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Corona-Virus, Symbolbild

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    Corona-Ticker Schwaben: 7-Tage-Inzidenz leicht gesunken

    Drei weitere Todesfälle im Seniorenheim St. Klara in Wertingen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Regierungsbezirk Schwaben ist leicht gesunken. Ausgangsbeschränkungen ab sofort auch in Lindau. Die Entwicklung in Schwaben im Ticker.

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    Von
    • Jo Schweizer
    • Torsten Thierbach

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben:

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Sonntag 13. Dezember 2020

    16.45 Uhr Drei weitere Todesfälle im Seniorenheim St. Klara in Wertingen

    Im stark vom Coronavirus betroffenen Wertinger Seniorenheim St. Klara ist die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus auf 20 gestiegen. Wie das Landratsamt Dilling mitteilte, sind am Samstag (12.12.) zwei weitere Frauen gestorben. Am Sonntag verstarb noch eine fast 91-jährige Bewohnerin, die sich bereits seit Ende November im Krankenhaus Wertingen befand.

    15.10 Uhr: LGL meldet 336 neue Corona-Infektionen in Schwaben

    336 neue Corona-Infektionen sind dem Landesamt für Gesundheit (LGL) innerhalb von 24 Stunden aus dem Regierungsbezirk Schwaben gemeldet worden. Außerdem gab es zwei Todesfälle bei mit dem Virus infizierten Personen. Die 7-Tage-Inzidenz für Schwaben geht geringfügig zurück, von gestern 186,48 auf heute 182,11. Gestern hatte der Landkreis Lindau als sechste Region in Schwaben den Inzidenzwert 200 überschritten, dort gelten ab heute auch die verschärften Beschränkungen mit einer Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

    Samstag, 12. Dezember 2020

    14.30 Uhr: 30 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona

    Für den Regierungsbezirk Schwaben meldet das Landesamt für Gesundheit heute 565 neue Corona-Fälle. Seit gestern wurden dem Amt 30 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona in Schwaben gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz für Schwaben liegt bei 186,48 und damit weiter unter dem gesamt-bayerischen Durchschnitt.

    13.50 Uhr: Die Stadt Augsburg bestätigt 89 neue Corona-Fälle mit Meldedatum 11. Dezember.

    Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Augsburg liegt laut Robert-Koch Institut aktuell bei 209,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Bei den 18 Todesfällen, die das Gesundheitsamt Augsburg am 11. Dezember bestätigt hat, handelt es sich um 14 Frauen im Alter zwischen 98 und 78 Jahren sowie vier Männer der Jahrgänge 1937, 1939, 1956 und 1963. Die betroffenen Personen sind zwischen dem 09. November und dem 11. Dezember verstorben. Aufgrund teilweise verzögerter Meldungen an das Gesundheitsamt konnten diese erst am gestrigen Freitag offiziell bestätigt werden. Weitere Quarantänemaßnahmen aufgrund neuer positiver Testergebnisse wurden unter anderem für die Grundschule Augsburg-Hammerschmiede, die Friedrich-Ebert-Mittelschule, die Mädchenrealschule St. Ursula, das Peutinger-Gymnasium und das Gymnasium Maria Stern veranlasst.

    11.10 Uhr: Landkreis Lindau übersteigt 7-Tages-Inzidenz von 200

    Weil im Landkreis Lindau die 7-Tages-Inzidenz von 200 überschritten ist, greift auch hier der bayernweite Automatismus zum Infektionsschutz. Ab Sonntag (13.12.) gelten im gesamten Landkreis verschärfte Maßnahmen. Sie betreffen die Schulen, Musik- und Fahrschulen sowie Märkte mit Ausnahme der Wochenmärkte. An allen Schulen - mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Abschlussklassen - findet ab der achten Jahrgangsstufe kein Präsenzunterricht mehr statt. An Musik- und Fahrschulen ist der Präsenzunterricht ganz untersagt. Zudem gilt im Landkreis ab Sonntag (13.12.) eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Während dieser Zeit ist es untersagt, die Wohnung zu verlassen. Ausnahmen bilden unter anderem medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, dienstliche Gründe oder die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. Verboten sind außerdem sämtliche Märkte mit Ausnahme des Wochenmarkts.

