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Hochbeet befüllen Diese Schichten kommen in ein Hochbeet

Ein Hochbeet ist eine Zierde für jeden Garten - und ertragreich! Aber welche Schichten brauchen Sie und wie muss man das Hochbeet befüllen, um ein tolles Ergebnis zu bekommen?

Stand: 09.04.2018

Ein fertig bepflanztes Hochbeet steht unter einem Baum. | Bild: mauritius-images

Hochbeet Schichten

Hoch wird das Beet durch die verschiedenen Schichten aus reichhaltigem Material, die übereinander gestapelt werden. Wer das Hochbeet für den Gemüseanbau nutzen will, sollte mit fünf Schichten planen. "Für ein Hochbeet, das vorwiegend für Kräuter und/oder Zierpflanzen genutzt wird, vereinfacht sich das Schema", sagt BAYERN 1 Pflanzenexpertin Karin Greiner. In diesem Fall sind nur noch drei unterschiedliche Schichten notwendig

Vorteile Hochbeet

Ein Hochbeet sieht nicht nur hübsch aus, es bietet auch Pflanzen in einem kleinen Garten perfekte Bedingungen. Durch die verschiedenen Schichten werden Kräuter, Blumen oder Gemüse optimal mit Nährstoffen versorgt. Ob Sie sich für ein Zier- oder ein Nutzbeet entscheiden, bleibt dabei ganz Ihrem Geschmack überlassen.

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Zu den Vorteilen eines Hochbeets gehört auch, dass die Arbeit an diesem deutlich rückenfreundlicher ist als bei "normalen" Beeten in Bodenhöhe. "Man muss nicht in die Knie gehen und kann ganz bequem im Stehen arbeiten", sagt BAYERN 1 Pflanzenexpertin Karin Greiner. Ein weiterer Vorteil: Sie kommen von allen Seiten an das Hochbeet ran und können mögliche Probleme oder Schädlingsbefall schneller erkennen.

Durch die Verrottung des geschichteten Materials entsteht Wärme, gleichzeitig liefern die verschiedenen Schichten den Pflanzen besonders viele Nährstoffe. "Dadurch kann ich von einem Hochbeet etwa dreimal so ernten wie von einem normalen Beet", sagt Pflanzenexpertin Greiner. Die hohe Nährstoffdichte sorgt aber auch dafür, dass Sie die Pflanzen deutlich dichter setzen können als in einem normalen Beet.

Hochbeet befüllen

Diese Schichten müssen in ein Hochbeet von unten nach oben:

Wühlmausgitter: Das Gitter schützt Erde und Pflanzen vor Nagern und anderen Eindringlingen.

Grober Gehölzschnitt: Zum Beispiel Äste und Strauchabfälle, etwa 25 bis 30 cm hoch. Sie sorgen für eine gute Durchlüftung und verhindern Staunässe.

Feiner Gehölzschnitt: Häckselgut, zum Beispiel Zweige, klein geschnittener Heckenschnitt und geschredderte Staudenreste, etwa 15 bis 20 cm hoch. Die Schicht bildet eine Art Barriere und verhindert das Durchrutschen der oberen Schichten.

Verrotteter Stallmist oder grober Kompost: Die Schicht sollte etwa 20 bis 30 cm hoch sein und sorgt für viel Verrottungswärme und Nährstoffe.

Verrotteter Kompost: Für diese Schicht reicht eine Höhe von etwa 10 cm, sie liefert viele Nährstoffe.

Erde/Pflanzensubstrat: Diese Schicht können Sie bis oben auffüllen. Sie ist die oberste Schicht und dient der Bepflanzung.

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Mehr Tipps von unserer Pflanzenexpertin Karin Greiner hören Sie jeden Samstag um 13.15 Uhr auf BAYERN 1.


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