Die Frauen des FC Bayern jubeln in Bremen
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Die Frauen des FC Bayern jubeln in Bremen

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Frauen-Bundesliga: FC Bayern marschiert - Gwinn angeschlagen

Der FC Bayern ist weiter nicht zu schlagen in der Frauen-Bundesliga. Der deutsche Meister löst die Auswärtsaufgabe beim SV Werder Bremen souverän, muss jedoch vor dem Champions-League-Kracher gegen Paris St. Germain um Giulia Gwinn bangen.

Die Frauen des FC Bayern München marschieren weiter voran in der Bundesliga. Mit einem ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg bei Werder Bremen zeigten die Spielerinnen von Trainer Alexander Straus eine Reaktion auf den verpatzten Start in die Champions League unter der Woche. Auch nach acht Spieltagen bleibt der deutsche Meister ungeschlagen und thront mit 20 Punkten knapp vor dem VfL Wolfsburg (19).

Strittiges Führungstor - Gwinn verletzt raus

Im Bremer Dauerregen sorgten Magdalena Eriksson (2.) und Katharina Naschenweng (24.) früh für klare Verhältnisse gegen harmlose Bremerinnen. Es war schon das sechste Zu-Null-Spiel für den FCB, der bislang gerade einmal drei Gegentore in der Bundesliga kassierte. Bei der frühen Führung durch Eriksson hatten die Münchenerinnen Glück, dass Schiedsrichterin Nadine Westerhoff das Einsteigen von Kapitänin Glodis Viggosdottir gegen Bremens Torhüterin Livia Peng nicht als Foul einstufte.

Im Anschluss hatte Bayern alles unter Kontrolle, die Partie spielte sich auf überschaubarem Niveau ab. Einen Schreckmoment gab es dann kurz vor Schluss, als Giulia Gwinn verletzt ausgewechselt werden musste. Die Nationalspielerin hatte bei einem Zweikampf einen Schlag aufs Schienbein abbekommen. Straus wollte vor dem Duell in der Königsklasse bei Paris St. Germain am Donnerstag (18.45 Uhr) nichts riskieren und nahm die Außenverteidigerin vom Feld.