    Freitag, 11. Dezember 2020

    16.55 Uhr: Augsburger Bischof Meier in Quarantäne

    Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Wie das Bischöfliche Ordinariat am Freitag mitteilte, ist in Meiers persönlichem Umfeld ein Covid-19-Fall bekanntgeworden. Demnach ließ sich der Bischof bereits testen. Ein Ergebnis wird erst Anfang der kommenden Woche erwartet. Der 60 Jahre alte Bischof hat laut Mitteilung keine Symptome und führt seine Geschäfte von seiner Privatwohnung aus weiter. Die mögliche Dauer der Quarantäne stehe noch nicht fest, hieß es.

    Donnerstag, 10. Dezember 2020

    17.28 Uhr: Corona-Ausbruch in Vöhringer Seniorenheim

    In einem Seniorenheim in Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen, wie das Landratsamt Neu-Ulm mitteilt. Demnach wurden dort 50 Bewohner und 16 Mitarbeiter als Fälle gemeldet, die sich mit dem Virus infiziert haben. Die Heimleitung habe „umgehend reagiert und alle fünf Wohnbereiche isoliert“, so das Landratsamt. Man wolle nun engmaschig testen, um das Infektionsgeschehen weiter nachvollziehen zu können. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Neu-Ulm liegt bei 229,4.

    Mittwoch, 9. Dezember 2020

    10.21 Uhr: Corona-Ausbruch im Lindauer Altenheim: Rund zwei Dutzend Bewohner infiziert

    Im "Senioren- und Pflegeheim Hospitalstiftung" in Lindau ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Laut Medienberichten haben sich etwa zwei Dutzend Bewohner und viele Mitarbeiter infiziert. Heimleiter Klaus Höhne sagte dem BR, er könne keine genauen Zahlen nennen, denn die Lage ändere sich von Tag zu Tag. Er kann sich nicht erklären, wie das Virus trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen in das Heim gelangt ist. „Dieses Virus ist heimtückisch“, lässt er an alle ausrichten, die Corona bisher nicht ernst nehmen. Zwei Tage nachdem bei dem ersten Bewohner Fieber festgestellt worden war, hatte sich das Virus ihm zufolge trotz der Vorsicht der Pflegekräfte schon flächendeckend verbreitet. Er habe Hochachtung vor seinen Mitarbeitern, die jetzt gemeinsam mit ihm selbst alles daransetzen, mit der Situation so gut wie möglich umzugehen. Er freue sich über die Unterstützung von Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes, um die hohe Zahl von Mitarbeitern in Quarantäne in den Dienstplänen aufzufangen. Weiteres medizinisch geschultes Personal würde er jederzeit gerne einstellen, auch wenn es nur für wenige Stunden sei.

    18.00 Uhr: Corona-Ausbruch an Dillinger Kreisklinik St. Elisabeth

    Die Kreisklinik St. Elisabeth Dillingen ist von einem Ausbruch von SARS-Cov-2 Infektionen auf einer internistischen Station betroffen, trotz eines strengen Hygienekonzeptes. Das teilt das Landratsamt mit. Aktuell sind nachweislich sieben Patienten und vier Mitarbeiter des Personals der betroffenen Station mit dem Corona-Virus infiziert. Um eine weitere Ausbreitung des Virus unter der Belegschaft und den Patienten einzudämmen, wurde für die betroffene internistische Station in Absprache mit dem Gesundheitsamt Dillingen ein Aufnahmestopp ausgesprochen und die gesamte Station unter Quarantäne gestellt. Die infizierten Patienten wurden zwischenzeitlich auf die Covid-19-Station des Krankenhauses Wertingen verlegt. Die bislang nicht infizierten Patienten werden unter strengen Quarantänebedingungen auf der Station weiter medizinisch und pflegerisch betreut.

