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Adidas zahlt nun doch weiter Miete für Läden

Adidas hatte im Zuge der Corona-Krise angekündigt, die Miete für die geschlossenen Läden in Europa ab April nicht mehr zu bezahlen. Doch jetzt kommt die Rolle rückwärts.

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Nach heftiger Kritik von vielen Seiten hat der fränkische Sportartikelkonzern nach eigenen Angaben nun doch die Miete überwiesen. Die Mieten dürften wohl nicht das allergrößte Problem sein. Viel schlimmer ist für Adidas, dass die Läden geschlossen sind. Es gibt derzeit keinen Teamsport mehr. Sportschuhe und –kleidung sind nicht mehr gefragt.

Die Probleme sind also groß. Wie bei fast allen Unternehmen derzeit. Die Aktien von Adidas rutschen um fast 4 Prozent ab. Sie entwickeln sich damit wie der Gesamtmarkt. Denn auch der DAX ist um knapp 4 Prozent eingeknickt auf 9.552 Punkte. Die größten Verlierer sind die Aktien von Unternehmen der Autobranche, die bis zu 7 Prozent einbüßen. Die Anteile von MTU werden um 9 Prozent abgestuft.

Trump: "Sehr, sehr schmerzhafte Wochen"

An den US-Börsen geht es ebenfalls abwärts. US-Präsident Trump hat – so wörtlich – "sehr, sehr schmerzhafte Wochen" wegen der Corona-Pandemie angekündigt. Neuen Daten zufolge haben die amerikanischen Firmen im März erstmals seit Jahren wieder Stellen abgebaut. Dow Jones und Nasdaq sind kurz nach Handelsstart 3,5 bzw. 3 Prozent im Minus. Der Euro ist schwach bei 1,0930 Dollar.