BR Fernsehen - Kunst + Krempel

Ausgewählte Kunst + Krempel-Objekte auf einen Blick

Schatzkammer Ausgewählte Kunst + Krempel-Objekte auf einen Blick

In unserer Schatzkammer finden Sie eine große Auswahl an Objekten, die unsere Experten bislang begutachtet haben. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und Staunen.

Besteck | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Besteck Typisch Fünfziger

Durch skandinavisches Design inspiriertes Besteck mit Palisander-Holzgriffen und offenem Edelstahlblatt, hergestellt in den Fünfzigerjahren wohl von der Solinger Firma Picard & Wielpütz. Geschätzter Wert: 150 bis 200 Euro [mehr]


Schreibmaschine von Adler | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schreibmaschine von Adler Stoßstange mit Hebelwirkung

Diese Stoßhebel- oder Stoßstangenschreibmaschine der Firma Adler in Frankfurt am Main wurde in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts mit durchschlagendem Erfolg serienmäßig produziert. Geschätzter Wert: 100 Euro [mehr]


Silbervase "Orgue", Entwerfer: Gio Ponti | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Silbervase "Orgue" Pfiffiges Design

Ein Avantgardist des Fünfzigerjahre-Designs hatte 1956 für den Pariser Silberwarenhersteller Christofle diese an Orgelpfeifen erinnernde Vase namens "Orgue" entworfen: der Mailänder Gio Ponti. Geschätzter Wert: ab 800 Euro [mehr]


Jugendstilvase vom Flohmarkt. Vom Entwerfer Theodor Schmuz-Baudiß | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Jugendstilvase Designschatz vom Flohmarkt

Ein Flohmarkt-Glücksgriff ist diese Jugendstilvase, denn der Keramiker Theodor Schmuz-Baudiß hatte sie um 1900 eigenhändig für die Thüringer Manufaktur Swaine & Co. als Probestück gefertigt. Geschätzter Wert: 1.500 bis 2.000 Euro [mehr]

Vase aus der Glasmanufaktur von Poschinger | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Vase Poschinger Glas und Eisen

Wohl als Musterstück wurde diese technisch aufwendige, irisierende Vase von der Glasmanufaktur Poschinger nach einem Entwurf von Schmoll von Eisenwerth ab dem Jahr 1898 in Buchenau gefertigt. Geschätzter Wert: 2.500 bis 3.000 Euro [mehr]


Diese kleine Vase mit herbstlichem Dekor wurde zwischen 1900 und 1905 in Nancy von Daum-Frères gefertigt, eine der führenden Glasmanufakturen des französischen Jugendstils. Geschätzter Wert: 1.500 bis 1.800 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kleine Daum-Vase Kostbare Krösel

Diese kleine Vase mit herbstlichem Dekor wurde zwischen 1900 und 1905 in Nancy von Daum-Frères gefertigt, eine der führenden Glasmanufakturen des französischen Jugendstils. Geschätzter Wert: 1.500 bis 1.800 Euro [mehr]


Abschließbare Flasche. Wahre Tantalusqualen erlebt dem Namen nach jemand, der diese, vom Londoner Möbelschreiner und Händler Betjemann 1881 patentierten, abschließbaren Karaffen nicht öffnen kann. Geschätzter Wert: 300 bis 350 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Abschließbare Flasche Patentierte Qualen

Wahre Tantalusqualen erlebt dem Namen nach jemand, der diese, vom Londoner Möbelschreiner und Händler Betjemann 1881 patentierte, abschließbare Karaffe nicht öffnen kann. Geschätzter Wert: 300 bis 350 Euro [mehr]


Krug (Prunkpokal) der Firma WMF, 1887, Historismus, mit Metalleinfassung | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Krug (Prunkpokal) Historismus aus der Fabrik

Prächtig, prächtig: die Württembergische Metallwarenfabrik WMF hatte bei diesem Prunkpokal von 1887, wie im Historismus üblich, mit Ornamentik nicht gespart. Geschätzter Wert: 100 bis 150 Euro [mehr]