    15.58 Uhr: Stadt Mindelheim schließt städtische Einrichtungen

    Zur Eindämmung des Coronavirus schließt die Stadt Mindelheim weitere städtische Einrichtungen bis einschließlich 5. Januar. Betroffen sind das Rathaus mit Standesamt, die Friedhofsverwaltung, die Forstverwaltung und die Kommunale Verkehrsüberwachung. Geschlossen werden auch die Vereinsheime, das Mindelheimer Forum, das Jugendcafe und das Jugendzentrum. Turnhallen, Sportstätten und Sportplätze bleiben bis einschließlich 9. Januar geschlossen.

    12.06 Uhr: Lage an Krankenhäusern im Landkreis Donau-Ries spitzt sich zu

    Die Lage an den Krankenhäusern in Donauwörth, Nördlingen und Oettingen spitzt sich zu. Am stärksten betroffen ist das Oettinger Krankenhaus: Dort haben sich bis heute 17 Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden derzeit alle Angestellten getestet, außerdem wurden Pandemiezonen eingerichtet. Alle positiv getesteten Mitarbeiter und die Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in Quarantäne. An der Klinik besteht deshalb ab sofort bis auf Weiteres ein Besuchsverbot, es werden keine Patienten mehr aufgenommen. Insgesamt werden derzeit in allen drei Krankenhäusern im Landkreis 43 Patienten mit COVID-19- Ansteckungen behandelt.

    Dienstag, 8. Dezember 2020

    16.39 Uhr: Inzidenzwert im Lkr. Aichach-Friedberg sinkt

    Nach Angaben des Landratsamts Aichach-Friedberg liegt die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises aktuell (07.12.) bei 127,0. Sie lag nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) am Sonntag, 06.12. noch bei 142,6. In den Kliniken an der Paar gibt es 28 positiv getestete Patienten, davon sieben auf der Intensivstation, von denen sechs beatmet werden. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie im März im Landkreis Aichach-Friedberg an oder mit Corona 40 Menschen gestorben. Als Kontaktpersonen befinden sich aktuell 642 Personen vorsorglich in Quarantäne.

    07.48 Uhr: Ab Mittwoch Ausgangssperren in Hotspots

    Ab Mittwoch gelten Ausgangssperren in den Coronahotspots mit einem Inzidenzwert über 200. Dies betrifft in Schwaben die Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Augsburg und die Städte Kaufbeuren und Augsburg. Zwischen 21 Uhr und 5 Uhr früh darf die eigene Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen werden. Dies sind der Weg zur Arbeit, medizinische Notfälle oder die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen oder Sterbender. Auch die Wahrnehmung des Sorgerechts und eine Runde mit dem Hund ist noch gestattet.

    Montag, 7. Dezember 2020

    11.30 Uhr: Stadt Augsburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 231

    Die Stadt Augsburg meldet 75 Neuinfektionen im Stadtgebiet. Das entspricht 231,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Insgesamt sind in Augsburg aktuell 1.530 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, 89 Menschen sind verstorben. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, war die letzte verstorbene Person 66 Jahre alt.

    10.00 Uhr: Kaufbeuren überschreitet 200 Neuinfektionen und verhängt Einschränkungen

    Die Stadt meldet 202 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und verhängt deshalb zusätzliche Einschränkungen ab dem 7. Dezember. Demnach sind alle Märkte, abgesehen von Lebensmittel- und Wochenmärkten untersagt, außerdem ist der Konsum von Alkohol auf sogenannten Begegnungsflächen verboten. Schulen sollen laut Stadtverwaltung sicherstellen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten wird, indem zum Beispiel Wechselunterricht abgehalten wird. Musik- und Fahrschulunterricht in Präsenzform sind dagegen komplett untersagt. Die neuen Regeln gelten bis der Inzidenzwert von 200 sieben Tagen in Folge unterschritten wird.

