW. Die 7-Tage-Inzidenz (in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet) liegt in Gesamt-Oberbayern bei 14. Das ist der höchste Wert unter allen bayerischen Bezirken. Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat nach wie vor Rosenheim-Stadt mit 53,69. Damit liegt die Stadt damit über dem kritischen Wert von 50,00.

11.10 Uhr: Stadt Rosenheim erneut über Obergrenze - 53,69

Die Stadt Rosenheim liegt nach den aktuellsten Zahlen des LGL bei der 7-Tage Inzidenz erneut über der Obergrenze 50, und zwar liegt der jüngste Wert bei 53,69. Das liege an den in den Asylunterkünften regelmäßig durchgeführten Reihentestungen, so die Stadt auf BR-Anfrage.

Die Behörden vor Ort sehen die 50er-Marke gelassen, solange nicht in der Allgemeinbevölkerung vermehrt Neuinfektionen auftreten. Gestern wurden aus einer Asylbewerberunterkunft in der Oberaustraße, die aus zwei Gebäuden besteht, 58 Bewohner verlegt, darunter auch 21 Infizierte. Die Behörden gehen davon aus, dass sich diese Verlegung außerhalb des Landkreises in der Statistik widerspiegeln wird. Mehr dazu hier.

Der Migrationskreis Rosenheim fordert unterdessen "eine menschenwürdige Unterbringung und ein Ende der krankmachenden Zustände". Die beengten Bedingungen in den Unterkünften hätten zur Folge, dass die Corona-Infektionen ansteigen. Das Mindeste seien Einzelzimmer sowie die Auflösung der Lagerunterbringung und eine dezentrale Unterbringung, so der Migrationskreis.

10.00 Uhr: Schwestern nähen kostenlos Masken in Traunreut

Es ist eine gute Tat in Coronazeiten: Weil sie selber zur Zeit nicht mehr im Brauereigasthof Stein an der Traun arbeiten können, weil der geschlossen ist, nähen zwei Schwestern seit Wochen kostenlos Mund-Nasen-Schutzmasken. Einige hundert haben sie schon genäht.

Die Schwestern Katarina und Alzbeta haben neben dem Gasthof eine Holztafel aufgestellt und die verpackten bunten Masken darauf gepinnt. Jeder der möchte, kann sich eine herunternehmen und dafür eine kleine Spende hinterlassen. Von der Spende kaufen die Schwestern Stoff und Nähzubehör für neue Masken.

Ihr neuestes Projekt: Mund-Nasenschutz-Masken für Kinder. Demnächst sind auch die an der Pinnwand zu finden.

6.30 Uhr: Landkreis Landsberg schafft Pandemiezentrum

Der Landkreis Landsberg bündelt seine Maßnahmen gegen das Coronavirus auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Penzing. Dorthin sollen in den kommenden Tagen Einrichtungen verlegt werden, die bislang verteilt in Landsberg angesiedelt sind. Dazu zählt etwa eine Drive-In-Teststrecke oder eine Infektambulanz.

Auch ein Infektmobil, das zu Patienten geschickt wird, die von einem Arzt betreut werden müssen, soll dort stationiert werden. Das Technische Hilfswerk richtet zudem Kasernengebäude ein, damit erkrankte Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften von Nichterkrankten isoliert werden können, etwa Menschen aus Flüchtlingsheimen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. In Summe sollen 150 Betten bereitstehen. Auch eine spezielle Zahnarztpraxis für infizierte Patienten wird am Fliegerhorst ihre Arbeit aufnehmen.

Die Umnutzung der Kasernengebäude ist zunächst auf ein Jahr befristet, das Landratsamt hatte im Zuge eines Amtshilfeverfahrens beim Bund angefragt. Derzeit seien die Neuinfektionen zwar rückläufig, sagte Landrat Thomas Eichinger. Der Landkreis wolle sich dennoch so gut es geht auf eine mögliche zweite Viruswelle vorbereiten. 2017 wurde der Flugbetrieb auf dem 270 Hektar großen Militärflugplatz eingestellt. Wie das Gelände künftig genutzt werden soll, ist noch offen. Eine weitere fliegerische Nutzung wurde aber bereits ausgeschlossen.

Mittwoch, 13. Mai

16.00 Uhr: Über 100 Neuinfektionen in Oberbayern – Rosenheim überschreitet kritische Marke

In Oberbayern gibt es seit gestern 123 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Das hat das LGL auf seiner Homepage bekannt gegeben. Insgesamt steigt die Zahl der Fälle im Bezirk auf 20.597. Damit hat Oberbayern weiterhin die höchsten Fallzahlen in Bayern, auf Platz zwei folgt die Oberpfalz mit 4.915 Infektionen. Auf 100.000 Einwohner kommen 439,53 Fälle, nur in der Oberpfalz gibt es mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner, nämlich 443,08.

