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    Sonntag, 13. Mai: Das war der Tag

    FDP stellt sich hinter Russland-Sanktionen +++ Pariser Attacke: Wohl islamistischer Hintergrund +++ Zugunglück von Aichach: Sohn erhebt Vorwürfe gegen Bahn +++ Fußball: Fürth schafft Klassenerhalt / FCN Zweiter +++ Eching: Millionenschaden bei Brand

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    Die FDP hat sich auf ihrem Parteitag hinter die Russland-Sanktionen der Europäischen Union gestellt. Nach kontroverser Debatte stimmte eine überwiegende Mehrheit dafür, die Strafmaßnahmen beizubehalten. Parteivize Kubicki und der Thüringische Landesverband hatten einen Antrag gestellt, die Maßnahmen kritisch zu überprüfen, scheiterten aber damit. Kubicki beklagte sich in der Debatte zudem über persönliche Angriffe. Er habe weder russische Mandate, noch werde er vom Kreml bezahlt, so der FDP-Vize. 

    Die Messerattacke gestern Abend in der Pariser Innenstadt hat wohl einen islamistischen Hintergrund. Wenige Stunden nach der Tat reklamierte die Terrororganisation IS über ihr Sprachrohr Amak die Tat für sich. Beweise führte sie allerdings nicht an. Augenzeugen berichteten aber, dass der Täter während seines Angriffs "Allah u akbar" - Gott ist groß" gerufen haben soll. Außerdem war der Mann der Polizei als Gefährder bekannt. Es handelt sich um einen französischen Staatsbürger, der in Tschetschenien geboren wurde. Die Polizei verhörte mittlerweile seine Eltern und nahm einen seiner Freunde fest. Der Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

    Nach dem Zugunglück in Schwaben hat der Sohn der getöteten 73-jährigen Frau schwere Vorwürfe gegen die Bahn erhoben. Auf Facebook schrieb er, es könne nicht sein, dass sein Auto ihn vor allen möglichen Gefahren automatisch schütze. Gleichzeitig tue die Bahn für das Leben ihrer Kunden nicht mehr, als die Verantwortung auf die Fahrdienstleiter zu schieben und sie mit Technik aus dem letzten Jahrtausend allein zu lassen. Dem 24-jährigen Fahrdienstleiter, gegen den ermittelt wird, mache er keine Vorwürfe. Die Bahn reagiert auf die Vorwürfe: Man modernisiere die Infrastruktur, wozu auch die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik und damit der Stellwerke gehöre. Dazu werde in den kommenden Jahren Milliardenbeträge investiert. 

    Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat am letzten Spieltag in der zweiten Fußball-Bundesliga den Klassenerhalt geschafft. Die Mannschaft von Trainer Damir Buric kam beim 1. FC Heidenheim zu einem 1:1 und rettete sich auf den 15. Tabellenplatz. Aufsteiger 1. FC Nürnberg verlor gegen Fortuna Düsseldorf mit 2:3 und beendet die Saison hinter den Düsseldorfern auf dem zweiten Platz. Trotzdem feierte der Club ausgiebig mit den Fans. Außerdem spielten: Ingolstadt - Kaiserslautern 1:3, Bochum - Regensburg 1:1.

    Die Tennishalle im oberbayerischen Eching ist heute Nachmittag bis auf die Grundträger niedergebrannt. 130 Feuerwehrleute konnten lediglich ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern. Die Halle des SC Eching war aber nicht mehr zu retten. Verletzt wurde bei dem Großbrand niemand. Der Sachschaden ist erheblich, erste Schätzungen der Polizei gehen von weit über eine Million Euro aus.