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Das Landratsamt Landsberg hat vermutlich bereits seit gut einer Woche Kenntnis davon, dass ein Patient, der im Krankenhaus in Buchloe liegt, an einer Mutante des Coronavirus erkrankt ist.

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Landratsamt Landsberg wusste von Verdacht auf Corona-Mutante

Das Landratsamt Landsberg hat vermutlich bereits seit gut einer Woche Kenntnis davon, dass ein Patient, der im Krankenhaus in Buchloe liegt, an einer Mutante des Coronavirus erkrankt ist. Das Krankenhaus wurde am Wochenende vorerst geschlossen.

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Von
  • Doris Bimmer

Das Landratsamt Landsberg hat vermutlich schon seit einer Woche Kenntnis davon, dass der Patient, der inzwischen im Krankenhaus in Buchloe liegt, an einer Mutante des Coronavirus erkrankt ist. Die Klinik wurde am Wochenende deshalb vorerst geschlossen. Rettungswagen müssen derzeit andere Häuser anfahren und das gesamte Klinikpersonal wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes Ostallgäu getestet.

Landratsamt Landsberg kannte Ergebnisse der Laborproben

Mittwoch vergangener Woche war der Mann eingeliefert worden. Er bewohnt mit acht weiteren Menschen eine Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Landsberg. Das Landratsamt Landsberg teilte jetzt auf Anfrage des Bayerischen Rundfunks mit, dass bereits seit dem 20. Januar bekannt ist, dass sich Menschen der Unterkunft mit dem Coronavirus infiziert haben. Zwei Tage später ergaben die Laborproben einen ersten Verdacht, dass es sich um eine Mutante handeln könnte.

Alle Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Quarantäne

Alle neun Bewohner der Unterkunft sind seither in Quarantäne. Lediglich bei einem Patienten verschlechterte sich der Gesundheitszustand derart, dass er vergangenen Mittwoch (27.1.) ins Krankenhaus nach Buchloe eingeliefert wurde. Alle 14 Personen, die mit den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft Kontakt hatten, seien ebenfalls in Quarantäne geschickt worden – die zum Teil bereits wieder nach einem negativen PCR-Test aufgehoben wurde, so das Landratsamt.

Verdacht auf südafrikanische oder brasilianische Variante

Vom Ostallgäuer Landratsamt hieß es, es bestehe der Verdacht, dass es sich um die südafrikanische oder brasilianische Variante des Coronavirus handeln könnte. Mit einem endgültigen Ergebnis rechnet das Amt in den kommenden Tagen.

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