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Schokoladen-Studien Schokolade macht schlau

Schokolade ist viel besser als ihr Ruf: Kakao macht nicht nur schlau, sondern hat noch viele weitere Vorteile für unsere Gesundheit. Wir haben drei wunderbare Studienergebnisse für Schokoladen-Liebhaber zusammengestellt.

Stand: 05.01.2022 | Archiv

Frau hält Löffel mit Schokoladenteig in der Hand | Bild: mauritius images

1. Schokolade macht schlau

Schokolade sorgt für eine bessere Durchblutung des Gehirns, das Arbeitsgedächtnis wird leistungsfähiger. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Maine und South Australia, sowie des Gesundheits-Instituts von Luxemburg  bereits 2016 in einer Studie mit knapp 1.000 Teilnehmern heraus. Die Flavonoide, das sind Stoffe, die besonders in Schokolade mit hohem Kakaogehalt vorkommen, sollen die kognitiven Fähigkeiten steigern. Eine Mengenempfehlung für Schokoladenkonsum sprachen die Wissenschaftler leider nicht aus - aber auch keine Begrenzung!

2. Schokolade schützt vor Herzinfarkten

Schwedische Forscher raten, zwei- bis dreimal pro Woche dunkle Schokolade zu essen - so konnte man 2009 einen Artikel im "Journal of Internal Medicine" interpretieren. Dann würde das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, sinken. Denn die in der Schokolade enthaltenen Antioxidantien schützen vor der Freisetzung von freien Radikalen. Außerdem beugen die Antioxidantien auch Arthritis vor.

In einer Übersichtsstudie des Baylor College of Medicine in Houston im US-Bundesstaat Texas von 2020 konnte das ebenfalls belegt werden. Hierzu wurden die Daten von über 300.000 Patientinnen und Patienten über einen Zeitraum von neun Jahren ausgewertet, mit dem Ergebnis: Bei Menschen, die öfter als einmal in der Woche naschten, war das Risiko einer koronaren Herzkrankheit um acht Prozent geringer als bei jenen, die seltener Schokolade aßen. Dabei wurde nicht zwischen dunkler und heller Schokolade unterschieden, allerdings solle man auf den Fett- und Zuckergehalt der Schokolade achten. Die WHO empfiehlt schließlich, nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag zu essen.

3. Schokolade entspannt

Schokolade blockiert die Stresshormonfreisetzung in den Nebennieren. Eine Forschergruppe vom Institut für Psychologie der Universität Bern fand 2014 heraus, dass der Verzehr von dunkler Schokolade die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin bremst.

All das gilt übrigens vor allem für dunkle Schokolade - je niedriger der Kakaogehalt, desto weniger greifen die positiven Wirkungen des Kakaos.

Hat Schokolade Koffein?

Ein überraschender Fakt zum Schluss: Auch Schokolade enthält Koffein. Eine Tafel dunkler Schokolade (45 bis 59% Kakaogehalt) kann 43 mg Koffein enthalten. Ein kleiner Espresso enthält um die 33 mg.

Drei Gründe, warum Kaffee gut für uns ist

Mehr zum Thema Schokolade und wo sie herkommt, haben wir in unsere Nachhaltigkeits-Podcast "Besser leben" für Sie, einfach hier anhören und abonnieren:


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