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Börse: Ärger für die Commerzbank

Seit der Finanzkrise ist der Staat bei der Commerzbank Großaktionär und hält immer noch 15 Prozent. Zweitgrößter Aktionär ist Cerberus mit rund 5 Prozent. Der spricht von "jämmerlichem Versagen" der Frührung.

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Von
  • Jan Plate

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 31. August verlängert. Und die Bundesregierung rät weiter dringend von Kreuzfahrten ab. Das trifft unter anderem den weltgrößten Reisekonzern TUI. Dessen Aktien verbilligen sich um fast 8 Prozent. Anteilsscheine der Lufthansa geben 6 Prozent nach.

Für den deutschen Aktienindex Dax geht es zwischen Plus und Minus hin und her. Im Moment gibt der Dax nach und verliert fast 1 Prozent auf 12.509 Punkte.

Commerzbank unter Beschuß

Besser als der Gesamtmarkt hatten sich zunächst Anteilsscheine der Commerzbank gehalten, nun geben sie auch 1 Prozent nach. Der zweitgrößte Aktionär macht Ärger und pocht auf Veränderungen. Medienberichten zufolge schreibt der Großaktionär Cerberus in einem Brief an den Aufsichtsrat von "jämmerlichem Versagen" der Führung. Der Vorstand und die Aufsichtsräte der Commerzbank hätten es versäumt, wesentliche operative und technologische Maßnahmen umzusetzen.

Der Euro steht bei einem Dollar 13 50.