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Oxfam-Präsident wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet | BR24

© pa / dpa / Fabricio Alonzo

Alberto Fuentes Knight bei seiner Festnahme

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    Oxfam-Präsident wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet

    Die Hilfsorganisation Oxfam kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Skandal um Sexpartys nahmen Ermittler in Guatemala nun Oxfam-Präsident Juan Alberto Fuentes Knight weben Korruptionsverdacht fest.

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    Fuentes Knigt wird vorgeworfen, er habe sich während seiner Zeit als Finanzminister von Guatemala bestechen lassen. "Wir kennen die formalen Vorwürfe gegen Fuentes Knight noch nicht", sagte Oxfams Exekutivdirektorin Winnie Byanyima. "Er hat Oxfam darüber unterrichtet, dass gegen ihn wegen einer Haushaltsbuchung der guatemaltekischen Regierung ermittelt wird, als er Finanzminister war. Fuentes Knight hat uns versichert, dass er bei den Ermittlungen stets kooperiert hat und dass er nicht gegen Regeln verstoßen hat." 

    Korruptionsvorwürfe um öffentliche Aufträge

    Bei den Ermittlungen in Guatemala geht es um Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Neben Fuentes setzten die Ermittler auch den ehemaligen guatemaltekische Präsident Álvaro Colom und fast sein gesamtes früheres Kabinett fest. Dem Ex-Staatschef (2008-2012) werden Betrug und Unterschlagung vorgeworfen, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten. 

    Oxfam im Zentrum der Kritik

    Oxfam stand zuletzt in der Kritik, weil Mitarbeiter in Haiti und dem Tschad Sexpartys mit Prostituierten gefeiert haben sollen. Zudem sollen Oxfam-Angestellte Nothilfe nur gegen sexuelle Gefälligkeiten geleistet haben. Die Vizechefin von Oxfam Großbritannien, Penny Lawrence, trat zurück.