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Zentren für Bootsflüchtlinge: EU-Kommission lockt mit Geld

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Brüssel will bei Einrichtung von Flüchtlingszentren helfen

Die EU-Kommission hat zum ersten Mal Einzelheiten zu den geplanten Zentren für gerettete Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer genannt. Demnach will Brüssel Mitgliedsländer umfassend unterstützen, wenn sie solche Zentren einrichten.

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Alle entstehenden Kosten sollen aus dem EU-Haushalt bezahlt werden. Außerdem können die betreffenden Länder bis zu 315 EU-Mitarbeiter anfordern, unter ihnen Übersetzer, Asylexperten oder Grenzschützer. Eine Pilotphase könnte laut EU-Kommission so bald wie möglich gestartet werden. In den Flüchtlingszentren soll zügig darüber entschieden werden, ob ein Geretteter in der Tat schutzbedürftig ist oder aus wirtschaftlichen Gründen seine Heimat verlassen hat und zurück geschickt werden soll. Auch bei der Verteilung jener, die einen Anspruch auf Asyl haben, winkt die EU-Kommission mit finanziellen Anreizen: pro Flüchtling, den ein Einzelstaat aufnimmt, soll das Land 6.000 Euro erhalten.

Bisher hat sich aber noch kein Land bereit erklärt, ein solches Zentrum einzurichten. Dort soll zügig darüber entschieden werden, ob ein Geretteter wirklich schutzbedürftig ist und in ein anderes EU-Land kommt oder aus wirtschaftlichen Gründen seine Heimat verlassen hat und zurückgeschickt werden soll.