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Deutsche Börse Frankfurt
© BR / Philipp Kimmelzwinger
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Deutsche Börse Frankfurt

Nach Berichten über mögliche Bilanzierungsverstöße kam es zu Kursturbulenzen bei den Aktien des Zahlungsdienstleisters und nun haben in den USA einige Anwaltskanzleien, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert haben, erste Sammelklagen eingereicht. Damit musste gerechnet werden, denn die Kanzleien haben bereits in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um Anleger als Mandanten zu gewinnen, die von Kursverlusten bei Wirecard betroffen sind. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt auch wegen der Kursturbulenzen. Hier hat das Unternehmen aber selbst Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

Positive Vorgaben für den europäischen Handel

Es ist damit zu rechnen, dass der Handel mit den Aktien von Wirecard nervös bleibt. Die Vorgaben für den heutigen Tag an den europäischen Börsen sind positiv. In den USA schlossen Dow Jones und Nasdaq Index gestern Abend jeweils 1,5 Prozent höher. Der Nikkei in Tokio kam heute früh um 1,3 Prozent voran.  Die Anleger setzen nach wie vor auf eine Verständigung im Zollstreit zwischen den USA und China sowie auf ein Ende des Haushaltsstreits in den USA. Der Euro steht bei 1,13 35 Dollar.

Autoren

Gabriel Wirth

Sendung

B5 Wirtschaft und Börse vom 13.02.2019 - 07:12 Uhr