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RKI: Italien und Kanada ab 1. Januar Hochrisikogebiete

RKI: Italien und Kanada ab 1. Januar Hochrisikogebiete

Bildrechte: picture alliance / abaca | IPA/ABACA
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    RKI: Italien und Kanada ab 1. Januar Hochrisikogebiete

    Das Auswärtige Amt weist zu Neujahr weitere Hochrisikogebiete aus: Neben Italien und Kanada stehen auch Malta und San Marino auf der Liste, die das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

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    Die Bundesregierung stuft die beliebten Urlaubsländer Italien und Malta wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab.

    Quarantänevorschriften gelten

    Die neuen Einstufungen gelten ab Samstag um Mitternacht. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

    Geimpfte und Genesene können die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden, an dem der Impf- oder Genesenen-Nachweis über das Einreiseprotal übermittelt wird. Reisende, die aus Risikogebieten kommen, sind grundsätzlich verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung vorzulegen.

    Steigende Infektionszahlen in Italien

    Die Corona-Infektionszahlen in Italien waren in den vergangenen Tagen in die Höhe geschossen. Am Mittwochabend meldeten die Behörden rund 98.000 Corona-Neuinfektionen und fast 150 Tote mit dem Virus binnen eines Tages. Maßgeblich dafür ist die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus, sie war zuletzt für etwa 45 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich.

    Die italienische Regierung verschärft aufgrund dieser Situation die Pandemie-Beschränkungen ab dem 10. Januar. Unter anderem in Hotels, Kongresszentren, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, in Skiliften und auf Festen gilt dann die 2G-Regel, wie der Palazzo Chigi, Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten in Rom, mitteilte. Die Menschen müssen für den Zutritt dort also geimpft oder genesen sein.

    Kanada hatte neben Südafrika und Australien zu den ersten Staaten gehört, in denen die Omikron-Variante festgestellt wurde.

    Großbritannien und Südafrika bald keine Variantengebiete mehr

    Ab dem kommenden Dienstag will die Bundesregierung die wegen der starken Ausbreitung der Omikron Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten wieder lockern. Die neun Länder sollen dann vom Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet zurückgestuft werden. Das RKI weist aber darauf hin, dass hier noch kurzfristige Änderungen möglich sind. Großbritannien war am 20. Dezember als Variantengebiet eingestuft worden, bei Südafrika, wo die Omikron-Variante zuerst auftrat, geschah dies bereits Ende November.

    Für Virusvariantengebiete gelten deutlich schärfere Einreisebeschränkungen als für Hochrisikogebiete. Fluggesellschaften dürfen aus diesen Ländern im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Die Regel gilt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden.

    Neben Großbritannien, Südafrika und Namibia sind derzeit noch Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe Virusvariantengebiete.

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