    Sonntag, 6. Dezember 2020

    14.21 Uhr: LGL meldet 501 weitere Corona-Fälle in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet für ganz Schwaben heute (Stand 05.12., 8 Uhr) eine Zunahme von 501 Corona-Infizierten. Damit liegt die 7-Tage Inzidenz für Schwaben jetzt bei 171,89. Die Zahl der Infizierten in Schwaben ist jetzt seit Ausbruch der Pandemie auf 32.068 gestiegen.

    Den höchsten Inzidenzwert in Schwaben hat weiterhin die Stadt Augsburg, dort liegt er laut LGL bei 243,78. Im Landkreis Augsburg liegt er bei 222,12, im Nachbar-Landkreis Aichach-Friedberg bei 234,0. Im Landkreis Günzburg liegt der 7-Tage Wert mit 215,70 ebenfalls über 200. Die niedrigsten 7-Tage Inzidenzwerte in Schwaben haben laut LGL die Stadt Kempten (99,78), die Landkreise Unterallgäu (103,89), Oberallgäu (111,53) und Ostallgäu (124,66). In Schwaben sind seit Ausbruch der Pandemie 498 Menschen gestorben, seit Freitag (04.12.) sind neun dazugekommen.

    14.04 Uhr: Fünf Tote in Seniorenheim in Wertingen

    In der Pflegeeinrichtung St. Klara in Wertingen gibt es weitere fünf Todesfälle infolge einer Corona-Infektion. Darunter eine 68-jährige Bewohnerin in der Pflegeeinrichtung, die mehrere Vorerkrankungen hatte und eine über 85-jährige Bewohnerin, die während eines stationären Aufenthalts im Krankenhaus Wertingen positiv getestet wurde. Wie das Landratsamt Dillingen berichtet, sind damit seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt neun Bewohner des Seniorenheimes St. Klara Wertingen an einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben.

    10.52 Uhr: 129 Corona-Neuinfektionen in Augsburg

    Die Stadt Augsburg bestätigt 129 neue Covid-19-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden 728 Neuinfektionen im Stadtgebiet gemeldet, teilt die Stadtverwaltung mit. Das entspricht etwa 244,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, ein leichter Rückgang gegenüber dem Donnerstag (03.12.) mit einem Inzidenzwert von 248,0.

    Insgesamt hat das Gesundheitsamt in Augsburg 7.338 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 5.697 Personen gelten als genesen, 1.553 sind aktuell infiziert, 88 Personen sind verstorben. Bei den beiden Todesfällen, die das Gesundheitsamt am 04. Dezember bestätigt hat, handelt es sich um eine weibliche Patientin, Jahrgang 1933 und einen männlichen Patienten, Jahrgang 1941.

    Samstag, 5. Dezember 2020

    18.20 Uhr: 83 weitere Infektionen im Landkreis Neu-Ulm

    Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Neu-Ulm liegt aktuell bei 218,6. Demnach wurden seit Donnerstag weitere 83 Coronainfektionen nachgewiesen. Derzeit sind 410 Personen im Landkreis Neu-Ulm in Quarantäne. Von den bestätigten Fällen wurden sieben Personen als verstorben gemeldet. Diese stehen nicht im Zusammenhang mit einem bestimmten oder akutem Ausbruchsgeschehen. Die Sterbedaten der Personen verteilen sich auf unterschiedliche Zeiträume und reichen teilweise bis in den letzten Monat November zurück. Sie konnten aber erst jetzt für die offizielle Statistik erfasst werden. Alle Verstorbenen waren älter als 70 Jahre.