Die Zahl der Todesfälle ist in Oberbayern seit dem Vortag um 15 auf 841 angestiegen. Damit hat Oberbayern die meisten Todesfälle in Bayern, vor der Oberpfalz mit 331 Toten.

Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt der Bezirk Oberbayern an der Spitze der bayerischen Bezirke: Innerhalb von sieben Tagen gab es laut LGL 14,47 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Im zweitbetroffenen Bezirk Oberfranken waren es 11,52 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

Die meisten Neuinfektionen unter den oberbayerischen Städten und Landkreisen gibt es weiterhin in der Stadt Rosenheim: Dort wird die kritische Marke von 50 neuen Fällen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit einem Wert von 52,11 knapp überschritten. Neben der Stadt Rosenheim haben auch der Landkreis Rosenheim (36,02) und der Landkreis Traunstein (29,36) vergleichsweise hohe Zahlen. Den niedrigsten 7-Tage-Wert hat mit 1,47 der Landkreis Starnberg.

Rosenheims neuer Oberbürgermeister Andreas Merz (CSU) hatte am Montag in der Rundschau des BR Fernsehens erklärt, seine Stadt habe kein wirkliches Problem mit den Fallzahlen. Wenn man die Infektionen in Asylbewerberunterkünften, die man ja lokalisieren könne, herausrechne, liege die 7-Tage-Inzidenz in Rosenheim bei 16. Deshalb sehe man derzeit keine Veranlassung, die Stadt unter Quarantäne zu stellen.

14.45 Uhr: Stadt München erlaubt Freischankflächen auf Parkplätzen

In München dürfen demnächst Parkplätze in Freischankflächen umgewandelt werden. Das hat der Stadtrat beschlossen. Die Maßnahme ist zunächst auf dieses Jahr befristet. Damit sollen die wegen der Corona-Pandemie beeinträchtigten Gastronomiebetriebe unterstützt werden.

Zudem sollen Betriebe, die normalerweise keine Freischankfläche haben, ebenfalls temporär eine bekommen können – und zwar dort, wo es räumlich und rechtlich möglich ist. Dies ist in der Innenstadt meist nur auf Parkplätzen der Fall.

Der Hintergrund: Ab dem 18. Mai dürfen in Bayern Wirts- und Biergärten sowie Freischankflächen wieder betrieben werden, allerdings nur wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Gästen gewährleistet wird. Dadurch verringert sich zwangsläufig die Zahl der Gäste.

Die städtischen Gebühren für die Freischankflächen sollen geringer ausfallen – soweit dies rechtlich möglich ist. Der komplette Verzicht auf die Gebühren, wie vom Stadtrat gewünscht, sei rechtlich nicht möglich, sagte Thomas Böhle, Chef des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Man werde sich aber um Lösungen bemühen, so Böhle weiter.

12.07 Uhr: Ab Samstag wird an den Grenzen nur noch stichprobenartig kontrolliert

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat angekündigt, die im Zuge der Corona-Krise am 15. März eingeführten Binnengrenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz und Frankreich grundsätzlich bis zum 15. Juni zu verlängern. Allerdings solle ab Samstag an allen deutschen Grenzen nur noch stichprobenartig und nicht mehr systematisch kontrolliert werden. Es sei die "klare Zielsetzung" der Bundesregierung, dass es ab Mitte Juni wieder einen freien Reiseverkehr in Europa gebe, sagte Seehofer.

10.31 Uhr: Münchner Gesundheitsreferat ist noch weit weg von Normalbetrieb

Aktuell beschäftigen sich 400 städtische Mitarbeiter im Münchner Gesundheitsreferat mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen. Zum Teil wurden sie dafür aus anderen Referaten abgezogen, erklärte der stellvertretende Referent für Gesundheit und Umwelt, Rudolf Fuchs, im Stadtrat. Er rechnet nicht damit, dass sich das bald ändert. Man sei "weit entfernt" vom Normalbetrieb, so Fuchs. Aktuell weiß man in München von 6528 Corona-Infizierten, wobei 6176 bereits wieder als geheilt gelten. Die Verdoppelungszeit beträgt momentan 40 Tage, die Reproduktionszahl liegt in München nach Fuchs' Worten "um die Zahl 1 rum". Die für Lockerungen entscheidende Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner wird in München derzeit deutlich unterschritten: Sie liegt bei knapp 14.