Junger Hodler. Diese Lithografie, die der Schweizer Ferdinand Hodler, angelehnt an seine Ölstudie "Jenenser Student", 1908 geschaffen hatte, zählt zu den bedeutenden Jugendstilgrafiken europäischer Kunst. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Student Hodler Ikone des Aufbruchs

Diese Lithografie, die der Schweizer Ferdinand Hodler angelehnt an seine Ölstudie "Jenenser Student" 1908 geschaffen hatte, zählt zu den bedeutenden Jugendstilgrafiken europäischer Kunst. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro [mehr]


Sitzende. Obwohl die Signatur sicher falsch ist, reicht diese Zeichnung einer erschöpften Ballerina durchaus an die Qualität eines Max Liebermann, einem der bedeutendsten deutschen Impressionisten, heran. Geschätzter Wert: 1.000 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Sitzende Die Impression der Erschöpfung

Obwohl die Signatur sicher falsch ist, reicht diese Zeichnung einer erschöpften Ballerina durchaus an die Qualität eines Max Liebermann, einem der bedeutendsten deutschen Impressionisten heran. Geschätzter Wert: 1.000 Euro [mehr]


Salzburg, Städtebild | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Salzburg Das Große Städtebild

In der Tradition des "Großen Städtebilds" eines Oskar Kokoschkas hat hier Eduard Bäumer, Akademieprofessor in Wien, 1950 seine Wohnstatt Salzburg farbexperimentell dargestellt. Geschätzter Wert: 12.000 bis 15.000 Euro [mehr]


Schlachtenbild, Befreiung der Niederlande durch Prinz Maurits von Oranien | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schlachtenbild Befreiung durch Prinz Maurits

Die Befreiung der niederländischem Stadt Zaltbommel durch Prinz Maurits von Oranien im Jahre 1599, ehemals die Illustration in einem Buch. Signiert durch den Stecher Jan Luyken. Geschätzter Wert: [mehr]

Berliner Kommode. Unter dem Einfluss des berühmten Architekten des Klassizismus, Karl Friedrich Schinkel, entstand um 1825/1830 diese fassadenähnlich aufgebaute Berliner Kommode. Geschätzter Wert: 1.800 bis 2.400 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Berliner Kommode Ein Haus vom Schreiner

Unter dem Einfluss des berühmten Architekten des Klassizismus, Karl Friedrich Schinkel, entstand um 1825/1830 diese fassadenähnlich aufgebaute Berliner Kommode. Geschätzter Wert: 1.800 bis 2.400 Euro [mehr]


Lackschränkchen. In "europäischer Spartechnik", also mit nur einer Lackschicht, wurde diese Kommode auf Kissenfüßen Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts den japanischen Luxus-Lackmöbeln nachempfunden. Geschätzter Wert: 400 bis 600 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Lackschränkchen Ein Hauch von Luxus

In "europäischer Spartechnik" mit nur einer Lackschicht versehen, wurde diese kleine Kommode auf Kissenfüßen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts den japanischen Luxus-Lackmöbeln nachgebaut. Geschätzter Wert: 400 bis 600 Euro [mehr]


Gerade im Westen Deutschlands war in den 1840er- bis 1870er-Jahren der Louis-Philippe-Stil dieses Tischchens beliebt, wie ihn auch die Mainzer Möbelfabriken Bembé und Knussmann im Programm hatten. Geschätzter Wert: 600 bis 800 E | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Nähtisch Alt und neu

Gerade im Westen Deutschlands war in den 1840er-/1870er-Jahren der Louis-Philippe-Stil dieses Tischchens beliebt, wie ihn auch die Mainzer Möbelfabriken Bembé und Knussmann im Programm hatten. Geschätzter Wert: 600 bis 800 Euro [mehr]


Eine absolute Rarität: dieses kleine Prunkkabinett, das um 1860/1870 wohl in Frankreich für Ausstellungszwecke gefertigt wurde, ist einzigartig wegen seiner Oberflächen aus feinem Maroquinleder. Geschätzter Wert: ab 5.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Prunkkabinett Luxus aus Leder

