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Verfassungsschutz: 18.000 Reichsbürger in Deutschland | BR24

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Reichsbürger-Pässe, Reichsadler und Reichsbürger-Nummernschild (Symbolbild)

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    Verfassungsschutz: 18.000 Reichsbürger in Deutschland

    Die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern stufen 18.000 Menschen als Anhänger der sogenannten Reichsbürger-Bewegung ein. Etwa 950 davon sind laut den Behörden rechtsextrem. Einen tatsächlichen Anstieg bedeutet das aber nicht.

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    Der Anstieg der Zahlen spiegelt dabei keinen bedeutet dabei keine tatsächliche Vergrößerung Szene wider. Die Zunahme sei vor allem damit zu erklären, dass den Verfassungsschutzbehörden eine "weitere Aufhellung" des Spektrums gelinge, sagte ein Sprecher des des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). 

    2016 noch 10.000 Reichsbürger

    Im BfV-Jahresbericht für 2016 war noch von 10.000 Reichsbürgern mit 500 bis 600 Rechtsextremisten die Rede. Die Reichsbürger sind eine in Kleingruppen zersplitterte Szene, die die Bundesrepublik, ihre Institutionen und Gesetze nicht anerkennt. Für viele von ihnen besteht das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 fort. Jeder vierte Reichsbürger lebt in Bayern.

    1.200 Reichsbürger haben Waffenscheine

    Das Bundesamt hatte 2016 mit den Landesbehörden die Beobachtung der Szene intensiviert. Anlass waren schwere Gewalttaten. Militanz und Bewaffung vieler Reichsbürger bereiten den Behörden Sorge. Immer noch hätten ungefähr 1.200 Reichsbürger waffenrechtliche Erlaubnisse, sagte der BfV-Sprecher. Seit Anfang 2017 sei es mit Hilfe des Verfassungsschutzes gelungen, 450 Reichsbürgern die Erlaubnis zu entziehen.