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Börse: Keine Überraschung von den Notenbanken

In ihrer letzten Zinssitzung vor der US-Präsidentschaftswahl hat die Fed gestern ihre lockere Geldpolitik bekräftigt. Auch die Bank von Japan belässt in der Corona-Krise die Zinsen auf ultra-niedrigem Niveau. Die Anleger hatten das erwartet.

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Die US-Notenbank beließ den Leitzins in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent und geht davon aus, die Zinsen bis mindestens 2023 auf diesem niedrigen Niveau zu lassen. Nach dem Strategiewechsel der Fed steht jetzt nicht mehr nur die Entwicklung der Inflation, sondern vor allem das Ziel der Vollbeschäftigung auf dem Arbeitsmarkt im Fokus. Fed-Chef Powell bekräftigte seine Forderung nach einer Ausweitung von Staatshilfen in der Corona-Krise. Derzeit streiten sich Republikaner und Demokraten über die Modalitäten eines weiteren Hilfspakets, vor allem um das Volumen.

Auch Bank von Japan lässt Geldschleusen offen

Die japanische Notenbank hat heute entschieden, ihr kurzfristiges Zinsziel nicht anzutasten und bei minus 0,1 Prozent zu belassen, denn die wirtschaftliche Lage sei weiter ernst. Das hat die Anleger an den Börsen nicht überrascht und so werden Gewinne mitgenommen. In Tokio verliert der Nikkei-Index 0,7 Prozent. In New York schloss der Dow Jones gestern wenig verändert, der Nasdaq-Composite verlor 1,3 Prozent. Auch der DAX dürfte mit Verlusten starten. Der Euro steht am Morgen bei 1, 17 64 Dollar.