Eine absolute Rarität: Dieses kleine Prunkkabinett, das um 1860/1870 wohl in Frankreich für Ausstellungszwecke gefertigt wurde, ist einzigartig wegen seiner Oberflächen aus feinem Maroquinleder. Geschätzter Wert: ab 5.000 Euro [mehr]

Heilige drei Könige. Schon zu seinen Lebzeiten war Andreas Lang aus Oberammergau ein anerkannter Bildschnitzer, wie die Rechnung von 1908 für diese ausdrucksstark gearbeiteten "Heiligen Drei Könige" belegt. Geschätzter Wert: 200 Euro pro Figur | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Heilige Drei Könige Retter in der Not

Schon zu seinen Lebzeiten war Andreas Lang aus Oberammergau ein anerkannter Bildschnitzer, wie die Rechnung von 1908 für diese ausdrucksstark gearbeiteten "Heiligen Drei Könige" belegt. Geschätzter Wert: 200 Euro pro Figur [mehr]


Krippe im Kasten. Dank ihres Glaskastens ist diese, von den neapolitanischen Vorbildern inspirierte Krippe, die der Mindelheimer Bildschnitzer Thomas Reth um 1840/1850 gefertigt hatte, noch heute so gut erhalten. Geschätzter Wert: 500 bis 800 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Krippe im Kasten Ihr Kinderlein kommet

Dank ihres Glaskastens ist diese, von den neapolitanischen Vorbildern inspirierte Krippe, die der Mindelheimer Bildschnitzer Thomas Reth um 1840/1850 gefertigt hatte, noch heute so gut erhalten. Geschätzter Wert: 500 bis 800 Euro [mehr]


Laubsägealtar. Wie viele Stunden und Mühe mögen um 1900 wohl in die Fertigung dieses neugotischen Laubsägealtars, einer eklektizistischen Kombination aus gotischen und barocken Elementen, geflossen sein … Geschätzter Wert: 150 bis 180 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Laubsägealtar Finale mit Fialen

Wie viele Stunden und Mühe mögen um 1900 wohl in die Fertigung dieses neugotischen Laubsägealtars geflossen sein … einer eklektizistischen Kombination aus gotischen und barocken Elementen. Geschätzter Wert: 150 bis 180 Euro [mehr]


Kruzifixus eines Laienschnitzers | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kruzifix Verräterischer Schenkel

Angelehnt an die hochbarocke Typologie des freigelegten Schenkels hatte um 1900 ein Laien-Bildhauer aus dem Raum Oberpfalz, Oberbayern oder Oberösterreich diesen ausdrucksvollen Kruzifixus geschnitzt. Geschätzter Wert: 90 Euro [mehr]

Marmorkopf. Verdächtig kristallin und neu wirkt die Oberfläche des Gesichts, zu unpräzise ausgearbeitet sind hingegen die Locken – dieser antikische Marmorkopf ist wohl eine Fälschung des 20. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 300 bis 500 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Marmorkopf Zu jung fürs Mittelalter

Verdächtig kristallin und neu wirkt die Oberfläche des Gesichts, zu unpräzise ausgearbeitet sind hingegen die Locken – dieser antikische Marmorkopf ist wohl eine Fälschung des 20. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 300 bis 500 Euro [mehr]


Heiliger Stephanus. An den Schüsselfalten seines Gewandes ist zu erkennen, dass dieser heilige Stephanus, ein junger Kleriker mit Tonsur, aus dem Umkreis der Donauschule stammt und um 1520/25 geschnitzt wurde. Geschätzter Wert: 5.000 bis 7.000 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Heiliger Stephanus Tortur mit Tonsur

An den Schüsselfalten seines Gewandes ist zu erkennen, dass dieser heilige Stephanus, ein junger Kleriker mit Tonsur, aus dem Umkreis der Donauschule stammt und um 1520/25 geschnitzt wurde. Geschätzter Wert: 5.000 bis 7.000 Euro [mehr]


Maria unterm Kreuz. Damit ihre Proportionen optisch ausgeglichen wirken, sollte diese barocke, süddeutsche Schmerzensmutter Maria aus der Zeit um 1650/1660 eigentlich an einem erhöhten Standpunkt stehen. Geschätzter Wert: 400 bis 700 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Maria unterm Kreuz Erhaben und erhöht

