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Eisheilige Wann sind die Eisheiligen 2021?

Der Frühling ist da und man möchte Garten und Balkon mit frischen Pflanzen schmücken. Damit soll man laut Bauernregel bis nach den Eisheiligen warten. Doch wann sind die Eisheiligen genau?

Stand: 30.04.2021

Eine mit Frost überzogene rote Tulpenblüte. | Bild: mauritius-images

Sie heißen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia und sind Priester und Märtyrer. Häufig ist auch die Rede von den "gestrengen Herren" und der "kalten Sophie". An den Namenstagen der fünf Heiligen erwarten wir jedes Jahr die Eisheiligen. In den Jahren 2018 und 2019 fielen die Eisheiligen eher mild aus. 2020 brachten die Eisheiligen allerdings einige Tage Bodenfrost und in manchen Lagen auch Schnee.

Bauernregel zu den Eisheiligen

"Der heilige Mamerz hat von Eis ein Herz
Pankratius hält den Nacken steif
sein Harnisch klirrt von Frost und Reif
Servatius' Mund der Ostwind ist,
hat schon manch` Blümchen totgeküßt." Bauernregel

Wann sind die Eisheiligen?

Los geht es am 11. Mai mit dem heiligen Mamertus, der eher im Norden Deutschlands verbreitet ist, und am 15. Mai enden die Eisheiligen mit dem Namenstag der heiligen Sophia von Rom.

11. Mai – Mamertus

12. Mai – Pankratius

13. Mai – Servatius

14. Mai – Bonifatius

15. Mai - Sophie

"Vor Nachtfrost bist du sicher nicht
bevor Sophie vorüber ist."

Bauernregel

Welche Pflanzen dürfen erst nach den Eisheiligen ins Freiland?

Die bei uns beliebten Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen und auch Gurken stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen. Sie müssen wir daher im Haus vorziehen und dürfen sie erst nach den Eisheiligen nach draußen ins Freiland setzen.
Lesen Sie dazu: So einfach ziehen Sie Ihre eigenen Tomatenpflanzen auf der Fensterbank und Diesen einen Fehler verzeihen Gurkenpflänzchen nicht

Wann ist die Schafskälte?

Übrigens, die Eisheiligen sind nicht zu verwechseln mit der Schafskälte, die dann auch noch drohen kann. Die Schafskälte kann immer Mitte Juni das Wetter bestimmen - meist im Zeitraum zwischen 10. und 12. Juni, schreibt der Deutsche Wetterdienst.


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