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Corona-Ticker Schwaben: Kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige | BR24

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Ein Arzt mit einer FFP2-Maske

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    Corona-Ticker Schwaben: Kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige

    Auch der Landkreis Günzburg verschickt kostenlos FFP2-Masken an Bedürftige. Noch keine Vergabe von Impfterminen für über 80-Jährige im Landkreis Augsburg. Die Entwicklung in Schwaben im Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages aus Schwaben

    Corona-Neuinfektionen in Schwaben pro Tag

    Entwicklung der Corona-Kurve in Schwaben

    Samstag, 16.01.2021

    13:00 Uhr: Landkreis Günzburg: Kostenlose FFP2-Masken

    Im Landkreis Günzburg bekommen pflegende Angehörige, Bedürftige und pädagogisches Personal kostenlos FFP2-Masken. Auch die Tafeln in Burgau, Günzburg und Krumbach und die Wärmestube erhalten ein größeres Kontingent an FFP2-Masken. Das Angebot richte sich an Menschen, deren finanzieller Spielraum beschränkt ist, so das Landratsamt. Der Kauf von FFP2-Masken wird vom Landkreis für die entsprechenden Personengruppen erst einmal übernommen, teilt das Landratsamt mit.

    Gleiches gelte für die ehrenamtlichen Helfer, die besonderen Schutz durch die Masken benötigen. Ab der kommenden Woche sollen auch alle Empfänger von Grundsicherung aus dem Kontingent des Freistaates einen Satz Masken bekommen. Darüber hinaus stellt der Landkreis den Angehörigen pflegebedürftiger Angehöriger pro Pflegebedürftigem jeweils drei FFP2-Masken zur Verfügung. Auch Lehrer und das Personal in den Kindertagesstätten sollen vom Landkreis mit FFP2-Masken ausgestattet werden.

    12.27 Uhr: Landkreis Augsburg: Noch keine Vergabe der Impftermine

    Die über 80-Jährigen im Landkreis Augsburg wurden wegen einer Corona-Impfung bereits angeschrieben. Doch auf ihren Impftermin müssen sie vorerst noch warten. Denn wegen des Lieferengpasses bei der Firma BioNTech/Pfizer wird der Landkreis Augsburg in der kommenden Woche (ab dem 18.01.) lediglich Impfstoffdosen für die benötigten Zweitimpfungen erhalten. Darüber habe die Bayerische Staatsregierung das Landratsamt Augsburg am Freitagabend (15.01.) informiert, wie die Behörde mitteilt. Daher kann der Landkreis jetzt nicht wie geplant mit der Vergabe der Impftermine für die erste Gruppe der angeschriebenen über 80-Jährigen beginnen.

    Landrat Martin Sailer bittet daher die betroffenen Bürger um Verständnis und noch etwas Geduld. Sobald eine Terminvergabe planbar möglich sei, werde das Landratsamt über die lokalen Medien und seine Internetseite informieren. Hintergrund des Lieferengpasses sind Umbauarbeiten in einem belgischen Werk der Firma BioNTech/Pfizer. Der Konzern könne daher seine Lieferzusagen für den zusammen mit dem Unternehmen BioNTech entwickelten Corona-Impfstoff in ganz Europa nicht wie versprochen einhalten.

    11.59 Uhr: Nur leichter Anstieg des Inzidenzwerts in Augsburg

    In der Stadt Augsburg ist der 7-Tage-Inzidenzwert für Corona-Infektionen nur leicht angestiegen. Er liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 133,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, laut den aktuellen Berechnungen des Gesundheitsamtes der Stadt Augsburg bei 141,5. Bereits am 07.01. lag der Inzidenzwert bei 130,5. Am 12.01. lag der Wert laut RKI bei 130,8 Mit Meldedatum Freitag, 15.01. gibt es in der Stadt Augsburg jetzt 67 neue Covid-19-Fälle.

    Freitag, 15.01.2021

    18.40 Uhr: Inzidenzwert im Kreis Augsburg von über 200 war falsch

    Bei der Verwaltung der Corona-Fallzahlen im Landkreis Augsburg hat es offenbar eine folgenschwere Software-Panne gegeben: Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, war die am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut veröffentlichte Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis falsch. Der Wert war mit über 200,4 angegeben worden. Daraufhin trat im Landkreis automatisch die sogenannte 15-Kilometer-Regel in Kraft.

