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Hobby-Drohnen gefährden Sicherheit im Luftraum | BR24

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    Hobby-Drohnen gefährden Sicherheit im Luftraum

    Der Verkehr am deutschen Himmel wird immer dichter: die deutsche Flugsicherung rechnet 2018 mit einem Rekord. Dennoch seien Sicherheit und Pünktlichkeit auf hohem Niveau. Von privaten Drohnen gehe aber eine wachsende Gefahr aus. Von Felix Lincke

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    Mit 3,21 Millionen Flügen wurde im Himmel über Deutschland 2017 ein neuer Verkehrsrekord erreicht. Der letzte Rekord stammt aus dem Jahr 2008. Und die Deutsche Flugsicherung sagt fürs laufende Jahr einen weiteren Anstieg auf 3,4 Millionen Flüge voraus. Die Flugsicherung verspricht, die Lage im Griff zu behalten.

    88 gefährliche Annäherung von Hobby-Drohnen an Flugzeuge

    Weder Sicherheitsprobleme noch Verspätungen müssten zunehmen, aber auf private Drohnen sollte man strenger achten. Die Zahl der Vorfälle mit den Hobby-Fliegern ohne Lizenz nahm zu von 64 auf 88. So viele gefährliche Annäherungen an Flugzeuge hat es im letzten Jahr gegeben.

    Flugsicherung befürwortet kommerzielle Drohnen-Flüge

    Kommerzielle Drohnen-Flüge unter geregelten Bedingungen werden von der Deutschen Flugsicherung dagegen befürwortet. Sie führt selbst welche durch und sieht darin ein Zukunftsmodell für neue Verkehrsformen. 

    Flugsicherung muss sparen – auch am Personal

    Bei der Flugsicherung selbst führte eine zweistellige Gebührensenkung zu niedrigeren Einnahmen. Unterm Strich konnte die Behörde immer noch einen Überschuss erwirtschaften. Das soll auch im laufenden Jahr durch Einsparungen bei den Kosten und beim Personal gelingen.

    Flugverkehr nimmt zu – trotz Pleite von Air Berlin

    Trotz der Pleite von Air Berlin brachte das erste Quartal mit 710.000 Flugbewegungen ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das stärkste Wachstum kam nicht vom Lufthansa-Konzern sondern erneut von Billigfliegern wie Ryanair.