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Bayern

Klimawandel verschärft Trockenheit in Unterfranken | BR24

© picture-alliance/dpa - Karl-Josef Hillenbrand

Trokenheit in unterfränkischen Weinbergen

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    Klimawandel verschärft Trockenheit in Unterfranken

    Bei einem Forum am Weltwassertag rückt die Regierung von Unterfranken die Sicherheit der Trinkwasserversorgung in den Fokus. Denn im ohnehin trockenen Unterfranken hat sich in den vergangenen Jahren auffällig wenig neues Grundwasser gebildet.

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    Zum heutigen Weltwassertag rückt die Regierung von Unterfranken bei einem "Wasserforum" das Trinkwasser in den Vordergrund. Wie sicher oder unsicher ist die Trinkwasserversorgung der Unterfranken? Anlass zur Sorge gibt es: Die Grundwasserneubildung in Unterfranken lag in den Jahren 2012 bis 2016 um 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel der Vorjahre. Auch 2017 waren viele Pegel gesunken, so die Regierung von Unterfranken.

    Experten: Grundwasserschutz in Unterfranken bleibe "Daueraufgabe"

    Da fällt nur gering ins Gewicht, dass die ergiebigen Niederschläge im Winter 2017/18 zu einer leichten Erholung der Grundwasserstände geführt haben, so die Experten. Allerdings hätten die rund 310 Wasserversorgungsunternehmen im Regierungsbezirk in den letzten Jahren in eine Stärkung der Versorgungssicherheit investiert, etwa durch Erschließungen neuer Brunnen oder durch Verbundlösungen. Dennoch bleibe ein konsequenter Grundwasserschutz eine Daueraufgabe - gerade im trockenen Unterfranken. Denn nach einer Prognose des Landesamt für Umwelt werde das Grundwasserreservoir in Folge des Klimawandels bis Mitte des Jahrhunderts um fünf Prozent abnehmen, die Quellschüttungen sogar um bis zu 20 Prozent.