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Börse: Ölpreise ziehen weiter an | BR24

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Die Öl-Reserven in den USA sind vergangene Woche gesunken. Das hat dem Ölpreis weiter Auftrieb gegeben. Marktbeobachter sprechen von der längsten Phase mit steigenden Ölpreisen seit fast zwei Jahren. Der DAX startete nur wenig verändert.

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Börse: Ölpreise ziehen weiter an

Die Öl-Reserven in den USA sind vergangene Woche gesunken. Das hat dem Ölpreis weiter Auftrieb gegeben. Marktbeobachter sprechen von der längsten Phase mit steigenden Ölpreisen seit fast zwei Jahren. Der DAX startete nur wenig verändert.

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Von
  • Monika Stiehl

Der Höhenflug am Ölmarkt geht weiter. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent stieg am Morgen zeitweise um mehr als ein Prozent auf fast 57 ½ Dollar an. Das ist der höchste Stand seit einem knappen Jahr. Im Moment notiert er wieder leicht darunter bei rund 57 Dollar. Als Grund sehen Händler die Entwicklung der Rohöl-Reserven in den USA. Denn die Lagerbestände sind in der vergangenen Woche um 5,8 Millionen Barrel gesunken.

Das gilt als Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein zu geringes Angebot und stützt in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Öl-Reserven erwartet. Sie könnten für neue Impulse bei den Ölpreisen sorgen.

Notenbanken im Fokus an den Börsen

An den Aktienmärkten stehen heute die Notenbanken im Blick. EZB-Chefin Lagarde wird heute auf einer Konferenz sprechen und die Anleger erwarten sich davon Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung nach der Corona-Pandemie. Außerdem erhoffen sie sich erste Ergebnisse der EZB-Strategie-Überprüfung.

Ende Oktober hatte Lagarde bereits angekündigt, die Nebenwirkungen der seit Jahren ultralockeren Geldpolitik der EZB genauer unter die Lupe zu nehmen - in der ersten Strategie-Überprüfung seit 2003. Am Abend wird die US-Notenbank dann ihren Konjunkturbericht, das sogenannte "Beige Book" vorlegen.

Zurückhaltung bei DAX-Anlegern

Im Vorfeld macht der DAX keine großen Sprünge. Er verliert rund zehn Minuten nach Handelsstart fünf Punkte auf 13.920 Punkte. Auch die Nebenwerte-Indizes M- und TecDAX zeigen sich nur wenig verändert. Der Euro steht bei 1, 22 10 Dollar.

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