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MINT-Girls Regensburg
© DLR/Tobias Schüttler

Autoren

Gerhard Brack
© DLR/Tobias Schüttler

MINT-Girls Regensburg

Die 15 bis 20 sogenannten "MINT-Girls Regensburg" kommen aus dem Großraum Regensburg und dem weiteren Einzugsgebiet über Rohr und Burglengenfeld bis nach Straubing. Acht Monate verfolgen sie Jahr für Jahr ein Forschungsprojekt. Diesmal durften die Mädchen einen Flug zur Zugspitze unternehmen.

Daten sammeln im Flugzeug

Tobias Schüttler vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum freute sich sichtlich, das erstmals Schülerinnen von der Landebahn in Oberpfaffenhofen für ein Forschungsprojekt abheben. Denn die 16 Mädchen aus dem Raum Regensburg wollen auf dem Flug Daten erheben, die sie dann selbst analysieren, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut sowie die Pulsfrequenz zum Beispiel.

Frauen und Mädchen nach vorn bringen

Vor fünf Jahren hatten die Ostbayerische Technische Hochschule OTH und die Uni Regensburg das Projekt MINT-Girls Regensburg aus der Taufe gehoben. Das Ziel: Speziell Mädchen begeistern für die Berufsfelder rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Denn die sind immer noch unterrepräsentiert, so Stephan Giglberger von der Uni Regensburg.

Auf in die Forschung

Acht Monate lang beschäftigen sich die Mädchen mit einem Thema, diesmal ist es die Medizintechnik. Vorträge und Workshop, Präsentationen und Exkursionen gehören dazu. Auch heute sind wieder Ärztinnen vom Uniklinikum dabei und unterstützen die Schülerinnen. Die werten zuletzt auch die Daten aus, die sie mit zum Teil selbst gebauten wissenschaftlichen Instrumenten erhoben haben. Schon jetzt wissen einige, sie wollen auf jeden Fall beruflich in die Forschung gehen und vorher studieren - am liebsten irgendetwas mit MINT-Fächern.

Autoren

Gerhard Brack

Sendung

Das Campusmagazin vom 21.10.2018 - 15:35 Uhr