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Am Montag wieder Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr | BR24

© BR/Birgit Harprath

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr steht eine Einigung weiter aus. Die Gewerkschaft Verdi will den Druck hochhalten und hat für kommenden Montag (26.10.) wieder Warnstreiks angekündigt. Zahlreiche bayerische Städte sind betroffen.

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Am Montag wieder Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr steht eine Einigung weiter aus. Die Gewerkschaft Verdi will den Druck hochhalten und hat für kommenden Montag (26.10.) wieder Warnstreiks angekündigt. Zahlreiche bayerische Städte sind betroffen.

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Die Gewerkschaft Verdi hat für kommenden Montag (26.10.) erneut zu Warnstreiks im bayerischen Nahverkehr aufgerufen. In 13 Städten soll es ganztägig zu Einschränkungen kommen.

Weitreichende Streiks im Nahverkehr in Bayern

Betroffen sind unter anderem auch die Ballungsräume München und Nürnberg und die Städte Augsburg, Ingolstadt und Bamberg.

In Regensburg, Coburg, Würzburg Aschaffenburg und Kaufbeuren gilt der Aufruf der Gewerkschaft für Montag und Dienstag. Bestreikt werden sollen Busse, Straßenbahnen und auch die U-Bahnen in München und Nürnberg. Mehr Staus auf den Straßen dürften die Folge sein.

Nach Plan fahren dagegen die S-Bahnen und Züge des Nahverkehrs. Dort gilt ein anderer Tarifvertrag.

Verhandlungen werden Ende Oktober fortgesetzt

Es ist der dritte Aktionstag im Tarifkonflikt. Der wird zurzeit auf Landesebene geführt mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband und mit dem privaten Omnibusgewerbe. In vielen Städten bedienen die inzwischen die Linien im Auftrag der Städte. Die Gewerkschaften Verdi und die Tarifunion des Beamtenbundes fordern höhere Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und eine 35 Stunden-Woche für die laut Arbeitgeberverband rund 6.300 Beschäftigten.

Der Kommunale Arbeitgeberverband in Bayern (KAV) zeigt kein Verständnis für die erneuten Aktionen. Er verweist auf sein letztes Angebot unter anderem mit einer Corona-Sonderzahlung von einmalig 300 Euro. Verdi geht das nicht weit genug. Angesichts des Fahrermangels müsse der Beruf attraktiver werden. Weiterverhandelt wird Ende Oktober. Mit dem privaten Omnibusgewerbe wurde bisher kein weiterer Termin vereinbart.

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