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Berlin-Attentäter Anis Amri

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    Terrorzelle mit Kontakten zu Anis Amri in Italien ausgehoben

    Die italienische Polizei hat mehrere mutmaßliche Terroristen festgenommen, die auch Kontakte zum Berlin-Attentäter Anis Amri gehabt haben sollen. Einer von ihnen soll Amri Dokumente besorgt haben, mit denen er nach Deutschland ausreisen konnte.

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    Bei der groß angelegten Anti-Terror-Razzia in Rom, Neapel und vier weiteren Städten wurden insgesamt fünf Verdächtige festgenommen. Den Verdächtigen, die alle aus Tunesien stammen sollen, werden unter anderem Aktivitäten zum internationalen Terrorismus, Begünstigung von illegaler Einwanderung und Dokumentenfälschung vorgeworfen, wie italienische Nachrichtenagenturen berichteten.

    Amri tötete zwölf Menschen in Berlin

    Bei dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz hatte Amri im Dezember 2016 zwölf Menschen getötet. Er wurde später auf der Flucht bei Mailand erschossen. Der gebürtige Tunesier war einst mit einem Flüchtlingsboot in Italien angekommen und saß dort längere Zeit in einem Gefängnis. Seit langem wird in Italien ermittelt, welche Kontakte er dort hatte.

    In den vergangenen Tagen gab es in Italien mehrere Anti-Terror-Aktionen. Das Innenministerium erhöhte daraufhin noch einmal die Sicherheitsvorkehrungen - besonders für die Osterfeierlichkeiten in Rom. Am Mittwoch wurde bereits ein mutmaßliches IS-Mitglied der in Turin gefasst.