9.11 Uhr: Bewohner aus Rosenheimer Asylbewerberunterkunft ziehen um

Die Regierung von Oberbayern hat 58 Bewohner aus einer Rosenheimer Asylbewerberunterkunft in eine andere Einrichtung außerhalb des Landkreises verlegt. Die Polizei sicherte den Einsatz am Morgen ab. In der Unterkunft in Rosenheim waren zuvor 21 Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das Gesundheitsamt verlängerte daraufhin die Quarantäne bis 22. Mai. Um die nächste Verlängerung zu vermeiden, habe man sich jetzt für die Verlegung entschieden, so eine Pressesprecherin der Regierung von Oberbayern. Man habe auch die 21 Infizierten verlegt. Alle Erkrankten haben den Angaben zufolge milde Symptome.

6.22 Uhr: ORF meldet Grenzöffnung zwischen Deutschland und Österreich ab Mitte Juni

Die geschlossenen Grenzen zwischen Deutschland und Österreich sollen nach Informationen des ORF am 15. Juni vollständig geöffnet werden. Der Meldung des ORF zufolge haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der österreichische Kanzler Sebastian Kurz vereinbart, dass es schon ab Freitag nur noch stichprobenartige Kontrollen geben soll. Schon heute Früh öffneten mehrere kleinere Übergänge an den Grenzen zwischen Bayern und Österreich für Berufspendler, Anrainer und Landwirte.

Dienstag, 12. Mai

16.30 Uhr: Im Schlierseer Seniorenheim stirbt ältere Mitarbeiterin an den Folgen von Corona

Über das Seniorenheim in Schliersee, in dem seit gestern die Bundeswehr die Pflege unterstützt, hat das Landratsamt Miesbach weitere Details bekannt gegeben. Nicht nur ein 80-jähriger infizierter Bewohner ist inzwischen verstorben, sondern auch eine über 70-jährige Mitarbeiterin des Hauses. Sieben Menschen mussten zur stationären Behandlung ins Krankenhaus verlegt werden.

Soweit medizinisch vertretbar, sollen die Bewohner aber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, teilte das Landratsamt mit. 88 Betten seien in dem Haus noch belegt und zusätzlich wohnen auch Mitarbeiter in der unter Quarantäne stehenden Einrichtung.

Gestern sind 20 Soldaten des Sanitätslehrregiments "Niederbayern" aus Feldkirchen eingetroffen. Außerdem sind Desinfektionsexperten des Sanitätsdienstes vor Ort. Morgen kommen zwölf Einsatzkräfte des Gebirgsjägerbataillons 323 aus Bischofswiesen nach Schliersee.

14.30 Uhr: Zahl der Coronavirus-Infektionen in Oberbayern um 130 Fälle angestiegen

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Oberbayern im Vergleich zum Montag um 130 gestiegen (von Sonntag auf Montag waren es 33). Damit liegt laut LGL die Anzahl der Fälle bei 20.474.

Oberbayern hat damit weiterhin die größte Anzahl an Infizierten im gesamten Freistaat, vor der Oberpfalz mit 4.905 Fällen. Die Fallzahl pro 100.000 Einwohnern liegt bei rund 437, damit liegt Oberbayern hinter der Oberpfalz (442 / 100.000 EW). Die Zahl der Todesfälle im Bezirk liegt bei 826, das sind 14 mehr als gestern.

Die 7-Tage-Inzidenz (in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet) liegt in Gesamt-Oberbayern bei 14. Das ist der höchste Wert unter den bayerischen Bezirken. Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat Rosenheim-Stadt mit 47,38. Damit liegt die Stadt knapp unter dem kritischen Wert von 50,00. Der Landkreis Rosenheim liegt bei 34,1 und der Landkreis Traunstein bei 32,75.

13.45 Uhr: Eisbach-Surfen in München wieder erlaubt

Bretter raus und ab an den Eisbach! In München ist das Surfen an der berühmten Eisbachwelle wieder möglich, allerdings unter Auflagen. Die Hygienevorgaben seien strikt zu beachten, teilt die Münchner Stadtverwaltung mit. Personen müssten zudem einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, auch beim Warten auf den Zutritt zum Wasser.

Keine Zuschauer erlaubt!

Eine traurige Nachricht für alle Fans der Eisbach-Wellenreiter: Zuschauer sind laut Stadt nicht zugelassen. Seit Ende März war das Surfen dort wegen der Corona-Pandemie nicht erlaubt.