    Offenbar gab es im Landkreis bei der Umstellung auf die Software DEMIS ("Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz") Probleme. Daraus ergaben sich Nachmeldungen bei den Corona-Zahlen, die letztlich zu dem hohen Inzidenzwert von knapp über 200 führten. Laut Vorschrift wird das damit verbundene Ausflugsverbot erst dann wieder aufgehoben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz sieben Tage in Folge unter 200 liegt. Das Verbot im Landkreis Augsburg bleibt offenbar bestehen, auch wenn es aufgrund einer falschen Zahl in Kraft getreten ist. Heute lag der Inzidenzwert im Kreis laut RKI bei 153,9.

    Auch in Nürnberg und anderen Städten und Kreisen hatten die Probleme mit der neuen DEMIS-Software Verzerrungen bei den Corona-Zahlen zur Folge.

    14.45 Uhr: Landesamt für Gesundheit registriert 330 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet für den Regierungsbezirk Schwaben 330 weitere positive Tests auf das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 49.874. Insgesamt sind 1.068 positiv Getestete gestorben. Die Zahl der Toten erhöhte sich damit im Vergleich zum Vortag um zwölf. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Regierungsbezirk jetzt bei 139,51.

    10.10 Uhr: Landkreis Lindau verschickt kostenlos FFP2-Masken an Bedürftige

    Der Landkreis Lindau versorgt bedürftige Menschen im Laufe der nächsten Woche mit kostenlosen FFP2-Masken. Empfänger von Leistungen des Jobcenters oder Sozialamtes bekommen vom Landratsamt je fünf FFP2-Masken zugeschickt. Das teilte Landrat Elmar Stegmann heute mit.

    9.50 Uhr: Pflegekräfte im Landkreis Augsburg gesucht

    Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Augsburg weiter zu. Wie das Landratsamt Augsburg meldet, hat jetzt ein weiteres Seniorenheim eine personelle Notsituation. Dabei handelt es sich um das Johannesheim in Meitingen. Auch dort fehlt es inzwischen an Pflegekräften, um die Versorgung der Bewohner vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen gewährleisten zu können. Augsburgs Landrat Martin Sailer hat deshalb einen Aufruf gestartet, dass sich alle Personen melden mögen, "die in irgendeiner Form Erfahrung im Bereich der Pflege haben, wie beispielsweise Pflegefach- bzw. Pflegehilfskräfte, ehemalige Zivildienstleistende aus dem Pflegebereich oder Absolventen eines freiwilligen sozialen Jahres, und kurzfristig zur Verfügung zu stehen, das Pflegeheim in Meitingen oder auch andere hilfebedürftige Pflegeeinrichtungen im Landkreis zu unterstützen."

    Donnerstag,14.01.2021

    19.45 Uhr: Corona-Fälle nun auch in Seniorenheim in Monheim

    Im Landkreis Donau-Ries gibt es in einem weiteren Seniorenheim Corona-Fälle. In einer Einrichtung in Monheim wurden laut Landratsamt 30 Personen positiv getestet, neun von ihnen gehören dem Personal des Seniorenheims an. In dem ebenfalls betroffenen Seniorenheim in Donauwörth ist die Zahl der Corona-Fälle unter den Beschäftigten gestiegen. Sie liegt bei 27. Des Weiteren wurde das Virus bei 44 Bewohnerinnen und Bewohnern nachgewiesen. Die Zahl der Todesopfer unter den Senioren ist um zwei auf insgesamt sieben gestiegen. Es handle sich um Personen im Alter von 83 und 92 Jahren mit erheblichen Grunderkrankungen. In den kommenden Tagen ist eine erneute Reihentestung in der Einrichtung geplant.

    15.00 Uhr: 520 weitere Infektionen in Schwaben

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit meldet für den Regierungsbezirk Schwaben 520 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Weitere 31 positiv getestete Menschen sind gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Regierungsbezirk jetzt bei 150,57.

    10 Uhr: Corona-Entwicklung im Landkreis Aichach-Friedberg entspannt sich

    Im Landkreis Aichach-Friedberg ist die 7-Tage-Inzidenz sprunghaft nach unten gegangen. Aktuell liegt sie bei 95,8. Einen Tag zuvor war sie laut RKI noch bei 130,7. Aufgrund seit nunmehr drei Wochen unveränderter Zahlen in den Seniorenheimen Spital Aichach, Pro Seniore Friedberg und St. Hildegard Pöttmes, hat der Landkreis das brisante Corona-Geschehen dort für beendet erklärt.