    16.35 Uhr: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Aichach-Friedberg sinkt

    Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Aichach-Friedberg liegt aktuell bei 155,2. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag (189,4). In den Kliniken an der Paar werden derzeit 24 positiv getestete Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. In den vergangenen sieben Tagen gab es 248 Positiv-Getestete, davon unter anderem 34 in Aichach, 62 in Friedberg, 20 in Mering und 34 Kissing. Seit März sind im Landkreis Aichach-Friedberg insgesamt 39 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

    12.10 Uhr: Augsburg ruft zum Adventspost-Schreiben an Heimbewohner auf

    Unter dem Motto "Dein Brief, ein Licht – Adventspost ans Seniorenheim" ruft die Stadt Augsburg dazu auf, Briefe an Menschen in Alten- und Pflegeheimen zu schreiben. Hinter dem Aufruf stehen die MehrGenerationenTreffpunkte (MGT) der Stadt und das Freiwilligen-Zentrum. Kinder, Familien und andere, die sich an der Aktion beteiligen wollen, können Adventsbriefe, selbstgebastelte Weihnachtskarten oder Adventsdekoration ans Freiwilligen-Zentrum schicken. Der Briefumschlag darf maximal DIN-A4-Format haben und sollte bis zum 14. Dezember eingehen (Freiwilligen-Zentrum Augsburg, „Adventspost ans Seniorenheim“, Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg). Einrichtungen, die Post für ihre Bewohnerinnen und Bewohner bekommen möchten, können sich bei der Koordinatorin der MehrGenerationenTreffpunkte, Maria Fey, melden.

    11 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Augsburg sinkt

    Das Gesundheitsamt hat 133 weitere Corona-Infektionen und einen Todesfall im Stadtgebiet Augsburg bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg gibt die Stadt aktuell mit 248,0 an – im Vergleich zum Wert vom gestrigen Donnerstag ist sie gesunken (03.12.2020: 262,8).

    Aufgrund der Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen für weitere Schulen und Kitas veranlasst – zum Beispiel für die Luitpold-Grundschule und die Kita Schleiermacherstraße. Insgesamt haben sich in der Stadt Augsburg seit dem Frühjahr 7.209 Personen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 1.593 von ihnen sind aktuell infiziert. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 86.

    8.52 Uhr: Pflegekräfte als Aushilfe gesucht

    In den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg sorgt die Corona-Pandemie für teils massive Personalprobleme in einigen Senioren- und Pflegeheimen. Die Landratsämter rufen daher Menschen mit Erfahrungen in der Pflege auf, sich für eine zeitweise Mitarbeit in den betroffenen Einrichtungen zu melden. Gesucht werden Personen, die in irgendeiner Form über Erfahrung im Bereich der Pflege verfügen und kurzfristig zur Verfügung stehen. Konkret nennt das Landratsamt Pflegefach- bzw. Pflegehilfskräfte, ehemalige Zivildienstleistende aus dem Pflegebereich oder Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres, die bis Weihnachten aushelfen können. "Im Zweifel auch noch nur stundenweise", heißt es im Aufruf.

    im Landkreis Aichach-Friedberg bildet das Landratsamt vorübergehend einen "Corona-Pflegepool" mit Menschen, die zeitlich begrenzt in den Heimen mitarbeiten können. Sie müssten nicht zwangsläufig über eine Qualifikation als Pflegefachkraft verfügen, heißt es im Aufruf des Landratsamtes.

    Freitag, 4. Dezember 2020

    17.15 Uhr: 729 neue Infektionen und weitere Todesfälle schwabenweit

    Im Regierungsbezirk Schwaben sind seit Mittwoch 729 weitere Corona-Infektionen bekannt. Laut Landesamt für Gesundheit liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 179,63. Schwabenweit sind seit Mittwoch 13 weitere Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Im Landkreis Augsburg gab es seit dem Vortag 128 nachgewiesene Coronainfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz stieg damit auf einen Wert von 210,7. Ab morgen (4.12.) treten deshalb automatisch strengere Regeln in Kraft. Demnach sind Märkte zum Warenverkauf untersagt. Ausgenommen ist der Verkauf von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte. Der Unterricht an Musikschulen ist ab morgen verboten. An allen Schulen ist ab Montag (7.12.) ein durchgehender Mindestabstand von 1,5 Metern Pflicht. Dieser kann ab Jahrgangsstufe acht durch eine veränderte Sitzordnung oder durch Wechselunterricht sichergestellt werden. Über die Maßnahmen an den Schulen informieren die jeweiligen Schulleitungen, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Augsburg. Ausgenommen sind Schulen zur sonderpädagogischen Förderung und Abschlussklassen.

