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Börse: Mittelstand warnt vor Schnäppchenjägern aus China

China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und damit ein wichtiger Handelspartner für deutsche Unternehmen. Die beginnen sich aber gerade darüber Sorgen zu machen, dass sie auch Ziel von Übernehmen werden könnten.

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Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft warnt in der Corona-Krise vor "Schnäppchenjägern" aus China. Präsident Mario Ohoven fordert ein befristetes Übernahme-Moratorium der Europäischen Union.

So lange China keinen Wettbewerb auf Augenhöhe mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Beteiligten akzeptiere, dürfe Europa nicht weiter als "zahnloser Tiger" agieren, hat Ohoven gesagt, der auch Präsident des europäischen Mittelstands-Dachverbands ist.

Auch Großbritannien skeptisch gegenüber China

Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge die Abhängigkeit seines Landes von wichtigen medizinischen Gütern und anderen strategischen Waren aus China beenden. Dazu kommt dann noch US Präsident Donald Trump, der die Spannungen mit China verschärft. Das US Außenministerium warnt China davor, beim Volkskongress neue Sicherheitsgesetze für Hongkong einzuführen. Die wichtigen Aktienindizes in Asien verlieren. Der Dax dürfte mit einem Minus starten.

Der Euro steht bei einem Dollar 09 28.