    9.50 Uhr: Landkreise Augsburg, Unterallgäu und Stadt Kaufbeuren überschreiten 200er-Inzidenz

    Nach dem Landkreis Donau-Ries liegen jetzt in Schwaben auch die Kreise Augsburg und Unterallgäu über der Schwelle von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Auch die Stadt Kaufbeuren reißt den kritischen Wert. Maßgeblich sind dafür die Zahlen des Robert-Koch-Instituts, das heute (14.1.) für den Landkreis Unterallgäu eine Inzidenz von 209,9 ausweist. Dort lag der Wert schon in den vergangenen Tagen immer knapp unter der Zweihunderter-Schwelle. Sprunghaft ist der Inzidenzwert im Landkreis Augsburg angestiegen, dort liegt der Wert bei 200,4. Auch die Stadt Kaufbeuren liegt seit heute über dem kritischen Wert, dort liegt die Inzidenz bei 202,7. Damit tritt in diesen Bereichen automatisch die 15-Kilometer-Regel in Kraft. Sie besagt, dass Ausflüge nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern rund um den Wohnort möglich sind.

    Mittwoch, 13.01.2021

    16.40 Uhr: FFP2-Masken: Buchloer Schutzbekleidungshersteller sieht keine Möglichkeit, Bedarf zu decken

    Der Buchloer Schutzbekleidungshersteller "Franz Mensch" sieht keine Möglichkeit, den durch die FFP2-Maskenpflicht in Bayern entstehenden Bedarf an Masken zu decken. "Das entspricht einem zusätzlichen Bedarf von rund 40 Millionen Masken, die innerhalb von vier Tagen verfügbar sein müssen", so Geschäftsführer Achim Theiler in einer Pressemitteilung des Buchloer Unternehmens. "Dieses Volumen ist schlichtweg nicht da." Theiler wirft der bayerischen Regierung massive Fehlplanungen und Aktionismus vor.

    Wenn man davon ausgehe, dass rund acht Millionen Menschen in Bayern kurzfristig circa fünf Masken brauchten, müsse ein Volumen von 40 Millionen Masken bis Montag zur Verfügung stehen, rechnet das Unternehmen vor. Geschäftsführer Theiler sieht dafür nach eigenen Worten keine Chance. Die Masken kämen aus Asien und bräuchten regulär mindestens vier Wochen, bis sie in Deutschland einträfen. Der Franz-Mensch-Geschäftsführer wirft den Behörden deshalb kurzfristigen Aktionismus vor: "Jetzt müssen die Masken wieder per Luftfracht eingeflogen werden und auf die Schnelle zu teuren Preisen geordert werden, die in diesem Fall die Verbraucher zahlen müssen", so Theiler in der Pressemitteilung.

    15.10 Uhr: Seniorenheim im Landkreis Dillingen bis Ende der Woche geimpft

    Der Landkreis Dillingen will ab Montag, 25.01., sein stationäres Impfzentrum in Wertingen in Betrieb nehmen. Das ist bislang noch geschlossen, weil der Landkreis zunächst Bewohner in Seniorenheimen und medizinisches Personal impft. Bis Ende der Woche werden laut Landratsamt 2.250 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden sein. Am Samstag (16.01.) werde das letzte Pflegeheim von einem mobilen Impfteam angefahren. Bis spätestens nächsten Montag sollen dann alle über 80-Jährigen im Landkreis Post von Landrat Leo Schrell (Freie Wähler) bekommen. Darin erklärt der Landrat laut Mitteilung den Ablauf der Terminvergabe und schickt den Senioren Informationsmaterial zur Impfung. Pro Tag sollen 100 Menschen stationär im Wertinger Impfzentrum die Impfung bekommen.

    13.50 Uhr: Nach Corona-Ausbruch in Bobinger Seniorenheim ist Impfung angelaufen

    In einem Seniorenheim in Bobingen, das von dem Berliner Unternehmen Kursana betrieben wird, waren bis gestern noch 50 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet, sechs davon werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Auch Mitarbeiter wurden positiv getestet, Die Betreuung und Versorgung der Senioren ist nach Auskunft einer Unternehmenssprecherin aber sichergestellt. Mit einer hohen Testdichte mit regelmäßigen PCR-Tests durch das Gesundheitsamt sowie Schnelltests soll die Infektionskette so rasch wie möglich unterbrochen werden. Auch die Impfung sei im Heim jetzt angelaufen. Acht negativ getestete Bewohner sowie 12 Mitarbeiter seien mittlerweile geimpft, so die Sprecherin.

    12.30 Uhr: Jeder zweite Bewohner in Wertinger Seniorenheim an oder mit Corona gestorben

    Im Wertinger Seniorenheim St. Klara ist jeder zweite der 66 Bewohnerinnen und Bewohner im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Das Landratsamt Dillingen meldete am heutigen Mittwoch den 33. Todesfall. Seit Ende November hat das Virus in der Einrichtung in Nordschwaben grassiert. Mehr als 60 Bewohner waren positiv auf das Virus getestet worden. Laut Das Dillinger Gesundheitsamt hat den Corona-Ausbruch im Heim nun für beendet erklärt. Eine neue Reihentestung sei komplett negativ ausgefallen, teilte die Behörde mit. Die verbliebenen Senioren gelten damit als genesen.