Damit ihre Proportionen optisch ausgeglichen wirken, sollte diese barocke, süddeutsche Schmerzensmutter Maria aus der Zeit um 1650/1660 eigentlich an einem erhöhten Standpunkt stehen. Geschätzter Wert: 400 bis 700 Euro [mehr]


Großer Engel. Dieser mannshohe, lebensechte Barock-Engel aus dem 18. Jahrhundert  leitet den Blick des Betrachters nach oben, dahin, wo sich wohl in einer großen böhmischen Kirche das himmlische Geschehen abspielte. Geschätzter Wert: 5.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Großer Engel Himmlischer Gast

Dieser mannshohe, lebensechte Barock-Engel aus dem 18. Jahrhundert leitet den Blick des Betrachters nach oben, dahin, wo sich wohl in einer großen böhmischen Kirche das himmlische Geschehen abspielte. Geschätzter Wert: 5.000 Euro [mehr]

Steiff-Bär. Wegen der Himmelfahrtsnase und dem aufwärtsgerichteten Blick hat dieser kleine, weiße Mohair-Bär, von Steiff in den Zwanzigerjahren gefertigt, seinen Spitznamen erhalten: Sterngucker. Geschätzter Wert: 600 bis 800 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Steiff-Bär Plüschiger Sterngucker

Die Himmelfahrtsnase und der aufwärts gerichtete Blick haben diesem kleinen, weißen Mohair-Bären, von Steiff in den Zwanzigerjahren gefertigt, seinen Spitznamen gegeben: Sterngucker. Geschätzter Wert: 600 bis 800 Euro [mehr]


Kaufladen. Mit seiner zeittypischen Möblierung, den offenen seitlichen Schaufenstern und dem Boden mit Parketttapete spiegelt dieser Kaufladen aus dem Erzgebirge den Einrichtungsstil der Zeit um 1880/1890. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kaufladen Gründerzeit im Kleinformat

Mit seiner zeittypischen Möblierung, den offenen seitlichen Schaufenstern und dem Boden mit Parketttapete zeigt dieser Kaufladen aus dem Erzgebirge die Gründerzeit im Kleinformat. Geschätzter Wert: 500 bis 600 Euro [mehr]


Musterteddy von Steiff | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Musterteddy Mustergültiger Bär

Eigentlich verließen solche Exemplare die Firma nie: dieser Teddy von Steiff aus den Dreißigerjahren ist nämlich, seinem Knopf im Ohr nach, ein Musterexemplar, das der Serienproduktion vorausging. Geschätzter Wert: ab 5.000 Euro [mehr]


Puppe | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schildkröt-Puppe Baden gehen mit Stil

Vor allem ihre Robustheit zeichnet diese frühe Schildkröt-Puppe aus - eine sogenannte "Wurfpuppe", die von der Rheinischen Gummi- und Celluloidfabrik zwischen 1905 und 1910 gefertigt wurde. Geschätzter Wert: 80 Euro [mehr]

Ensemble Degen und Helm. Mit Uniform, Degen und diversen Orden paradierte während der Prinzregentenzeit unter der Herrschaft Luitpolds von Bayern, zwischen 1886 und 1912, ein Kriminaloberkommissar der Münchner Polizei. Geschätzter Wert: ab 5.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Bayerische Paradeuniform Schau, schau, der Kommissar

Mit Uniform, Degen und diversen Orden paradierte während der Prinzregentenzeit, also zwischen 1886 und 1912, ein Kriminaloberkommissar der Münchner Polizei zu Ehren Luitpolds von Bayern. Geschätzter Wert: ab 5.000 Euro [mehr]


Kunst und Krempel, Sendung vom 04.06.2011, Indische Rüstung | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Indische Rüstung Bildreifer Panzer

Diese gut erhaltene, indo-persische Rüstung mit Char Aina und Kulah Khud aus dem 18. und 19. Jahrhundert war als Exportartikel gedacht und diente dann einem Maler als Requisite. Geschätzter Wert: 2.500 Euro [mehr]


Schraubtaler | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schraubtaler Eine runde Sache

