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Börse: Anleger zusehends beunruhigt | BR24

© BR / Philipp Kimmelzwinger

Deutsche Börse Frankfurt

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Börse: Anleger zusehends beunruhigt

Die Angst vor einer weltweiten Rezession belastet heute früh auch die Börsen in Asien. In Tokio fällt der Nikkei um 1,6 Prozent. In Hongkong rutscht der Hang Seng Index um 0,2 Prozent nach unten.

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Diese Börsen in Asien folgen damit der Entwicklung an der Wall Street. Der Dow Jones schloss gestern Abend drei Prozent leichter. Für Unruhe sorgte vor allem die Entwicklung am Anleihemarkt. Dort ist die Rendite der zweijährigen US-Staatsanleihen über die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen gestiegen. Die sogenannte inverse Zinskurve habe in sieben von neun Fällen einen Konjunkturabschwung korrekt vorhergesagt, hieß es warnend beim Online-Broker Markets.com.

US-Anleihemarkt sorgt für Unruhe

Neben der Umkehrung der Renditekurve bereitet den Anlegern auch Sorge, dass im frühen Handel in Asien die Rendite der 30jährigen US-Bonds unter zwei Prozent fiel und damit zum allerersten Mal unter den offiziellen Leitzins der US-Notenbank. Bei JP Morgan Asset Management warnte man vor Panik. Die Umkehrung der Renditekurve sei sicherlich ein klares Warnsignal und die Anleger sollten die Widerstandskraft ihrer Depots überprüfen - aber es sei kein Grund für übereilte Verkäufe. Der Euro steht bei 1,11 48 Dollar.