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Aufsichtsräte trotz Frauenquote zu männlich | BR24

© picture-alliance/dpa

Frauenquote in Deutschland

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    Aufsichtsräte trotz Frauenquote zu männlich

    Knapp 32 Prozent der Aufsichtsräte der DAX-Unternehmen sind inzwischen weiblich. Die Aktionärsschützer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) fordern aber mehr Macht für die Frauen.

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    Laut der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz  werden die Aufsichtsräte der führenden deutschen Konzerne trotz Frauenquote nach wie vor zu stark von Männern dominiert. Selbst in Gremien, die das gesetzliche 30-Prozent-Ziel einhielten, würden Chef-Posten und wichtige Ausschüsse in der Regel nicht mit Frauen besetzt.

    Nur eine Aufsichtsratsvorsitzende

    In einem einzigen Dax-Konzern führt eine Frau den Aufsichtsrat. Es ist Simone Bagel-Trah beim Klebstoff- und Waschmittelhersteller Henkel. Wichtige Entscheidungen wie die Besetzung des Vorstands oder die Spitzengehälter der Manager werden der DSW zufolge zu 80 Prozent von Männern vorbereitet.

    Dieselben Personen in Führungsrollen

    Experten glauben, dass die Unternehmensführung davon profitieren könnte, wenn Frauen mehr Mitsprache bekämen. Doch bis zu einer neuen Führungskultur scheint es ein weiter Weg zu sein. Erschwerend kommt noch hinzu, dass in den Kontrollgremien verschiedener Unternehmen häufig dieselben Personen sitzen.