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BMW will Gewinn 2018 trotz Elektroauto-Offensive halten | BR24

© pa / dpa / Jan Woitas

"E-Mobility" steht auf einem elektrisch angetriebenen BMW i3

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    BMW will Gewinn 2018 trotz Elektroauto-Offensive halten

    BMW will den Gewinn im laufenden Jahr trotz steigender Ausgaben für die Entwicklung von Elektroautos zumindest halten. Der Autobauer stellte auf der Bilanzpressekonferenz ein Ergebnis mindestens auf dem Rekordniveau des Vorjahres in Aussicht.

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    "2018 soll unser neuntes Rekordjahr werden. Das ist mein Ehrgeiz", sagte Vorstandschef Harald Krüger in München mit Blick auf Verkaufszahlen und Vorsteuergewinn. 2017 hatte BMW einen Gewinn vor Steuern von 10,7 Milliarden Euro erreicht.

    "Wir haben 2018 große Aufgaben zu schultern, um am Ende des Jahres erneut einen Bestwert beim Ergebnis vor Steuern zu erreichen. " Nicolas Peter, BMW-Finanzvorstand

    Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) im Kerngeschäft mit Autos will BMW zwischen acht und zehn Prozent halten. Im vergangenen Jahr war sie mit 8,9 Prozent stabil. Einschließlich des hoch profitablen Gemeinschaftsunternehmens mit Brilliance in China soll die Vorsteuerrendite oberhalb der Schwelle von zehn (10,8) Prozent bleiben.

    Viel Geld für Forschung und Entwicklung

    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) will BMW in diesem Jahr auf rund sieben Milliarden Euro schrauben. Bereits 2017 hatte BMW mit 6,1 Milliarden Euro fast eine Milliarde mehr für autonomes Fahren und die E-Mobilität ausgegeben. Auch in den nächsten beiden Jahren soll die F&E-Quote überdurchschnittlich ausfallen, wenn auch nicht mehr so hoch wie 2018.

    140.000 Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge angepeilt

    In diesem Jahr sollen mindestens 140.000 Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge von BMW vom Band rollen, 2017 waren es 103.000. Insgesamt verkaufte der Konzern im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Autos, 4,1 Prozent mehr als 2016. In diesem Jahr sollen Absatz und Umsatz (2017: 98,7 Milliarden Euro) leicht steigen.

    Dieselaffäre holt BMW ein

    Am Dienstag hatte die Diesel-Affäre um manipulierte Abgas-Werte BMW eingeholt. Die Staatsanwaltschaft München ließ die Zentrale, das Forschungszentrum und ein Werk im österreichischen Steyr durchsuchen. BMW bezeichnete den Einbau einer Software zum Abschalten der Diesel-Abgasreinigung als "Versehen". Unabhängig davon belastet die Diesel-Debatte in Europa und Nordamerika den Konzern auch finanziell: Die Restwerte beim Wiederverkauf von Leasingfahrzeugen seien 2017 gesunken. BMW habe für die Risiken mehr Geld zurückgestellt, hieß es im Geschäftsbericht.