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Wir in Bayern | Rezepte Hefezopf mit Walnuss und Tonkabohne

Das ist doch ein alter Zopf! Mitnichten, denn Martina Harrecker hat einen Hefezopf mit Walnuss und Tonkabohne im Angebot, der nicht nur geschmacklich etwas Besonderes ist, sondern auch optisch durch moderne Flechtkunst besticht.

Stand: 15.03.2019 | Archiv

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Hefeteig

  • 240 g Mehl, Typ 550
  • 15 g Hefe
  • 90 g Milch
  • 40 g Vanillezucker
  • Abrieb von ½ unbehandelten Zitrone
  • 3 Eigelbe
  • 6 ml Rum
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Butter

Zubereitung
Hefe in eine Schüssel zerbröseln, mit einem Teelöffel Vanillezucker vermischen und ein Drittel der Milch zugeben. Etwas vom Mehl, ca. 50 g, wegnehmen und mit dem Schneebesen zu einem zähen Teig, dem sog. Dampferl, rühren. Mit Mehl bestäuben und ca. 20 Minuten langsam aufgehen lassen. Man erkennt es daran, dass die Oberfläche rissig wird. Das restliche Mehl mit Vanillezucker, Zitrone, Eigelb und Milch in den Kessel der Knetmaschine geben. Wenn die Oberfläche des Dampferls rissig ist, diesen zugeben. Dann Rum, Salz und Butter untermischen und zu einem glatten Teig kneten. Das Ganze abdecken und wieder 20 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Füllung zubereiten.

Füllung

  • 100 g Marzipan
  • 100 g Walnüsse, geröstet, gemahlen
  • 75 g Walnüsse, geröstet, gebrochen
  • 75 g süße Brösel
  • 50 g Rum
  • 150 g Aprikosenkonfitüre
  • Tonkabohne, gemahlen, nach Geschmack, aber lieber dezent halten

Zubereitung
Alle Zutaten für die Füllung zusammenkneten.

Zopf machen
Den Hefeteig auf eine Größe von 20x30 cm ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verstreichen und zu einer Rolle mit 30 cm Länge aufrollen. Im Gefrierfach leicht anfrosten, ca. 30 Minuten, um die Rolle dann besser schneiden zu können. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Rolle alle 1,5 bis 2 cm in Scheiben schneiden. Diese Scheiben dann abwechselnd aneinander legen, d. h. mit einer Scheibe mittig anfangen, dann eine Scheibe rechts und eine links halb daraufsetzen. Dann wieder eine Scheibe mittig legen und wieder je eine Scheibe links und rechts anlegen und das solange, bis alle Scheiben aufgebraucht sind. Am schönsten ist es, wenn man auch wieder mit einer Scheibe abschließt. Den "Zopf" etwa 20-30 Minuten gehen lassen und dann im Ofen etwa 30 Minuten backen, dabei auf die Backfarbe achten. Zur Kontrolle mit einem Stäbchen eine Backprobe machen.

Und

  • 50 g Aprikosenmarmelade, fein passiert
  • 1 EL Wasser
  • Fondantglasur oder Puderzuckerglasur

Fertigstellen
Die Aprikosenkonfitüre mit dem Wasser verrühren und gut aufkochen lassen. Den Zopf damit am besten noch heiß aprikotieren. Wenn der Zopf ausgekühlt ist, mit Fondant oder Puderzucker glasieren.

Martina Harrecker wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachbacken!


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