Ein Schraubtaler, in dessen Innerem auf handkolorierten Kupferstichen die napoleonische Belagerung von Würzburg im Jahre 1813 dargestellt wird. Ein sehr gut erhaltenes, farbfrisches Exemplar. Geschätzter Wert: 600 bis 1.000 Euro [mehr]


Hirschfänger und Gehänge | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Hirschfänger Diener zweier Herren

Unter zwei bayerischen Königen diente der Besitzer dieses Hirschfängers, auf dem sowohl das "L" für König Ludwig I. als auch das Monogramm von König Maximilian Joseph I. zu finden sind. Geschätzter Wert: 1.500 bis 1.800 Euro [mehr]

Kaiser Joseph der Zweite. Den angehenden Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Joseph II., hatte zwischen 1760 und 1770 vermutlich der Wiener Hofmaler Joseph Hickel porträtiert. Geschätzter Wert: 8.000 bis 12.000 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kaiser Joseph II. Motiviert durch Majestät

Den angehenden Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Joseph II., hatte zwischen 1760 und 1770 vermutlich der Wiener Hofmaler Joseph Hickel porträtiert. Geschätzter Wert: 8.000 bis 12.000 Euro [mehr]


Unartiges Mädchen. Welches kleine, zornige Mädchen, liebevoll auch Zornbinkel genannt, hatte Michael Koch am 18.11.1891 da wohl so großformatig und sympathisierend porträtiert? Geschätzter Wert: 2.000 bis 3.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Unartiges Mädchen Ertappt!

Für dieses kleine, zornige Mädchen, liebevoll auch "Zornbinkel" genannt, das der Münchner Maler Michael Koch am 18.11.1891 so sympathisierend porträtiert hatte, gab es sicher ein Vorbild. Geschätzter Wert: 2.000 bis 3.000 Euro [mehr]


San Marco innen, Gemälde. Der gebürtige Ungar Arthur von Ferraris wolllte sich 1886 mit dieser großen Innenansicht der Kathedrale San Marco in die Herzen von Venedig-Touristen malen – als Arturo Ferrari. Geschätzter Wert: 12.000 bis 15.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Kathedrale San Marco Ein Ferrari aus Venedig

So stimmt's: Der Mailänder Arturo Ferrari hatte sich 1886 mit diesem repräsentativen Interieur der Kathedrale San Marco in die Herzen von Venedig-Touristen gemalt. Geschätzter Wert: 12.000 bis 15.000 Euro [mehr]


Ansicht Raitenhaslach | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Ansicht Raitenhaslach Bildschöne Gegend

Auf den Tag genau ist diese herbstliche Stimmung am Trutzhof in Raitenhaslach zu datieren. Am 9.10.1921 hatte der Spätimpressionist Richard Herman Strebel seine Naturstudie geschaffen. Geschätzter Wert: 400 bis 600 Euro [mehr]

Historistische Vase. Die Farbkombination bei dieser Vase, Oliv und Türkis, war im Historismus sehr beliebt. Dagegen sind die geflammten Laufglasuren typisch für den Jugendstil, was für eine Fertigung um 1900 spricht. Geschätzter Wert: 100 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Historistische Vase Gewagte Farbkombination

Die Farbkombination bei dieser Vase, Oliv und Türkis, war im Historismus sehr beliebt. Dagegen sind die geflammten Laufglasuren typisch für den Jugendstil, was für eine Fertigung um 1900 spricht. Geschätzter Wert: 100 Euro [mehr]


Snackteller, Kabarett | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Snackteller Kabarett zum Knabbern

Nicht zum Lachen, sondern zum Knabbern dient dieses sogenannte Kabarett, ein Snackteller mit Schälchen aus Steingut, zwischen 1870 und 1890 möglicherweise in Saargemünd gefertigt. Geschätzter Wert: 200 Euro [mehr]


Große Blumensäule der südfranzösischen Manufaktur Clement Massier | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Blumensäule Auf die Palme gegangen

Typisch für die südfranzösische Manufaktur Clément Massier ist die Glasur dieser dreiteiligen Terrakotta-Blumensäule im Neo-Renaissancestil aus der Gründerzeit zwischen 1870 und 1890. Geschätzter Wert: 800 bis 1.000 Euro [mehr]