    12.00 Uhr: 84 weitere positive Corona-Tests in Augsburg

    In der Stadt Augsburg haben weitere 84 Menschen positive Ergebnisse ihrer Corona-Tests erhalten. Zudem gibt es laut Stadt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Den Angaben zufolge sind derzeit insgesamt 923 Augsburgerinnen und Augsburger mit dem Coronavirus infiziert.

    Die derzeitige Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 131,8. Die Stadt gibt den Wert mit 147,8 an. Für die Berechnung verwendet das Gesundheitsamt ab sofort die Einwohnerzahl zum 31. Dezember 2020. So soll das Infektionsgeschehen bestmöglich abgebildet werden, heißt es auf dem Rathaus. An diesem Stichtag waren in Augsburg 299.021 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Zuvor war eine etwas niedrigere Bevölkerungszahl von Ende Juni 2020 verwendet worden. Sie betrug 297.987.

    Dienstag, 12.01.2021

    18.40 Uhr: Günzburger Landrat skeptisch bezüglich Impfpflicht für Pflegekräfte

    Günzburgs Landrat Hans Reichhart (CSU) hat sich skeptisch bis ablehnend gegenüber der momentan diskutierten möglichen Impfpflicht für Pflegekräfte gezeigt. Im Interview mit dem BR sagte er: "Wir müssen jetzt erstmal für die Impfung werben und mit gutem Beispiel vorangehen. Erst dann wenn allen ein Angebot gemacht werden kann und wir trotzdem sehen, dass wir nicht in Richtung Herdenimmunität kommen, kann man über Anderes diskutieren. […] Die Freiwilligkeit ist an oberster Stelle."

    15.30 Uhr: Unterallgäuer Landrat fordert Öffnung der Grundschulen

    Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder plädiert in einem Schreiben an die Regierung von Schwaben, die Grundschulen bereits am kommenden Montag für den Präsenzunterricht zu öffnen. Der Freie-Wähler-Politiker beruft sich in seinem Schreiben auf das Recht auf Bildung. Sofern sich die Infektionslage nicht erheblich verschlechtere, sollten Kinder und Familien nicht erneut unter der Schulschließung leiden müssen, so Eder. Denn gerade im Grundschulalter sei Präsenzunterricht nicht ersetzbar. Zudem seien Schüler keine Pandemie-Treiber, wenn die Hygienemaßnahmen eingehalten würden, erklärt Eder unter Berufung auf verschiedene Studien. Auch Lehrer seien diesen zufolge nicht stärker gefährdet als andere Berufsgruppen.

    Diejenigen, die aus verschiedenen Gründen besonders Ängste vor einer Ansteckung hegen, dürfe man allerdings nicht übergehen, räumt Eder ein: "Wir müssen hier Lösungen finden, ohne von den Lehrern ein gänzlich zweigleisiges Angebot zu verlangen." Sollte sich im nächsten Schritt zeigen, dass eine Öffnung der Grundschulen keinen negativen Effekt auf die Infektionszahlen habe, müsse unbedingt auch eine baldige Öffnung der weiterführenden Schulen geplant werden, fordert der Unterallgäuer Landrat.

    11.40 Uhr: Inzidenzwert in Augsburg sinkt

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Augsburg geht weiter zurück. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert aktuell mit 130,8 an, die Stadt Augsburg mit 144,3. Am Vortag hatte die Inzidenz noch bei 147,7 (RKI) bzw. bei 153,4 (Stadt Augsburg) gelegen.

    Die Stadt bestätigte zudem weitere 41 weitere positive Tests. Einige dieser Ergebnisse sind Nachmeldungen aus den vergangenen Tagen. Als infiziert gelten aktuell 947 Menschen. Dazu kommt auch ein weiteres Todesopfer, ein über 80-jähriger Mann. Insgesamt liegt die Zahl der Toten in der Stadt Augsburg damit bei 222.

    6.15 Uhr: Landkreis Donau-Ries bleibt über Inzidenz 200

    In Schwaben bleibt der Landkreis Donau-Ries der einzige, in dem die 15-Kilometer-Regel gilt. Die Menschen dort dürfen Ausflüge nur im Umkreis von maximal 15 Kilometern um ihren Wohnort machen. Diese Regelung tritt immer dann in Kraft, wenn eine Region laut den Daten des Robert-Koch-Instituts eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 aufweist. Aktuell gibt das RKI den Wert für den Landkreis Donau-Ries mit 233,2 an. Aufgehoben wird die Bewegungsbeschränkung erst, wenn der Inzidenzwert sieben Tage in Folge unter 200 ist.

