Hansi Flick
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Geschwänzte PK: Geldstrafe und Verwarnung für den DFB

Die Pressekonferenz von Samstag, als nur Hansi Flick zur Medienrunde antrat, bleibt für den DFB nicht ohne Folgen: Die FIFA sprach gegen den deutschen Fußballverband eine Strafe von rund 10.000 Euro und eine Verwarnung aus.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss für die geschwänzte Pressekonferenz vor dem WM-Spiel der Nationalmannschaft gegen Spanien (1:1) 10.000 Schweizer Franken bezahlen. Die Strafe, die umgerechnet etwa 10.100 Euro entspricht, sprach der Weltverband FIFA am Dienstag (29.11.) aus. Zudem erteilte die FIFA-Disziplinarkommission dem DFB eine "Verwarnung".

Verstoß gegen Artikel 44 der WM-Regularien

Der Weltverband sah es als erwiesen an, dass der DFB gegen Artikel 44 der WM-Regularien, Artikel 2.7.2 der Medien- und Marketing-Regeln sowie Artikel 8.5.3 des Team-Handbuchs verstoßen hat.

An der einen Tag vor WM-Spielen abzuhaltenden Medienrunde hatte am Samstag nur Bundestrainer Hansi Flick teilgenommen. Die FIFA schreibt jedoch vor, dass auch ein Spieler bei der Pressekonferenz auftritt. Dies hatte der DFB mit Verweis auf die lange Fahrt aus dem Team-Quartier im Norden Katars in das Medienzentrum in Doha abgelehnt.

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