Zwei Kacheln von Villeroy & Boch | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zwei Kacheln Wein trifft Wahrheit

Eine beschwipste Mänade und die römische Göttin "Veritas" zieren diesen beiden Kacheln aus Phanolith, einem Material, mit dem Villeroy & Boch Ende des 19. Jahrhunderts Furore gemacht hatte. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]

Basstrompete. Mit dem hornähnlichen Klang, der einhändigen Handhabung und den wasserdichten Drehventilen war diese Basstrompete um 1900 das ideale Instrument für die Kavallerie der bayerischen Garnisonsstadt Metz. Geschätzter Wert: 1.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Basstrompete Den Marsch blasen

Mit hornähnlichem Klang, einhändiger Handhabung und ihren wasserdichten Drehventilen war diese Basstrompete um 1900 das ideale Instrument für die Kavallerie in der bayerischen Garnisonsstadt Metz. Geschätzter Wert: 1.000 Euro [mehr]


Tuba. Der Wiener Instrumentenbauer Franz Cizek hatte in den Zwanzigerjahren diese F-Tuba mit sechs Ventilen erfunden, um den Ansprüchen eines Salzburger Mozarteumorchesters zu entsprechen. Geschätzter Wert: 2.000 bis 3.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Tuba Luft aus sechs Ventilen

Der Wiener Instrumentenbauer Franz Cizek hatte in den Zwanzigerjahren diese F-Tuba mit sechs Ventilen erfunden, um den Ansprüchen eines Salzburger Mozarteumorchesters zu entsprechen. Geschätzter Wert: 2.000 bis 3.000 Euro [mehr]


Violoncello von Hans Trautner, 1903 | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Violoncello und Foto Instrument mit Persönlichkeit

Wahrscheinlich hatte der gitarrenförmge Arpeggione den Ansbacher Instrumentenbauer Hans Trautner dazu inspiriert, 1903 seinem Violoncello diese individuelle Achterform zu geben. Geschätzter Wert: 10.000 bis 15.000 Euro [mehr]


Harmonium | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Harmonium Halleluja-Pumpe für Pioniere

Mit solchen robusten Saugluft-Harmonien der Bostoner Firma George Woods haben in den 1870er-Jahren amerikanische Siedler ihre Gottesdienste gefeiert. Geschätzter Wert: 900 Euro [mehr]

Koppchen Wallendorf. Eine kurze Zeit lang, von 1774 bis 1787, konnte die Wallendorfer Porzellanmanufaktur die Meissener Marcolini-Marke - wie auf diesem Koppchen - ungestraft nachahmen. Danach musste sie abgesetzt werden. Geschätzter Wert: 80 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Koppchen Wallendorf Die "Montags-Schwerter"

Eine kurze Zeit lang, von 1774 bis 1787, konnte die Wallendorfer Porzellanmanufaktur die Meissener Marcolini-Marke mit dem Stern - wie bei diesem Koppchen - ungestraft nachahmen. Geschätzter Wert: 80 Euro [mehr]


Mokka-Service. Perfekt für ein romantisches Tête-à-tête eignet sich dieses prachtvoll staffierte Mokka-Service eines Dresdener Dekorationsateliers, mit dem um 1900/1920 das Rokoko stilistisch zitiert wird. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Mokka-Service Königlicher Geschmack

Perfekt für ein romantisches Tête-à-tête eignet sich dieses prachtvoll staffierte Mokka-Service eines Dresdener Dekorationsateliers, das um 1900/1920 das Rokoko stilistisch zitiert. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]


Porzellanbild. Der Bamberger Porzellanmaler Carl Meinelt hat die große Platte der KPM Berlin mit einem beliebten Motiv von Wilhelm von Kaulbach aus dem Jahre 1845 bemalt: eine christliche Familie auf der Flucht. Geschätzter Wert: ab 6.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Porzellanbild Flucht Zerbrechliches Glück

