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SKF-Sparte Lineartechnik verkauft – Schweinfurt betroffen | BR24

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SKF in Schweinfurt

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    SKF-Sparte Lineartechnik verkauft – Schweinfurt betroffen

    Das Wälzlagerunternehmen SKF hat seine Sparte "Lineartechnik" verkauft. "Triton Fonds" hat für den Kauf 266,8 Millionen Euro investiert. Bei SKF-"Lineartechnik" in Schweinfurt arbeiten 120 Beschäftigte.

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    Weltweit beschäftigt SKF Linearsysteme rund 1.200 Mitarbeiter. In Schweinfurt sind es 120. Bereits im Januar wurden Betriebsrat und Mitarbeiter von SKF in Schweinfurt über einen möglichen Verkauf der Sparte "Lineartechnik" informiert.

    Aufsichtsbehörden und Arbeitnehmervertreter müssen noch zustimmen

    Der Verkauf stehe laut SKF unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und erfolge in Abstimmung mit Arbeitnehmervertretungen. Das Geschäft soll laut einer Mitteilung bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Momentan arbeiten 4.000 Menschen bei SKF in Schweinfurt.

    Stichwort Lineartechnik

    Der Industriezweig Lineartechnik ist ein Bereich der Antriebstechnik. Bei einer Linearführung handelt es sich um ein mit Wälzkörpern oder Gleitlagern ausgestattetes, von der Lineartechnik hergestelltes Führungselement – am ehesten vergleichbar mit einer Schiene. Linearsysteme werden unter anderem im Maschinenbau eingesetzt.

    Hintergrund "Triton Fonds"

    Die "Triton Fonds" investieren in mittelständische Unternehmen mit Sitz in Europa. Dabei konzentrieren sie sich auf Unternehmen in den Bereichen Industrie, Dienstleistungen und Konsumgüter/Gesundheitswesen. Momentan befinden sich 35 Unternehmen mit einem Umsatz von insgesamt rund 13 Milliarden Euro und rund 87.000 Mitarbeitern im Portfolio der "Triton Fonds".