Zurück zur Startseite
Wirtschaft
Zurück zur Startseite
Wirtschaft

Siemens Healthineers kämpft mit Währungsschwankungen | BR24

© BR

Logo der Siemens Healthineers an einer Hauswand

Per Mail sharen
Teilen

    Siemens Healthineers kämpft mit Währungsschwankungen

    Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinn-Rückgang hinnehmen. Das Unternehmen begründet das vor allem mit dem schwankenden Währungsmarkt. Denn operativ läuft das Geschäft rund. Von Stephan Lina

    Per Mail sharen
    Teilen

    Im Jahresvergleich schrumpfte das Ergebnis von Siemens Healthineers nach Steuern um zehn Prozent auf 293 Millionen Euro. Der Umsatz lag nahezu unverändert bei 3,3 Milliarden Euro.

    Geschäft mit Medizintechnik läuft gut

    Hätten sich Euro und Dollar im vergangenen Jahr weniger stark hin- und herbewegt, dann könnte Bernd Montag deutliche Zuwächse bei Gewinn und Umsatz verkünden. So aber musste sich der Chef von Siemens Healthineers mit einem weitgehend stagnierenden Zahlenwerk begnügen.

    Operativ hingegen laufe es gut, also im eigentlichen Geschäft mit Medizintechnik, sagte Montag. Das Erlanger Unternehmen wuchs vor allem in seiner größten Sparte Bildgebende Systeme, zu denen unter anderem verschiedene Tomographen und Röntgengeräte zählen. Dort berichtete der Konzern sowohl von einem starken Neugeschäft als auch von einem Boom für den Servicebereich.

    Ultraschallsystem für schwergewichtige Patienten

    Eine Neuheit brachte Siemens Healthineers im Juni mit "Acuson Sequoia" auf den Markt: ein Ultraschallsystem, das sichere Bilddarstellungen ermöglicht, auch wenn Patienten sehr schwergewichtig sind. Um weiterhin im digitalen Wandel mit an der Spitze zu stehen, will das Unternehmen nun den Posten eines "Chief Technology Officers" (CTO) einführen.