09.07 Uhr: Corona-Einsatz der Bundeswehr in einem Schlierseer Seniorenheim

Die Lage in einem Seniorenheim in Schliersee hat sich so zugespitzt, dass nun die Bundeswehr vor Ort ist, um zu helfen. Laut Landratsamt Miesbach sollen zu den 21 Soldaten, die bereits unterstützen, nochmal zehn bis zwölf Bundeswehrler dazukommen. Sie helfen in dem Seniorenheim bei Pflege und Betreuung der Bewohner und auch im Haushalt, zum Beispiel beim Desinfizieren von Oberflächen, beim Betten machen und Lebensmittel ausgeben. In der privat geführten Einrichtung haben sich bislang 15 der rund 100 Bewohner und vier Mitarbeiter an Corona angesteckt, ein Bewohner ist Ende der Woche verstorben.

Das Landratsamt Miesbach geht aber davon aus, dass sich weitere Bewohner und Mitarbeiter infiziert haben. So hat es, um das Infektionsgeschehen erfolgreich eindämmen zu können, bei der Bundeswehr einen Amtshilfeantrag eingereicht. Da in Schliersee noch eine zweite Einrichtung von Corona betroffen ist, sei inzwischen der Pflegepool ausgeschöpft, so Sophie Marie Stadler, die Pressesprecherin des Landratsamtes Miesbach. In der zweiten Schlierseer Einrichtung, einem Haus für Menschen mit Behinderung, haben sich alle Bewohner und mehrere Mitarbeiter infiziert. Dort seien alle stabil und auf dem Weg der Besserung, heißt es vom Landratsamt Miesbach.

© BR

Die Lage in einem Seniorenheim in Schliersee hat sich so zugespitzt, dass nun die Bundeswehr vor Ort ist um zu helfen. Sie unterstützen bei Pflege und Betreuung der Bewohner und auch im Haushalt.

Montag, 11. Mai

15.30 Uhr: Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Oberbayern um 33 Fälle angestiegen

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist in Oberbayern im Vergleich zum Vortag um 33 gestiegen. Damit liegt laut LGL die Anzahl der Fälle bei 20.344. Oberbayern hat damit weiterhin die größte Anzahl an Infizierten im gesamten Freistaat (vor der Oberpfalz mit 4.897 Fällen und Mittelfranken mit 4.525).

Die Fallzahl pro 100.000 Einwohnern liegt bei 434,13, damit liegt Oberbayern hinter der Oberpfalz (439,84 / 100.000 EW). Die Zahl der Todesfälle im Bezirk liegt bei 812, das sind zwei mehr als gestern. In Bayern sind bislang 2.170 Menschen gestorben in ganz Deutschland laut RKI 7.417.

Die 7-Tage-Inzidenz (in Bezug auf 100.000 Einwohner gerechnet) liegt in Gesamt-Oberbayern bei 13,21, das ist der höchste Wert unter den bayerischen Bezirken. Die höchste 7-Tage-Inzidenz aller oberbayerischen Städte und Landkreise hat Rosenheim-Stadt mit 48,95 – damit liegt die Stadt knapp unter dem kritischen Wert von 50,00.

Zweit"kritischster" Landkreis ist laut LGL der Landkreis Traunstein: Dort hat es binnen sieben Tagen 36,70 neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner gegeben.

13.30 Uhr: Rosenheim unterschreitet Grenze für "Notbremse" bei Infektionen

50 neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage – diese Obergrenze hat die Stadt Rosenheim gestern überschritten. Heute aber liegt der Wert wieder darunter – bei 49. Das sagen neue Zahlen des Robert-Koch-Instituts und des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Die Marke von 50 haben Bund und Länder als "Notbremse" vereinbart. Beim Überschreiten sollen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Den erhöhten Wert in Rosenheim gestern erklären Behörden mit einer Reihen-Testung unter Asylbewerbern. Die drei großen Asylbewerber-Unterkünfte sollen deswegen weiter unter Quarantäne bleiben.

10.03 Uhr: Bergbahnen sollen wieder öffnen

Wochenlang hat es geheißen: Bitte nicht in die Berge gehen. Das hat sich inzwischen geändert - und anscheinend holen jetzt viele die Bergtour nach: Am Wochenende war viel los auf den Wanderwegen, zum Beispiel am Jochberg - zwischen Walchen- und Kochelsee. Derweil wird bekannt, dass die Bergbahnen in Bayern wieder fahren wollen. Das fordert der Verband deutscher Seilbahnen. Dafür sei auch ein Hygienekonzept erarbeitet worden, so Verbandspräsident Matthias Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist. Er meint: Alle Hygiene-und Abstandsregeln könnten sehr gut umgesetzt werden. Es gilt: Abstand halten und Maskenpflicht.

ALLE BISHERIGEN ENTWICKLUNGEN ZUM CORONAVIRUS IN OBERBAYERN FINDEN SIE HIER.

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