    11.55 Uhr: Augsburg meldet 131 neue Corona-Fälle

    Die Stadt Augsburg meldet aktuell 131 neue Covid-19-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden demnach 783 Neuinfektionen im Stadtgebiet registriert, dies entspreche einer 7-Tage-Inzidenz von 262,8. Insgesamt hat das Gesundheitssamt in Augsburg 7.076 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. 5.377 Personen gelten als genesen, 1.614 sind aktuell infiziert, 85 Personen sind verstorben.

    Bei den drei Todesfällen, die das Gesundheitsamt gestern bestätigt hat, handelt es sich um einen Mann mit Jahrgang 1924 und zwei Frauen der Jahrgänge 1938 und 1945. Aufgrund der Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen für weitere Schulen und Kitas veranlasst. Betroffen sind unter anderem das Gymnasium Maria Stern, die Löweneck-Mittelschule, die Luitpold-Grundschule, die Agnes-Bernauer-Realschule, die Centerville-Grundschule, die Friedrich-Ebert-Grundschule, die Werner-Egk-Grundschule und die Berufsschule 1.

    10.45 Uhr: Augsburg vergibt Auftrag für Impfzentrum

    Das geplante Impfzentrum in Schwabens größter Stadt soll von der "Bäuerle Ambulanz" betrieben werden. Wie die Stadt Augsburg mitteilte, hat die Firma die Ausschreibung für sich entschieden. Die "Bäuerle Ambulanz" betreibt bereits das Corona-Testzentrum an der Augsburger Messe. Organisation und Betrieb habe das Unternehmen "hervorragend gemeistert", so Gesundheitsreferent Reiner Erben.

    Ab dem 15. Dezember soll in Augsburg die Möglichkeit bestehen, sich gegen Corona impfen zu lassen - vorausgesetzt, bis dahin ist ein Impfstoff in Deutschland zugelassen. Zunächst sollen mobile Teams in Einrichtungen wie Senioren- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern impfen. Ab Anfang Januar soll dann auch zentral geimpft werden.

    Die Stadt Augsburg will Kapazitäten mit täglich bis zu 1.500 Impfungen aufbauen. Zum Start Mitte Dezember sind 250 Impfungen täglich geplant. Die Kapazität wird dann laut Mitteilung nach und nach erhöht. Demnach werden mehrere Standorte geprüft. Das ehemalige Betriebsgelände der Firma Fujitsu sei in der engeren Auswahl. Die Stadtverwaltung stimmt sich nach eigenen Angaben derzeit mit dem Vermieter ab.

    8.05 Uhr: Augsburger Altenheime kämpfen mit dem Virus

    Die Corona-Lage in städtischen Altenheimen bleibt angespannt. Das hat die Augsburger Stadtverwaltung mitgeteilt. Demnach starben in den vergangenen Tagen 23 Menschen, die positiv auf das Virus getestet worden waren. Die Verstorbenen waren laut Mitteilung zwischen 77 und 94 Jahre alt. Die Senioreneinrichtungen hätten alles daran gesetzt, Corona-Ausbrüche zu verhindern. Bei einem solchen Infektionsgeschehen wie aktuell in Augsburg müsse man aber mit Ausbrüchen rechnen. In städtischen Altenheimen gelten jetzt zusätzliche Schutzmaßnahmen: So sei das Personal zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet.

    Donnerstag, 3. Dezember 2020

    18.50 Uhr: Mehr als 30.000 Fälle in der Region

    Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Schwaben bestätigten Corona-Infektionen hat die Marke von 30.000 überschritten. Binnen 24 Stunden registrierten die Gesundheitsämter in der Region laut dem Landesamt für Gesundheit 636 weitere Infektionen. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten steigt damit auf 30.155.

    Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Pandemie im Regierungsbezirk ist um 19 gestiegen. Insgesamt sind in Schwaben 454 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwaben gibt das Landesamt derzeit mit 179,05 an.

