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Republikaner: Lieber Erste Hilfe lernen statt demonstrieren | BR24

© pa / dpa / Albin Lohr-Jones / Pool

Rick Santorum

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    Republikaner: Lieber Erste Hilfe lernen statt demonstrieren

    Der prominente Republikaner Rick Santorum hat den Schülern, die derzeit in den USA für schärfere Waffengesetze demonstrieren, geraten, sie sollten stattdessen lieber Wiederbelebungsmaßnahmen erlernen. Der "Shitstorm" im Netz folgte prompt.

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    Statt mehr Waffenkontrolle zu fordern, sollten die Jugendlichen besser Wiederbelebungsmaßnahmen für Opfer üben, sagte Santorum in der CNN-Sendung "State of the Union". Schüler könnten sich zudem gegen Mobbing in ihren Gemeinden engagieren oder versuchen, selbst mit einem gewaltbereiten Schützen fertig zu werden, statt Abgeordnete um Gesetze zu ihrem Schutz zu bitten.

    Gegen "heuchlerische Waffengesetze"

    Wenn es bei den Demonstrationen um mehr als Politik gehen solle, dann müsste es im Land eine breitere Debatte geben, die sich nicht nur um "heuchlerische Waffengesetze" drehen sollte, die ohnehin nicht funktionierten, meinte Santorum, der 2012 fast Prädidentschaftskandidat der Republikaner geworden wäre. "Sie wurden aktiv, um andere zu bitten, ein Gesetz zu verabschieden", ergänzte der frühere Senator von Pennsylvania mit Blick auf die Protestler. "Sie wurden aber nicht aktiv in der Frage: 'Wie kann ich als Einzelner mit diesem Problem umgehen?'"

    Empörung im Netz

    In den sozialen Medien sorgten Santorums Äußerungen für Empörung. Am Samstag hatten Hunderttausende Teenager und ihre Unterstützer in Washington und anderen Städten für mehr Waffenkontrolle demonstriert. Angeführt wurden die Kundgebungen von Überlebenden des Massakers mit 17 Toten an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland in Florida.