Der Bamberger Porzellanmaler Carl Meinelt hat die große Platte der KPM Berlin mit einem beliebten Motiv von Wilhelm von Kaulbach aus dem Jahre 1845 bemalt: eine christliche Familie auf der Flucht. Geschätzter Wert: ab 6.000 Euro [mehr]


Jubiläumstassen. Zum 20-jährigen Ehejubiläum, der Porzellanhochzeit von König Max I. Joseph und seiner 2. Frau Caroline, hatte die Porzellan-Manufaktur Nymphenburg 1817 die Vitrinentassen im Empirestil herausgegeben. Geschätzter Wert: 1.100 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Jubiläumstassen Königliche Porzellanhochzeit

Zum 20-jährigen Ehejubiläum, der Porzellanhochzeit von König Max I. Joseph und seiner 2. Frau Caroline, hatte die Porzellan-Manufaktur Nymphenburg 1817 diese Vitrinentassen im Empirestil herausgegeben. Geschätzter Wert: 1.100 Euro [mehr]

Smaragd-Collier. Dieses äußerst prächtige Smaragdcollier stammt aus dem 20. Jahrhundert und wurde nicht mit kolumbianischen, sondern mit portugiesischen oder türkischen Smaragden angefertigt. Geschätzter Wert: 10.000 bis 13.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Smaragd-Collier Unter der Lupe

Dieses äußerst prächtige Smaragd-Collier stammt aus dem 20. Jahrhundert und wurde nicht mit kolumbianischen, sondern mit portugiesischen, spanischen oder türkischen Smaragden angefertigt. Geschätzter Wert: 10.000 bis 13.000 Euro [mehr]



Schleifenanhänger. Typisch Historismus: stilistisch gehört das runde, ausgesägte Pendentif in die Zeit Ludwigs des Vierzehnten, seine industrielle Machart verweist es aber in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 500 bis 800 Euro  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schleifenanhänger Erwundertes Schmuckstück

Typisch Historismus: stilistisch gehört das runde, ausgesägte Pendentif in die Zeit Ludwigs des Vierzehnten, seine industrielle Machart verweist es aber in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 500 bis 800 Euro [mehr]


Zweiteilige Broschen. Beide Broschen, zu tragen als Halsschmuck oder als "Devant-de-Corsage", stammen aus der Zeit des Rokoko zwischen 1750 und 1760. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro (Brosche mit Rubinen, unvollständig), 700 Euro (Goldbrosche)  | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Zweiteilige Broschen Schmucke Corsage

Beide Broschen, zu tragen als Halsschmuck oder als "Devant-de-Corsage", stammen aus der Zeit des Rokoko zwischen 1750 und 1760. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro (Brosche mit Rubinen, unvollständig), 700 Euro (Goldbrosche) [mehr]

Veilchenpastillendose. Tabatière. Als das ehemals böhmische Tetschen noch zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie zählte, ist um 1890 diese Wiener Dose aus Silber entstanden – für Veilchenpastillen gegen Mundgeruch. Geschätzter Wert: 350 bis 450 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Veilchenpastillendose Duftes Döschen

Als das ehemals böhmische Tetschen noch zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie zählte, ist um 1890 diese Wiener Dose aus Silber entstanden – für Veilchenpastillen gegen Mundgeruch. Geschätzter Wert: 350 bis 450 Euro [mehr]


Samowar | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Samowar It's Teatime!

Das Teetrinken hat nicht nur in Russland, dem Ursprungsland des Samowar, eine lange Tradition, sondern auch in England, wo diese versilberte Teeurne zwischen 1800 und 1830 gefertigt wurde. Geschätzter Wert: 1.200 bis 1.400 Euro [mehr]


Rauchservice. Obwohl für Prinzessinnen ein "No-Go", hatte wohl Marie Gabriele in Bayern mithilfe dieses versilberten, historistischen Rauchsets ihre Münchner Theaterbesuche mit einer Zigarette eingeläutet. Geschätzter Wert: 700 bis 1.000 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Rauchservice Zigarette vor dem 1. Akt

Obwohl für Prinzessinnen ein "No-Go", hatte wohl Marie Gabriele in Bayern mithilfe dieses versilberten, historistischen Rauchsets ihre Münchner Theaterbesuche mit einer Zigarette eingeläutet. Geschätzter Wert: 700 bis 1.000 Euro [mehr]