    11.20 Uhr: Trotz weiterer Todesfälle - Augsburger 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter

    Die Stadt Augsburg hat weitere 109 Corona-Infektionen und weitere fünf Todesfälle gemeldet. Demnach sind ein Mann und vier Frauen an oder mit Covid-19 verstorben. Die jüngste Frau war Ende 50. Die Zahl der Corona-Toten in der Stadt Augsburg ist damit auf insgesamt 82 angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 266,1. Das ist ein leichter Rückgang zum Vortag.

    09.40 Uhr: Weiterer Todesfall in Wertingen

    Eine fast 90-jährige Bewohnerin eines Wertinger Pflegeheims ist bereits am Dienstag gestorben. Sie lag auf der Covid-Station des örtlichen Krankenhauses. Sie war bereits am 20.11.2020 positiv auf das Corona-Virus getestet und befand sich wegen einer Verschlechterung des Allgemeinzustands zur stationären Behandlung in der Klinik. Im Pflegeheim St. Klara wurden inzwischen 34 Bewohner und Bewohnerinnen und 21 Personen des Personals positiv auf das Corona-Virus getestet. Eine Bewohnerin und 4 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gelten inzwischen als genesen. Eine Bewohnerin war bereits am 20.11.2020 an den Folgen der CoVid-19 Infektion verstorben.

    06.50 Uhr: Neue Regeln für den Landkreis Neu-Ulm

    Weil die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Neu-Ulm die 200-Fälle-Marke überschritten hat (217,5), gelten ab 02.12. folgende neue Regelungen: Märkte zum Warenverkauf wie Floh- oder Handwerkermärkte dürfen nicht mehr stattfinden. Ausgenomen davon sind die Wochenmärkte, bei denen Lebensmittel verkauft werden. Der Präsenzunterricht an Musikschulen und Fahrschulen ist nicht mehr erlaubt. Schulen müssen ab Jahrgangsstufe 8 einen Mindestabstand zwischen allen Schülern und Lehrern von 1,5 Metern einhalten. Dazu kann laut Landratsamt etwa ein Wechselunterricht stattfinden. Ausgenommen sind Förderschulen, sowie Abschlussklassen und die Oberstufen am Gymnasium. Damit gelten jetzt dieselben Maßnahmen wie bereits seit Dienstag im Landkreis Günzburg.

    Mittwoch, 2.Dezember 2020

    19.52 Uhr: Zahl der Corona-Toten in Schwaben steigt

    Die Gesundheitsämter in Schwaben haben 366 weitere Corona-Infektionen und fünf neue Todesfälle bestätigt. Das geht aus den aktuellen Daten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwaben liegt demnach bei 172,63.

    Seit Beginn der Pandemie wurden im Regierungsbezirk insgesamt 29.519 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 435 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

    14.40 Uhr: Sieben weitere Corona-Tote in Augsburg

    Die Stadt Augsburg meldet 89 weitere Corona-Infektionen. Außerdem hat das Gesundheitsamt sieben weitere Todesfälle bestätigt. Fünf der Verstorbenen sind Frauen – die Jüngste Jahrgang 1958, die Älteste Jahrgang 1926. Bei den beiden weiteren Verstorbenen handelt es sich um Männer, die in den Jahren 1955 und 1946 geboren wurden.

    Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 steigt in der Stadt Augsburg damit auf 77. Die Gesamtzahl der Infektionen beläuft sich auf 6.836. Laut Gesundheitsamt sind davon 1.653 Menschen aktuell infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Augsburg liegt bei 269,5 (Vortag 30.11.: 271,2).

    Aufgrund der Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen für weitere Kitas und Schulen veranlasst. Bei den Schulen sind sind Grund-, Mittel-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien betroffen.

