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Sänger Edwin Hawkins gestorben | BR24

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© pa/dpa/Brad Barket

Edwin Hawkins bei Auftritt 2014 in New York

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Sänger Edwin Hawkins gestorben

Der mit dem Gospel "Oh Happy Day" bekanntgewordene US-Sänger Edwin Hawkins ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren in seinem Haus bei San Francisco, teilte sein Pressesprecher mit. Der Sänger hatte an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten.

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"Obwohl er auf der ganzen Welt sehr vermisst werden wird, gibt uns seine Botschaft von Liebe, Leben und Zuspruch, die er in seine Musik eingebracht hat, die Hoffnung, dass wir ihn im Himmel wiedersehen und 'Oh Happy Day' singen werden." Erklärung der Familie des Grammy-Gewinners 

Hawkins war am 19. August 1943 in Kalifornien geboren worden und schon als Kind und Jugendlicher in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv. Er vermengte Gospel und weltliche Musik, und nahm in den späten 60er-Jahren mit seinem damaligen Gospel-Chor erstmals "Oh Happy Day" auf. Es sei eigentlich ein altes Kirchenlied gewesen, sagte Hawkins einmal über seinen Hit. Und: "Meine Mutter hatte ein altes Gesangbuch, und ich hatte ein Talent dafür, diese Lieder neu zu arrangieren."

Drei Grammys gewonnen

Die Platte markierte den Beginn einer lange Jahre dauernden Karriere. 1969 erreichte "Oh Happy Day" Spitzenplätze in den R&B-Charts sowie der Pop-Hitparade in den USA. Weltweit wurden mehr als sieben Millionen Singles verkauft. 1970 gewann Hawkins seinen ersten Grammy, zwei weitere sowie 19 Nominierungen für den Musikpreis folgten. 

"Ich habe nie geplant, ins Musikgeschäft zu gehen. Der Erfolg der Platte hat mein Schicksal entschieden." Hawkins-Zitat in der "New York Times"