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Resl von Konnersreuth: Gläubige beten für Seligsprechung | BR24

© BR/Margit Ringer

Resel von Konnersreuth

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    Resl von Konnersreuth: Gläubige beten für Seligsprechung

    Sie soll Stigmata an Händen, Herz und Kopf gehabt haben: Heute vor 55 Jahren ist Therese Neumann in Konnersreuth gestorben. Die Konnersreuther beten deshalb am Abend wieder beim großen Resl-Gebetstag für eine rasche Seligsprechung.

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    Die einfache Bauernmagd hatte in den 1920er-Jahren regelrechte Wallfahrten aus aller Welt nach Konnersreuth (Lkr. Tirschenreuth) ausgelöst. Um 14 Uhr gibt es einen Kreuzweg, ab 15.15 Uhr Gebetsstunden in der Pfarrkirche und um 19 Uhr kommt Weihbischof Reinhard Hauke aus Erfurt zum Festgottesdienst. Anschließend ziehen die Gläubigen in einer Lichterprozession zum Grab von Therese Neumann auf dem Konnersreuther Friedhof. Dort wurde sie vor 55 Jahren bestattet.

    Seligsprechung in diözesaner Phase

    Das Seligsprechungsverfahren läuft seit 2005. Der ehemalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hatte es eröffnet. Wann es abgeschlossen werden kann ist nicht absehbar, so das Bistum Regensburg Anfang August. Das Verfahren befinde sich noch in der sogenannten diözesanen Phase, liege also noch nicht in Rom vor. Möglicherweise dauert es noch Jahre, bis es abgeschlossen werden kann. Zu einem erfolgreichen Seligsprechungsverfahren gehört auch die Anerkennung eines Wunders, das sich durch die Person oder deren Anrufung ereignet hat.

    Jeden 18. eines Monats beten die Konnersreuther im Rahmen eines kleinen Resl-Gebetstages für die berühmteste Tochter des Ortes. Jedes Jahr am Todestag findet der große Resl-Gebetstag mit Predigern aus ganz Deutschland statt.

    Resl von Konnersreuth

    Therese Neumann war Magd und wohnte auf dem Marktplatz in Konnersreuth. In den 1920er-Jahren soll sie nach jahrelanger Krankheit plötzlich geheilt worden sein. Daraufhin soll sie jahrelang an den Karfreitagen Stigmata an Händen, Herz und dem Kopf gehabt haben. Zudem soll ihr in Visionen der Heiland erschienen sein. Ernährt haben soll sich die Magd jahrelang nur von der täglichen Kommunion.