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Börse: Diskussionen über Airline-Hilfen

Es gilt als sicher, dass fast alle Fluggesellschaften in diesem Jahr finanzielle Hilfe des Staates benötigen werden, um die Coronakrise zu überstehen. Österreich will aber nicht bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines einsteigen

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Von
  • Stephan Lina

Wie können Fluggesellschaften durch die größte Krise in der Geschichte der Branche kommen? Fast alle Airlines weltweit leiden derzeit massiv unter ausbleibenden Passagieren, Reisebeschränkungen und Abstandsregeln. Unternehmen wie die Lufthansa haben ihre Flotte zum allergrößten Teil eingemottet, andere fliegen bis auf weiteres überhaupt nicht mehr. Weltweit wird nun über finanzielle Hilfen diskutiert. Die USA haben bereits Gelder in zweistelliger Milliardenhöhe zugesagt, hierzulande wird noch verhandelt, ob es zum Beispiel eine Staatsbeteiligung an Lufthansa und Condor geben soll.

Österreich will nicht bei AUA einsteigen

In Österreich hat nun das Wirtschaftsministerium erklärt, es sei nicht das Ziel, sich direkt an der Austrian Airlines zu beteiligen, der österreichischen Tochter der Lufthansa. Deren Aktie verbilligt sich um 1,5 Prozent. Die Börsen setzten unterdessen insgesamt ihre Berg- und Talfahrt fort. Nach gestrigen Verlusten liegt der DAX heute 0,7 Prozent im Plus bei 10.345 Punkten. Und der Euro notiert bei 1,0865 Dollar.