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Bund Naturschutz stellt Amphibienschutz im Unterallgäu vor | BR24

© dpa-Bildfunk/Tomasz Waszczuk

Mehrere Moorfrösche sitzen in einem Teich.

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    Bund Naturschutz stellt Amphibienschutz im Unterallgäu vor

    Um wandernde Frösche, Kröten oder Unken sicher über die Straße zu bringen, sind jeden Tag tausende Helfer vom Bund Naturschutz im Einsatz. Heute stellt der Verband den Amphibienschutz bei den Baggerseen in Attenhausen im Unterallgäu vor.

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    Frösche, Kröten, Unken, Salamander – die Amphibien sind wieder unterwegs auf ihren nächtlichen Wanderungen zu den Laichgewässern. Oft müssen sie auf dem Weg dorthin Straßen überqueren und setzen sich damit Lebensgefahr aus.


    6.000 Helfer sammel Kröten und Frösche ein

    Um die Amphibien sicher auf die andere Straßenseite zu bringen, sind in Bayern jedes Frühjahr 6.000 freiwillige Helfer im Einsatz. Sie bauen Schutzzäune auf, sammeln die Kröten und Frösche ein und bringen sie über die Straße. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz wären viele Populationen längst ausgestorben. Heute stellt der Bund Naturschutz den Amphibienschutz in Attenhausen im Unterallgäu vor. Es ist bayernweit die größte Aktion dieser Art.


    Viele Amphibienarten vom Aussterben bedroht

    13 der 19 heimischen Amphibienarten sind bedroht. Die Lebensräume wie Auen und Moore werden immer seltener.