Silberkugel bzw. Knäuelhalter aus dem Biedermeier | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Silberkugel (Knäuelhalter) Mobile Strickhilfe

Damit die Handarbeit auch außer Haus nicht unterbrochen werden musste, gab es im Biedermeier Knäuelhalter aus Silber, wie diesen aus der Zeit zwischen 1810 und 1820 - ein Flohmarktfund! Geschätzter Wert: 120 bis 140 Euro [mehr]

Pendule in Gold | Bild: Bayerischer Rundfunk Heute | 19:30 Uhr BR Fernsehen zum Video mit Informationen Kunst + Krempel Blendende Ausstrahlung: "Pendule in Gold"

Der erste Eindruck täuscht: diese goldglänzende, sehr dekorative Kaminuhr stammt nicht aus dem französischen Historismus, sondern wurde um 1980 von der Gosheimer Uhrenfabrik Hermle gefertigt. Geschätzter Wert: 200 bis 300 Euro [mehr]


Pendule Blumenbemalung. Zumindest das Uhrwerk der bäuerlichen Uhr im Louis-Quinze-Stil stammt aus der schlesischen Werkstatt von Gustav Becker, der solche historisierenden Uhren zu Beginn des 20. Jahrhunderts fertigte. Geschätzter Wert: 300 bis 500 Euro | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Pendule Blumenbemalung Ja zur Mariage

Mindestens das Uhrwerk dieser bäuerlichen Pendule im Louis-Quinze-Stil stammt aus der schlesischen Werkstatt von Gustav Becker, der solche historisierenden Uhren im 20. Jahrhundert fertigte. Geschätzter Wert: 300 bis 500 Euro [mehr]


Glasglockenuhr | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Glasglockenuhr Sensationelle Rarität

Trotz des nicht original bemalten Zifferblattes ist diese Schwarzwälder Glasglockenuhr mit einem funktionierenden Carillon und Kettenzug eine kostbare Rarität und ein unschätzbares Sammlerstück. Geschätzter Wert: ab 10.000 Euro [mehr]


Taschenuhr Nackte | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Taschenuhr "Nackte" Von hinten wie von vorne schön

Der "Parachute", der Fallschirm, macht die erotisch aufgeladene, goldene Taschenuhr aus Frankreich stoßsicherer und verweist darauf, dass sie im 19. Jhdt., wohl zwischen 1840 und 1850, gefertigt wurde. Geschätzter Wert: 800 Euro [mehr]

Renaissance-Humpen | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Renaissance-Humpen Augenweide und Sammlerglück

Sammlerglück und Sammlerfreude bescherte dieser Humpen des 16. Jahrhunderts bzw. der Zeit um 1600 mit seinen schönen Gravuren, dem Blumenbukett im Boden und dem Portraitrelief im Deckel. Geschätzter Wert: 5.000 bis 6.000 Euro [mehr]


Marienprozession zu Wasser | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Seeprozession In friedlicher Absicht

Eine süddeutsche, bäuerliche Variante des in Adelskreisen traditionell gepflegten Spiels mit Zinnsoldaten sind religiöse Darstellungen wie diese Marienprozession zu Wasser aus den Dreißigerjahren. Geschätzter Wert: um 50 Euro [mehr]


Schraubflasche | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Schraubflasche Mutter aller Feldflaschen

Ob als Feldflasche oder als Aufbewahrungsdose: dieses sechskantige Schraubgefäß aus Zinn, auch Prismenflasche genannt, wurde bereits 1799 gefertigt und trägt das Monogramm seines Besitzers. Geschätzter Wert: 100 bis 120 Euro [mehr]


Gewürzdose | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video mit Informationen Gewürzdose Schatzkästchen für Würziges

Diese Gewürzdose mit dem Monogramm "UCM" könnte vom Nürnberger Urban Christoph Marx stammen und ist eines der wenigen erhaltenen Exemplare der Alltagskultur aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Geschätzter Wert: 400 bis 500 Euro [mehr]