    12.30 Uhr: Verschärfte Corona-Maßnahmen im Landkreis Günzburg

    Der Landkreis Günzburg hat per Allgemeinverfügung neue Corona-Regelungen erlassen, die ab sofort (1.12.) gelten. Der Grund: Im Lauf der letzten Woche waren die Inzidenzzahlen stark angestiegen und hatten zwischenzeitlich einen Wert über 300 erreicht. Für Schulen gilt ab sofort: Sollte der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, dann wird ab Jahrgangsstufe 8 der Unterricht in geteilten Klassen als Wechselunterricht durchgeführt. Für den Präsenzunterricht müssen die Schulen dem Schulamt einen Plan mit Sitzplätzen in entsprechenden Räumlichkeiten vorlegen. Grundschulen, Übergangs- und Abschlussklassen sind von der Regelung ausgenommen. Für Senioren- und Pflegeheime gilt: Wer Angehörige im Heim besuchen will, muss einen negativen Schnelltest vorweisen. Außerdem werden sich Mitarbeiter der Senioreneinrichtungen, sowie Mitarbeiter in Pflegediensten zweimal pro Woche einem Schnelltest unterziehen müssen, so das Landratsamt Günzburg. Bereits seit Montag (30.11.) sind im Dominikus-Ringeisen Werk, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung im Landkreis Günzburg, die Förderstätten, sowie die Förderwerkstätten geschlossen – laut Ringeisen-Werk vorerst bis 8. Januar. Die Förderschulen bleiben weiterhin geöffnet.

    Dienstag, 1. Dezember 2020

    14.00 Uhr: Messen afa, Jagen und Fischen sowie Regio Agrar abgesagt

    Gleich drei Messen in Augsburg wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Augsburger Frühjahrsausstellung afa hätte eigentlich im Februar 2021 stattfinden sollen. Da die aktuellen Bedingungen eine weitere Messevorbereitung nicht zulassen würden, habe man sich für die Absage entschieden, so die AFAG-Geschäftsführer Henning und Thilo Könicke. Für den Sommer stellten sie eine Alternativ-Veranstaltung in Aussicht. Die nächste afa findet dann erst 2022 statt.

    Auch die RegioAgrar Bayern hätte im Februar stattfinden sollen, wurde nun aber von den Veranstaltern ebenfalls abgesagt. Diese Entscheidung sei gefallen, um möglichst früh für Planungssicherheit bei Ausstellern und Partnern zu sorgen, so der Messeveranstalter E.G.E. European Green Exhibitions GmbH. Die nächste RegioAgrar ist erst für das Jahr 2022 geplant. Und auch die Messe Jagen und Fischen hat angekündigt, den Termin Ende Januar 2021 abzusagen. Die nächste Jagen und Fischen wird nun für Januar 2022 geplant.

    12.00 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Schwaben bei 180,95

    In Schwaben sind 258 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Das geht aus dem täglichen Update des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwaben beträgt derzeit 180,95.

    Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 ist um drei gestiegen und liegt im Bezirk jetzt insgesamt bei 430. Seit Beginn der Tests wurden in Schwaben insgesamt 29.153 Menschen positiv auf das Virus getestet.

    11.00 Uhr: Keine größeren Verstöße gegen Corona-Auflagen in Augsburg

    Nach der Verschärfung der Corona-Maßnahmen in Augsburg hat die Polizei bislang keine größeren Verstöße festgestellt. Das hat ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord mitgeteilt. Die Anzahl an Verstößen sei in etwa so hoch, wie vor der Verschärfung. Seit mehreren Wochen hat Augsburg einen Corona-Inzidenz-Wert von über 200. Weil die Zahlen trotz Gegenmaßnahmen der Stadt auf hohem Niveau stagnieren, wurden am Freitagabend striktere Regeln eingeführt.

    10.00 Uhr: 7-Tage-Inzidenz in Augsburg bei 271,2

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Augsburg ist weiter zurück gegangen. Aktuell liegt der Wert bei 271,2. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 282,6 gelegen. Das Gesundheitsamt meldetet 22 weitere positiv getestete Menschen und einen Todesfall. Dabei handelt es sich um eine Frau, die über 90 Hare alt war. Aktuell sind im Stadtgebiet Augsburg 1.632 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Montag, 30. November 2020

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier