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Blitzmarathon in Bayern: 8.500 Temposünder in 24 Stunden | BR24

© dpa-Bildfunk/Matthias Balk

Blitzmarathon in Bayern

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    Blitzmarathon in Bayern: 8.500 Temposünder in 24 Stunden

    Rund 8.500 ertappte Temposünder in 24 Stunden – das ist Bilanz des Blitzmarathons, die das Bayerische Innenministerium gezogen hat. Dabei überwachten Polizei und Kommunen die gefahrene Geschwindigkeit an rund 2.000 Messstellen in Bayern.

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    Nach 24 Stunden endete am Donnerstagmorgen um sechs Uhr der Blitzmarathon in BayernBesonders im Visier waren Unfallschwerpunkte auf Landstraßen und Abschnitte, auf denen oft zu schnell gefahren wird. Die Messstellen waren im Internet aufgelistet.

    An kritischen Punkte wurde vermehrt kontrolliert

    Sinn und Zweck war, das Bewusstsein der Kraftfahrer für die geltenden Tempolimits zu schärfen. Zu schnelles Fahren ist die Hauptunfallursache bei den tödlichen Unfällen. Jeder dritte geht auf Raserei zurück. Kontrolliert wird auch weiterhin, dann allerdings wie üblich ohne Bekanntgabe der Messstellen.

    Statistischer Spitzenreiter war ein 35-jähriger Autofahrer, der auf der B20 bei Pilsting in Niederbayern mit 189 Kilometern pro Stunde statt der erlaubten 100 gemessen wurde. Ihn erwarten drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und 1.200 Euro Geldbuße. Innerhalb eines Stadtgebiets raste eine Porschefahrerin mit Tempo 101 durch München, erlaubt waren 50 Kilometer pro Stunde.

    Auch hier wird es teuer

    Oberfranken: Auf der B2 bei Igensdorf 83 km/h zu schnell.

    Mittelfranken: Auf der A9 82 km/h zu schnell.

    Oberbayern Süd: Auf der B2 bei Garmisch 63 km/h zu schnell.

    Unterfranken: Auf der St 2270 bei Dettelbach 63 km/h zu schnell.

    Schwaben: Auf der B300 bei Babenhausen 59 km/h zu schnell.

    Oberpfalz: Auf der B16 bei Nittenau 50 km/h zu schnell.