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Gehringer, JU: "Gut, dass man Asylstreit ausgetragen hat"

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JU-Geschäftsführerin: Sehe schlechte CSU-Umfragewerte entspannt

Nicola Gehringer, Landesgeschäftsführerin der Jungen Union, lässt sich von den schlechten Umfragewerten ihrer Partei nicht beunruhigen. Das sagte sie im Interview mit Bayern 2 kurz vor der Landesversammlung in Friedberg.

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Gehringer sieht im Asylstreit der Unionsparteien auch Positives. Es war, sagte sie im Interview mit Bayern 2 am Samstagvormittag, "zwar inhaltlich gut, dass man ihn ausgetragen hat, über den Ton und die Art und Weise lässt sich natürlich streiten, da müssen wir uns auch noch verbessern. Aber das Inhaltliche und das, was die CSU jetzt erreicht hat, begrüßen wir sehr."

Zuspitzungen im Asylstreit seien legitim gewesen

Auf die Wortwahl in dem Streit angesprochen, sagte Gehringer: "Es sind Zuspitzungen, die man natürlich kritisch sehen kann. Aber diese Zuspitzungen sind auch von Leuten gefallen, die in dem Fall zuspitzen müssen, also wie der Landesgruppenchef. Der hat das Recht sich hinzustellen und zu sagen, spitze in dem Fall etwas zu, ich polarisiere etwas." Zudem seien der CSU in der Diskussion auch die Punkte Humanität und Integration wichtig gewesen.

Gehringer zeigt sich vor der Landtagswahl gelassen

Mit Blick auf die kommende Landtagswahl und die derzeit schlechten Umfragewerten zeigte sich die Landesgeschäftsführerin der Jungen Union gelassen.

"Bis zum 14. Oktober wird noch viel Wasser die Isar herunterfließen, deswegen sehen wir diese Umfragewerte im Moment zwar mit einer gewissen Sorge, mit einer gewissen Skepsis, aber sind auch entspannt."