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Trockenheit in Westmittelfranken kritisch aber überschaubar | BR24

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    Trockenheit in Westmittelfranken kritisch aber überschaubar

    Durch Hitze und Trockenheit steuert Westmittelfranken auf historisch niedrige Pegelstände zu. Warum laut Wasserwirtschaftsamt trotzdem keine Katastrophen zu befürchten sind. Von Claudia Mrosek

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    Die heißen Temperaturen und die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen führen in den westmittelfränkischen Gewässern zu niedrigen bis sehr niedrigen Wasserständen und Abflüssen. Wie das Wasserwirtschaftsamt Ansbach heute mitteilt, sind die Auswirkungen auf die Gewässer momentan aber noch überschaubar. Durch die anhaltende Trockenheit bahnen sich aber neue, historisch niedrige Werte an. In der Region um Bad Windsheim liegen die aktuell gemessenen Niederschläge unter den Werten von 1976, aber noch über denen vom Trockenjahr 2015. In den anderen Regionen Westmittelfrankens herrscht für das Sommerhalbjahr noch eine normale Niederschlagslage.

    Kein Fischsterben

    Größere negative Auswirkungen, wie zum Beispiel Fischsterben, gibt es aktuell noch nicht. Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach führt das auf die Investitionen in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Abwasserreinigung durch die Kommunen und durch den Freistaat Bayern zurück. Generell bewertet das Wasserwirtschaftsamt Ansbach die Niedrigwassersituation in Westmittelfranken als kritisch, aber noch überschaubar für die Gewässer. Wenn es allerdings in den nächsten Wochen nicht nennenswert regnet, geht die Behörde von einer deutlichen Verschlechterung der Lage aus. Noch keine nennenswerten Probleme treten bisher im Bereich der Wasserversorgung für die Bevölkerung auf.

    Wasserversorgung gesichert

    Durch neue Grundwassererschließungen und durch den Aufbau von Verbundleitungen können Notsituationen überbrückt werden. Bei Brauchwasserbrunnen für die landwirtschaftliche Nutzung ist allerdings die Entnahme schon eingeschränkt, so das Wasserwirtschaftsamt Ansbach.