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Börse: Aktienmärkte in Asien im Minus | BR24

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Börse: Aktienmärkte in Asien im Minus

Die Anleger erwarten offenbar nicht all zu viel vom Teilhandelsabkommen, das die USA und China heute planen zu unterzeichnen. Die USA wollen an Zöllen auf chinesische Importe zunächst festhalten.

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Die Stimmung an den Märkten in Asien ist getrübt, denn ein Handelsabkommen zwischen den USA und China könnte möglicherweise nicht so schnell die erhoffte Wirkung entfalten. Außerdem ist der Text des Handelsabkommens bislang wohl nicht veröffentlicht. Darauf wiesen Experten schon zu Beginn der Woche hin. Sie äußerten sich auch deshalb zurückhaltend zum Abkommen. Aus den USA hieß es zuletzt, dass Zölle auf chinesische Importwaren vorerst bestehen bleiben.

Nikkei schließt im Minus

Der Direktor für Volkswirtschaftslehre bei der National Australia Bank in Sydney, Tapas Strickland, sagte: „Wir sollten erst nach den Präsidentschaftswahlen im November mit weiteren Zollerleichterungen rechnen, also ist das heutige Abkommen wahrscheinlich das Beste, was wir 2020 kriegen werden.“ Und so schloss der Nikkei in Tokio 0,4 Prozent im Minus bei 23.917. An den Börsen in China und Südkorea fallen die Kurse ebenso. Am deutschen Aktienmarkt warten die Anleger auf eine Bilanz der Metro zum Weihnachtsgeschäft - und auch auf die Quartalsberichte von Goldman Sachs, Bank of America und Alcoa. Mit ihnen geht die Bilanzsaison in den USA weiter.Und der Euro ist 1,11 36 Dollar wert.