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Spahn hält an elektronischer Gesundheitskarte fest | BR24

© BR/Lisa Hinder

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    Spahn hält an elektronischer Gesundheitskarte fest

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die elektronische Gesundheitskarte beibehalten. Dabei hatte er selbst Spekulationen um ihr Aus genährt.

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    "Die Milliarde ist nicht umsonst investiert", sagte Spahn der "Süddeutschen Zeitung". Es bleibe "sowohl bei der flächendeckenden Installation der Verbindungsgeräte als auch bei der Nutzung der Chipkarte", zitierte das Blatt aus seinem Schreiben an die Spitzenverbände der Krankenkassen und Ärzte.

    Nach der kritischen Stellungnahme des Ärztetags war über das Aus der Karte spekuliert worden. Spahn selbst hatte ebenfalls Zweifel daran geäußert, dass die elektronische Gesundheitskarte in ihrer derzeitigen Form sinnvoll ist. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich offen für das Aus und sagte, Spahn habe diesbezüglich "freie Hand".

    Kosten bisher eine Milliarde Euro

    Die elektronische Gesundheitskarte ist ein Mammutprojekt: Die vor über zehn Jahren gestartete Einführung der umstrittenen Karte hat bislang Kosten von rund einer Milliarde Euro verursacht. Es gab wiederholt Verzögerungen.