| BR24

 
 

Bild

Deutsche Börse Frankfurt
© BR / Philipp Kimmelzwinger
© BR / Philipp Kimmelzwinger

Deutsche Börse Frankfurt

Wirtschaft sei zu 50 Prozent Psychologie, sagte einst der legendäre Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. Auch Olaf Scholz kennt die Klaviatur, auf der er nun spielt. Und so versucht der Bundesfinanzminister in Washington trotz der Abkühlung der Konjunktur eine klare Botschaft über den Atlantik zu schicken, die da lautet: Keine Panik!

Aber zugleich macht er klar: Deutschland könnte auf einen wirklichen Einbruch der Wirtschaft reagieren, wenn er denn käme. Diese optimistischen Äußerungen stützen zum Ausklang der Woche auch den Aktienmarkt.

JP Morgan mit Rekordgewinn

Zusätzlicher Rückenwind kam von der Wall Street. Mit JP Morgan Chase startete die neue Saison der Quartals-Bilanzen gleich mit einem Paukenschlag. Die US-Bank verdiente mit 9,2 Milliarden Dollar so viel wie noch nie zum Beginn eines Jahres. Der DAX stieg um 0,5 Prozent und schloss bei 12.000 Punkten. BASF und Infineon verteuerten sich um jeweils drei Prozent. In New York steigt der Dow Jones um 0,8 Prozent. Und der Euro notiert bei 1,1305 Dollar.