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Börse: Wall Street bald ohne chinesische Aktien? | BR24

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Börse: Wall Street bald ohne chinesische Aktien?

Im Handelsstreit der USA mit China droht möglicherweise eine weitere Eskalation. Nach Informationen von Insidern überlegt die US-Regierung, chinesische Aktien aus der Wall Street auszusperren.

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Ein mögliches neues Druckmittel von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China hat die Wall Street belastet. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent im Minus. Die US-Regierung denkt Insidern zufolge darüber nach, die Börsennotierung chinesischer Firmen in den USA einzustellen. Ein solches Delisting wäre Teil von Bemühungen im größeren Stil, chinesische Investitionen in den USA einzuschränken.

Neue Verschärfung im Handelsstreit

Ebenfalls unter Berufung auf Insider berichtet die Agentur Bloomberg, die genauen Mechanismen zum Delisting der Unternehmen müssten noch ausgearbeitet werden. Präsident Trump müsse das Vorhaben am Ende absegnen. Allerdings habe er bereits grünes Licht für Diskussionen über das Thema gegeben. Ein solcher Schritt würde allerdings den Handelsstreit zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten kräftig anheizen. Der hiesige Aktienmarkt konnte sich zum Ausklang der Woche erholen. Der DAX stieg um 0,7 Prozent auf 12.381 Punkte. Und der Euro notierte bei 1,0945 Dollar.