    Montag, 11.01.2021

    18.45 Uhr: Jeweils 60 Infektionen in Seniorenheimen in Donauwörth und Bobingen

    In einem Donauwörther Seniorenheim haben sich 44 Bewohner und 16 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Das sei bei einem Reihentest sämtlicher Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter festgestellt worden, teilte das Landratsamt mit. Eine 88-jährige Patientin mit erheblichen Vorerkrankungen und zwei weitere positiv Getestete mit Vorerkrankungen seien gestorben. Positiv Getestete und Kontaktpersonen seien jetzt von den anderen getrennt worden. Ebenfalls 60 Personen sind in einem Seniorenheim in Bobingen mit dem Coronavirus infiziert, das hat eine Sprecherin des Betreibers der Augsburger Allgemeinen bestätigt. Zwei positiv getestete Personen seien gestorben.

    15.20 Uhr: Aktuell fast 3.000 Impfungen in Augsburg

    In der Stadt Augburg haben sich inzwischen 2.894 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen (Stand 11.01.). Wie die Stadt Augsburg mitteilt, wurden 1.351 Impfungen von den mobilen Impfteams in 16 Betreuungseinrichtungen durchgeführt. Außerdem sind 1.228 Beschäftigte von Augsburger Krankenhäusern geimpft worden, 315 Mitarbeitende von Pflegediensten, Rettungsdiensten und des Impfzentrums.

    07.00 Uhr: Busse und Trams in Augsburg weiter im Ferienfahrplan

    Auch nach dem Ende der Weihnachtsferien fahren Busse und Straßenbahnen in Augsburg weiter nach dem Ferienfahrplan. Laut den Stadtwerken verkehren die Straßenbahnen voraussichtlich bis Ende Januar tagsüber allerdings im Zehn-Minuten-Takt. Für Busse gilt der 15-Minuten-Takt.

    Damit Berufstätige zur Arbeit oder nach Hause kommen, fahren Trams und Busse trotz Ausgangssperre auch nach 21 Uhr. Der Nachtbus dagegen bleibt eingestellt.

    06.30 Uhr: Neue Masken-Regeln für Radfahrer in Augsburg

    Ab heute gilt die Maskenpflicht in Augsburg für Radfahrer in bestimmten Bereichen der Maskenzonen nicht mehr. Wie die Stadt Augsburg mitteilte, müssen Radler Mund und Nase nur noch auf Gehwegen mit dem Zusatzzeichen "Radfahrer frei", auf gemeinsamen Geh- und Radwegen, in Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Bereichen tragen. Des Weiteren gilt die Pflicht in den naturnahen Bereichen beidseitig der Wertach, am Kuhsee und am Hochablass.

    Zur Begründung heißt es von der Stadt, dass in diesen Bereichen eine enge Begegnung mit anderen Menschen und daher eine Infektion mit dem Coronavirus bzw. eine Übertragung des Virus möglich sei. Die Stadt Augsburg reagiert mit der neuen Regelung auf die massive Kritik von Radlern. Diese hatten die seit Jahresbeginn geltende generelle Maskenpflicht für alle Fahrrad- und E-Scooter-Fahrer in den Maskenzonen als gefährlich verurteilt, da Brillen beschlagen könnten.

    6.00 Uhr: Impftermine im Ostallgäu und Kaufbeuren möglich

    Im Ostallgäu und der kreisfreien Stadt Kaufbeuren können ab heute Termine für die Corona-Impfung vereinbart werden. Allerdings gilt das nur für Bürgerinnen und Bürger, die einer Gruppe mit der höchsten Priorität angehören – etwa Menschen über 80.

    Die Terminvereinbarung ist über ein Online-Formular auf www.brk-ostallgaeu.de oder telefonisch von 8 bis 16 Uhr möglich (Impfzentrum Marktoberdorf: 08342/911990, Impfzentrum Kaufbeuren: 08341/9082351). Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, werden per Brief über die Möglichkeit zur Terminvereinbarung informiert.

    Um längere Wartezeiten zu vermeiden, bittet das Landratsamt diejenigen, die nicht zur Gruppe mit der höchsten Priorität gehören, auch nicht nach einem Termin zu fragen und nicht in eines der Impfzentren zu kommen.

    Den Corona-Ticker Schwaben der Vorwoche finden Sie hier.